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Medizin (Fach) / Praktikum (Lektion)

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  • Sinus pilonidalis Pilonidalsinus, Steißbeinfistel, Steißbeinzyste, Haarnetsgrübchen; vorwiegend bei jungen, stark behaarten Männern auftretender subkutaner, über Steißbeinspitze lokalisierter Epitheleinschluss; Ätiol: 1.Penetration von Haaren od. Oberflächenepithel in die Subkutis 2. angeb. Hemmungsfehlbildung des sek. Neuroporus (Sinus dermalis) Klin: bei Entz. und Abszessbildung lokale Entzündungszeichen; Ther: Exzision
  • Knöchelfraktur Malleolarfraktur, malleoläre Fraktur; häufig durch indirekte Gewalt (Umknicken des Fußes in Form der Supination-Adduktion, Pronation-Eversion od. Pronation-Abduktion) entstehende, einseitig (meist Außenknöchel) od beidseitig (bimalleolär) auftretende Fraktur; Einteilung nach Weber unter Berücksichtigung von Mitverletzungen des Bandapparats: TypA: Querfraktur des Malleolus lat. in Höhe der Syndesmose; TypB: Fraktur des Malleolus lat. in Höhe der Syndesmose (meist Ruptur des vorderen Syndesmoseanteils); TypC: Fibularfraktur oberh. der Syndesmose mit Einriss des Membrana interossea distal der Fraktur; Sonderformen: hohe Weber-C- od. Maisonneuve-Fraktur; Begleitverletzungen: am Innenknöchel: Distorsion des Bandapparats (nur bei Typ A), sonst immer Ruptur des Lig. deltoideum bzw. Innenknöchelfraktur; evtl dreieckiger Ausbruch an d. posterolateralen Tibiagelenkfläche (sog. Volkmann-Dreieck), meist bei TypB oder C; hier auch häufig Subluxation bzw. Luxation (bimalleoläre Fraktur) im oberen Sprunggelenk; u.U. Gefäß- und Nervenläsionen; Diagn: Rö; Ther: meist operativ durch exakte offene Reposition, Osteosynthese, Ruhigstellung im Gipsverband; konservativ nur bei nicht dislozierten Weber A-Frakturen
  • MCV Durchschnittliches Volumen eines Erythrozyten. Dient der Differenzierung von Anämien. (MCV = Hämatokrit/Erythrozytenzahl) 80–96 fl
  • HCT oder HKT Hämatokrit Volumenanteil der roten Blutkörperchen am Gesamtblut. Erhöht bei Vermehrung der Erythrozyten, Flüssigkeitsverlust, bei Rauchern. Vermindert bei Blutarmut/-verlust, Schwangerschaft. 40–53 %  (Frau: 40–53 % Mann: 40–52 %)
  • MCH =HbE Durchschnittliche Hämoglobin-Menge pro Erythrozyt. Dieser Parameter dient ebenfalls der Differenzierung von Anämien. (MCH = Hämoglobin/Erythrozytenzahl). 28-33 pg
  • MCHC Mittlere korpuskuläre Hämoglobinkozentration Anteil des Hämoglobins am Gesamtvolumen der roten Blutkörperchen (= Hämatokrit). (MCHC = Hämoglobin/Hämatokrit, MCHC = MCH/MCV). 33–36 g/dl
  • MBC oder LEUK Leukozyten Weiße Blutkörperchen sind Teil der Immunabwehr. Erhöht bei Entzündungen, Allergie, Gichtanfall. Extrem erhöht bei Leukämie. Vermindert bei Virusinfektionen (Masern, Grippe), Vergiftungen. 3,5–9,8 Tsd./µl
  • RBC oder ERY Rote Blutkörperchen (Erythrozyten) transportieren Sauerstoff zu Organen. Erhöht bei Sauerstoffknappheit, Stress, Flüssigkeitsmangel. Vermindert bei Blutarmut (Anämie) oder Blutverlust. Blutarmut kann durch Eisenmangel entstehen (Eisenmangelanämie). 4,5–5,9 Mio./µl
  • HB oder HGB Der rote Blutfarbstoff bindet Sauerstoff. Wert verändert sich mit der Zahl der roten Blutkörperchen. 13,5–17,5 g/dl
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