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MMI (Fach) / METHODEN (Lektion)

5 Methoden

Diese Lektion wurde von egdusp erstellt.

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  • Was sind die 5 Methoden? Aufgabenanalyse Inspektion Teilnehmende Beobachtung Benutzerbefragung Dokumentenanalyse
  • Ziele der Aufgabenanalyse? Feststellung der Nutzungsziele um: 1. Leistung vorherzusagen 2. Konformität zu überprüfen
  • Gütekriterien der Aufgabenanalyse 1. Sind Analysedaten hinsichtlich ISO9241 bewertet? 2. Sind Zusammenhänge zwischen Kernaufgbaben und Nutzungszielen beschrieben? 3. Sind Szenarien und Use Cases dokumentiert? 4. Sind Nutzungsanforderungen spezifiziert und gewichtet? 5. Sind Nutzungsanforderungen durch Anwender validiert? 6. Kann ein Pflichtenheft aus den Anforderungen erstellt werden?  
  • Wann ist eine Aufgabenanalyse entbehrlich? Wann ist eine Aufgabenanalyse erforderlich? Wenn in der Leistungsbeschreibungdes Produtkes nachvollziehbar ist, welche Anforderungen des Produktes sich auf welche Aufgaben oder Szenarien beziehen.   Wenn die Dokumente keinen Bezug zu Aufgaben und Nutzungszielen enthalten oder wenn dieser unzureichend dargestellt ist.
  • Wie wird bei der Aufgabenanalyse mit anderen Erfordernissen (z..B. arbeitsorganisatorisch oder technisch) umgegangen? Dieser Erfordernisse müssen zuerst in Aufgabenerfordernisse und Benutzerbelange transformiert werden.
  • Anwendungsempfehlungen der Aufgabenanalyse Vorbereitung der Konformitätsprüfung, wenn keine brauchbaren Analysedaten vorhanden. Die normalerweise vorhandenen Datenmodelle und funktionalen Spezifikationen sagen nichts über Struktur und Ablauf der Aufgaben aus, die ein Benutzer zu erledigen hat. Kontextszenarien haben sich als sinnvoll herausgestellt.
  • Was sind die Ziele der Inspektion? Feststellung, ob Merkmale vorhanden sind und ob diese effektiv ausführbar sind. Vollständige oder auch nur stichprobenartige Untersuchung möglich, je nach Umfang.
  • Gütekriterien der Inspektion Ist für jeden festgestellten Mangel geprüft: 1. ob die Gestaltung des Merkmals oder der Tätigkeit von Aufgabenerfordernissen abhängt 2. ob Bezug zu midnestens einem Gestaltungsgrundsatz (des Dialogs oder der Informationsdarstellung) berücksichtigt 3. ob diser dokumentiert ist 4. ob die verletzten Normen und Gestaltungsgrundsätze aufgeführt sind 5. ob er für die Benutzerzielgruppe relevant ist
  • Erläuterungen zur Inspektion Aufgabenerfordernisse müssen in korresponiderende Produktmerkamle transformiert worden sein. Eine Abweichung von Prüfkritierien muss begründet werden (wie in unseren Beispielen) Wenn der Mangel zumutbar oder kompensierbar ist, muss das berücksichtigt werden bei der Bewertung. Nachbesserunsgprozesse sind zu berücksichtigen. Methodik der Prüfkritierien ist zu unterscheiden von einer Prüfung rein anhand von Checklisten.      
  • Anwendungsempfehlungen der Inspektion Nur Effektivitätsprüfung, keine Effizienprüfung Effizienztest nur mit Hilfe repräsentativer Testpersonen Hohe Bewertungsunsicherheit. Häufigste Fehler: 1. kein konkreter Aufgabenbezug definiert 2. scheinbare Nutzungsprobleme des Usability-Prüfers, die nur auf die Fachfremdheit des Prüfers zurückzuführen sind
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  • Ziele der teilnehmenden Beobachtung 1.Teilnehmende Beobachtung im Nutzungskontext Erfassung von Merkmalen einer Arbeitstätigkeit im Zeitverlauf um mögliche Nutzungsprobleme im Nutzungskontext zu untersuchen. 2. Teilnehmende Beobachtung im Labor Evaluierung von Prototypen durch Repräsentative Benutzer (vor allem zur Ausfeckung von Einarbeitungs- und Nutzungsproblemene)
  • Gütekriterien der teilnehmenden Beobachtung 1. Repräsentativität des beobachteten Benutzers 2. Sachliche Beschreibung der Beobachtung 3. Trennunng von Beobachtung und Bewertung 4. Erlaube Beeinflussung des Benutzers durch die Beobachter definiert 5. Keine Beeinträchtigung durch Beobachtungstechnik
  • Erläuterungen zur teilnehmenden Beobachtung im Nutzungskontext (im Gegensatz zum Labor) Zumeist zielgerichtet, also ein vorgegebener Aspekt wird untersucht vollständiger Ablauf muss beobachtet werden nicht immer selber Ablauf Zielkritische Daten sind zu dokumentieren und von dem Benutzer zu verifizieren  
  • Erläuterungen zur teilnehmenden Beobachtung im Labor (im Gegensatz zum Nutzungskontext) sowohl mit klarer als auch ohne Zielvorgabe möglich präzise Vorbereitung mit Beobachtungsplan hypothesengeleitete Untersuchung mit eingeschränkter Nutzungssituation Prototyping-Situation meist offenere Nutzungssituation  
  • Anwendungsempfehlungen zur teilnehmenden Beobachtung im Nutzungskontext (im Gegensatz zum Labor) Vorbereitung und Durchführung einer Konformitätsprüfung Augenmerk auf Erfassung kritischer Mermale oder Arbeitstätigkeiten Anlass oft Beschwerden aus der Praxis Variante: Beobachtungsinterview mit beobachtenden und befragenden Abschnitten  
  • Anwendungsempfehlungen zur teilnehmenden Beobachtung im Labor (im Gegensatz zum Nutzungskontext ) Zur Vorbereitung einer Konformitätsprüfung Durch gewonnene Daten können Verbesserungsvorschläge gemacht werden Iterative Verbesserungsprozesse können Labortests notwendig machen Es wird nicht getestet, sondern nur beobachtet.
  • Ziele der Benutzerbefragung Ermittlung der subjektiven Zufriedenstellung von Benutzern und der Ursachen für mangelnde Zufriedenstellung
  • Gütekriterien der Benutzerbefragung 1. repäsentative Benutzer 2. häufige Fragen mit definiertem Aufgabenbezug 3. relevante Merkamle des Nutzugnskontextes beschrieben 4. Übungsgrad der Nutzer festgestellt 5. Bisherige Nutzungsdauer festgestellt 6. Wiederholungsmessung nach Einarbeitung geplant 7. auftretende störenden Nutzugnsumstände dokumentiert 8. wie störend ist ein Mangel für einen Benutzer
  • Erläuterungen zur Benutzerbefragung ökonomisch günstiges Variante Repräsentativität von Aufgaben und Benutzer muss nachgewiesen sein Wiederholungen von Fragen sind zur Absicherung nützlich      
  • Anwendungsempfehlungen zur Benutzerbefragung Zur Vervollständigung eines Konformitätsnachweises unbedingt anzuwenden Ergänzung zur Konformitätsprüfung mit subjektiven Nutzerurteilen Nutzer haben immer recht, auch wenn sie falsche Ursachen annehmen Typische Fragen: Fehlersituationen, häufig vorkommende Fehler, subjektive erlebte Nutzungsprobleme Ergebnisse sind keine Handlugnsanweisungen oder gar Prüftests Repräsentativität muss gegeben sein
  • Ziele der Dokumentenanalyse Festsetllung: Sind alle Tätigkeiten entsprechend den Vorgaben durchgeführt und dokumentiert worden?  
  • Gütekriterien der Dokumentenanalyse Ist der Inhalt sachlich nachvollziehbar und verständlich Sind Prüfergebnisse anhand der Dokumentenreproduzierbar Ist die Verwertung der dokumentierten Prüfergebnisse in anderen Dokumenten nachvollziehbar?    
  • Erläuterung zur Dokumentenanalyse Ermöglicht Aussagen über Übereinstimmung von Leistungsumfang und Erfordernissen des Nutzers (Effektivitätsprüfung) Dokumentenanalyse beinhaltet auch Aussagen über Dokumentensystem    
  • Dokumentenanalyse Referenzprodukt ein normkonformes Referenzprodukt kann zum Vergleich genutzt werden, um den Aufwand zu reduzieren
  • Anwendungsempfehlungen der Dokumentenanalyse dient eher der Vorbereitung, seltener der Durchführung einer Konformitätsprüfung Meist muss Dokumentation während Prüfung erstellt oder ergänzt werden Dokumente sind nur nutzbar, wenn sich Prüfkriterien daraus ergeben