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Budgetierung (Fach) / Kostencontrolling (Lektion)

Notwendige Vokalbeln zur Budgetierung

Diese Lektion wurde von broki erstellt.

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  • Budgetierung nach Wöhe die gedanklicheVorwegnahme zukünftigen Handelns durchAbwägen verschiedener Handlungsalternativenund Entscheidungen für den günstigsten Weg.Zukunftsbezogene Entscheidungen werdenvorab getroffen. Planen ist Entscheiden, dasnicht auf Improvisation beruht.
  • Budget nach Küpper stellen schriftlich fixierte und inGeldeinheiten bewertete Plangrößen dar, dieeinem Verantwortungsbereich für diePlanperiode vorgegeben werden.Charakteristisch ist die Ausrichtung auf eineOrganisationseinheit, deren Instanzinhaber fürdie Einhaltung des Budgets verantwortlich ist.
  • Budgetziele Plangrößen ..., die einemVerantwortungsbereich für die Planperiodevorgegeben werden“ sind Ziele.Ziele sollten dem s.m.a.r.t. – Prinzip genügen:s = spezifischm= messbara = attraktiv und anspruchsvollr = realistischt = terminiert
  • Spezifisch Ein Ziel muss spezifisch und konkret sein, einen sinnvollenHandlungsrahmen bieten. Allgemeine Formulierungen wie z.B.Umsatzsteigerungen oder Qualitätsverbesserungen reichen nicht aus. DasZiel sollte so formuliert sein, dass Handlungsanweisungen daraus ableitbarsind. Sie sollten eindeutig formuliert sein und keine unterschiedlichenInterpretationen zulassen.Ein Ziel ist auf die Unternehmensziele ausgerichtet, es passt in dieallgemeine Geschäftsstrategie und läuft nicht anderen Zielen zuwider.
  • M – Meßbar Ein Ziel muss messbar und damit kontrollierbar sein. Liegen keine direktenKennzahlen vor, so wählt man Kennzahlen, die mittelbar mit dem Ziel inVerbindung stehen.
  • A – Attraktiv und anspruchsvoll Ziele sollten möglichst positiv und motivierend formuliert sein und eineHerausforderung bieten. Die Notwendigkeit und Nützlichkeit, dieses Ziel zu erreichen, sollte gegeben sein. Niemand engagiert sich gerne für Unnötiges.
  • R – Realistisch Ein Ziel soll realistisch und erreichbar sein, trotzdem herausforderndformuliert. Die Ziele sollten nicht dauerhaft über den Belastungsgrenzen derMitarbeiter liegen. Die Ressourcen zur Zielerreichung müssen gesichertsein. Ziele, die zu hoch oder zu niedrig gesteckt werden, wirken eherdemotivierend.
  • T – Terminiert Ein Ziel muss terminiert sein. Zu dem angegebenen Zeitpunkt wird eskontrolliert.Beispiel:Die Kundenbindung der 20 umsatzstärksten Kunden wird erhöht durchfolgende Maßnahmen:- monatliche Besuche der Key Accounts,- Rabatte über 5% für Umsätze über 20.000 €,- kostenlose Teilnahme an der Incentiveveranstaltung.Bis zum Dezember 2010 bestellen diese Kunden mindestens in einerUmsatzgröße von 50.000 € insgesamt.
  • Budget als Verbindungsglied Die Budgetplanung ist die Schnittstellezwischen verschiedenen Planungsebenen:– Budgets lassen sich nur über die Planung undDurchführung von Maßnahmen realisieren– Budgets sind aus mittel- bis längerfristigenMaßnahmenplänen herzuleiten.Budgets sind nur dann ein Instrument derkoordinierten Zielerreichung, wenn sie mitweiterreichenden Plänen kompatibel undin kurzfristige Maßnahmenpläneumsetzbar sind.
  • Vision und Unternehmenskultur Die Vision definiert die Ziele desUnternehmens.• Die Vision muss von Eigentümern,Führungskräften und Mitarbeitern geteiltwerden.• Leistungsmessung richtet sich an derVision aus.• Vision führt zu einer Kultur der Leistung
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  • Mission und Unternehmenskultur Mission stellt das Unternehmen in Beziehung zuden Stakeholdern– Eigentümer– Mitarbeiter– Kunden– Lieferanten– andere Teile der Gesellschaft• Eine Mission regelt das Miteinander derStakeholder und ist damit ein Eckpfeiler derUnternehmenskultur.• Mission führt zu einer Kultur der Beziehung.
  • Die Entwicklung der Vision / Mission Entwicklung einer Vision / Mission wird im gesamtenUnternehmen kommuniziert.• Der Inhalt besteht so weit wie möglich aus Ergebnissenvon Mitarbeiter-Workshops und Mitarbeiter Feedback.• Eine Vision / Mission soll knapp formuliert werden und ingut verständlicher Landessprache.• Der Stil sollte selbstbewusst und aktiv sein:– Nicht Qualität sondern „ Kunden überzeugen“– Nicht Innovationen sondern „Neues entwickeln“– Nicht Personalentwicklung sondern Mitarbeiter begeistern.• Ein Leitspruch bringt die Vision / Mission auf den Punkt
  • Umsetzung von Vision und Mission Umsetzung ist Managementaufgabe.• Das Management bedient sich dazu einesManagementsystems.• Managementsysteme, dieUnternehmensexzellenz unterstützenhaben gemeinsame Merkmale– Orientierung an einer Kultur (Führung)– Orientierung am Kunden (Stakeholder)– Konzentration auf Prozesse– Konzentration auf Leistung.
  • Strategie und Voraussetzungen Strategien sind– gesamthafte, meistens längerfristig angelegte Pläne (Voraussicht), die das Unternehmen• auf demWeg der Vision voranbringen sollen• den Zusammenhalt der Entwicklung des Unternehmens sichern– Handlungsoptionen, die das Unternehmen auf Änderungen desökonomischen Umfeldes vorbereiten ( schnelles Handeln)• Strategien setzen voraus– Modelle und Informationen, die das Funktionieren desUnternehmens erklären ( Verständnis)– Modelle und Informationen, die die Entwicklung desökonomischen Umfeldes erklären ( Prognose)
  • Operative Ziele: Welche kurzfristigen Ziele sindauf dem strategischen Weg zu erreichen?
  • Massnahmen Handlungen, mit denen die operativen und strategischen Ziele zu erreichen sind.
  • Planung Gedankliche Vorwegnahme zukünftigen Handelns zur Auswahl vonmöglichst zielführenden Handlungsmöglichkeiten (Maßnahmen)
  • Budgetierung Der Prozess der Einigung aufmöglichst zielführende Massnahmen.
  • Budget Das Resultat diesesAbstimmungsprozesses.
  • Management Systeme Sind eine logische Integration von Technikenzur Informationsbeschaffung und –verwendung,um Menschen die Orientierung auf Zielezu ermöglichen. Planung undSteuerung Motivation Evaluation
  • PDCA Plan: Ziele setzen, Maßnahmen zur Erreichungplanen und budgetieren• Do: Maßnahmen in Prozessen konkretisieren.Ziele durch Handeln in Prozessen angehen.• Check: Prüfung im Prozess wie Ziele erreichtwerden und nach Prozessaus-führung wie Zieleerreicht wurden. Analyse derAbweichungsursachen• Act: Das ganze System neu auf Ziele ausrichten,so dass die Zielerreichungsfähigkeitenverbessert werden.
  • Ein Budget soll sein lt. ICV – Einfach: schlanke Abläufe, sich nur auf steuerungsrelevante Inhaltebeschränken, nur nutenbringende Instrumente und Methoden einsetzen, nurwenige Eingangsgrößen, optimale Detaillierung finden, manchmal tut‘s auchtop down.– Flexibel: Bereitschaft für Änderungen, Sensitivitäten und Szenarien, auchrelative Ziele aufgrund von Benchmarks, (rollierende) Forecasts, flexibles undkontrolliertes Umschichten von Ressourcen.– Integriert: Strategie, Planung, Reporting und Forecasts müssen verknüpftsein. Konkrete, aber wenige voneinander ableitbare Vorgaben. Budget undAnreizsysteme lose koppeln. Nicht nur kurzfristige Ziele
  • Ein Budget soll lt. ICV abbilden – Die Organisation: konkrete eindeutige Ziele, Orientierung amGesamtziel, Organisation muss kurze und schnelle Entscheidungswege finden.– Die eigene Wertschöpfung: Verständnis der eigenenWertschöpfungskette. Ziele, Engpässe und Restriktionen determinieren diePlanung.
  • Ein Budget soll lt. ICV bewirken Ziele und Absichten klar verständlich machen Kern des Plans kommunizieren und leistungsebenengerecht transformiere Umsetzungsverantwortung mitteilen durch Prämissen und Top-down-Vorgaben Planungsschleifen verhindern.