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Medizin (Fach) / Immunologie und Infektionslehre (Lektion)

Zusammenfassung der Medizinvorlesung immunologie und Infektionslehre am FTSK Germersheim

Diese Lektion wurde von neimerte erstellt.

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  • Was sind Lymphozyten? was sind B-Zellen? was sind T-Zellen? B-Lymphozyten oder kurz B-Zellen gehören zu den Leukozyten (weiße Blutkörperchen). Sie sind als einzige Zellen in der Lage, Antikörper zu bilden und machen zusammen mit den T-Lymphozyten den entscheidenden Bestandteil des adaptiven Immunsystems aus. T-Lymphozyten dienen unter anderem der Koordination zwischen spezifischer und unspezifischer Abwehr. Auch an Entzündungen sind Leukozyten beteiligt und in der Lage, durch freigesetzte Botenstoffe (Mediatoren) wie Zytokine und Leukotriene diese aufrecht zu halten, zu modulieren oder zu beenden. Leukozyten spielen außerdem eine wesentliche Rolle bei allen Autoimmunkrankheiten.
  • Welches sind die derzeit gebräuchlichen Formen der Immuntherapie? a)Immunsubstitution (Gabe von Immunglobulinen,Hyperimmunglobulintherapie) b) Immunmodulation (Immunsuppression,Plasmapherese, Immunadsorption,Applikation von Immuntoxin) c) Immunstimulation (Interferon, Misteltherapie, Impfungen)
  • Formen der Immunität - angeboren (diaplazentarer Übertritt von IgG)- antiinfektiös- antitoxisch- humoral- zellvermittelt
  • Man kann zwei Prinzipien der Abwehr unterscheiden: IMMUNOLOGISCH UNSPEZIFISCHE ABWEHR  umfasst eine große Vielfalt sehr unterschiedlicher Mechanismen, die alle dem Zweck dienen, Erreger abzuwehren und Krankheiten zu verhindern. IMMUNOLOGISCH SPEZIFISCHE ABWEHR ist an eine Antigenerkennung durch Lymphozyten gekoppelt und setzt spezifische Antigenrezeptoren voraus, die nur bei zwei Zelltypen vorkommen:  T-Lymphozyten steuern und regulieren durch Zellkontakt und Zytokine die spezifische Abwehr (früher: zelluläre Immunabwehr); B-Lymphozyten produzieren Antikörper (früher: humorale Immunabwehr). Die spezifische Abwehr passt sich den Erfordernissen in Quantität und Qualität an, sie ist adaptiv.
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