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Landwirtschaft (Fach) / Bodenkunde (Lektion)
Bodenkunde (SS 2012, 2. Semester, BLW an der HS Osnabrück)
Diese Lektion wurde von Eiermann erstellt.
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- Aufbaugefügeformen (Krümelgefüge): Aufbaugefügeformen: biotisch: durch Lebendverbauung Krümelgefüge: locker und luftig, aber stabil gegen mechanische Belastungen, weist eine hohe Bodenfruchtbarkeit auf
- Absonderungsgefüge (Polyeder-, Prismen- und Subpolyedergefüge) Absonderungsgefüge: abiotisch: durch Quellungs- und Schrumpfungsvorgängen, kleine, glatte aber scharfkantige Oberfläche Polyedergefüge: Kantenlänge von 2x2cm = 1:1 Verhgältnis, scharfkantig, glatte Oberfläche Prismengefüge: Kantenlänge größer als bei dem Polyedergefüge, Kantenverhältnis 1:2 Subpolyedergefüge: steht zwischen Krümel- und Subpolyedergefüge
- Fragmentgefügeformen (Bröckel-, Klumpen- und Plattengefüge): Fragmentgefügeformen: stellen sich durch Bodenbearbeitung ein Bröckelgefüge: nicht ganz so gut wie das Krümelgefüge Klumpengefüge: ist fest und schlecht durchlüftet Plattengefüge: bildet sich z.B. unter dem gepflügten Acker, kaum Durchwurzelbarkeit, Stauwasser
- Porenvolumen (PV) und optimale Verteilung: Porenvolumen (PV): 45 - 50% optimale Verteilung: 15% Grobporen (GP) 15% Mittelporen (MP) 15% Feinporen (FP)
- Grobporen (GP): Grobporen (GP): verantwortlich für den Sickerwassertransport, wichtig für die Ausbreitung der Wurzeln weite GP: Ø > 50μm (für schnelles Sickerwasser) enge GP: Ø 50μm - 10μm (für langsames Sickerwasser)
- Mittelporen (MP): Mittelporen (MP): halten Haftwasser, also pflanzenverfügbares Wasser fest, bilden den Lebensraum für Mikroorganismen Ø 10μm - 0,2μm
- Feinporen (FP): Feinporen (FP): Ionenaustausch, halten nicht pflanzenverfügbares Wasser Ø < 0,2μm
- Porenverteilung Sandboden: GP 30 ± 10% MP 7 ± 5% FP 5 ± 3% Gesamt: 42 ± 7%
- Porenverteilung Schluffböden: GP 15 ± 10% MP 15 ± 7% FP 15 ± 5% Gesamt: 45 ± 8%
- Porenverteilung Tonböden: GP 8 ± 5% MP 10 ± 5% FP 35 ± 5% Gesamt: 53 ± 8%
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- Primärporen: Primärporen: körnungsbedingt
- Sekundärporen: Sekundärporen: biogen bedingt
- Nenne die 7 Einflussfaktoren auf die Gefügestabilität: Al- und Fe-Oxide Kalkgehalt und pH-Wert synthetische Stabilisatoren Frost Einfluss Pflanzen Einfluss Bodentiere organische Dünger
- Bodenwasser: untergliedern sich in: frei bewegliches Wasser, Niederschläge die in den Boden gelangen, also ohne Verdunstung (=Interzeption, kann bis zu 20% betragen) Sickerwasser Grundwasser entgegen der Schwerkraft, Haftwasser: Adsorptionswasser (wird in den Feinporen gelagert, sogenanntes Totwasser, da es nicht pflanzenverfügbar ist) Kapillarwasser (wird durch Kohäsionskräfte in den Mittelporen gespeichert, pflanzenverfügbar)
- Kennwerte des Wasserhaushaltes: Wassersättigung (WS): Zustand bei vollständiger Porenfüllung, Wasserüberstau Feldkapazität (FK): voller Wasserüberstau minus Sickerwasser permanenter Welkepunkt (PWP): pF von 4,2 (15bar) nutzbare Feldkapazität (nFK): Wassermenge von FK minus PWP (ca. pF 2,5 - 4,2) nutzbare Feldkapazität im Wurzelraum (nFKWRZ): nFK beuogen auf den Hauptwurzelraum kapillarer Aufstieg (kA): Wasseraufstieg aus dem Grundwasser durch die Poren in den Wurzelraum hydraulische Leitfähigkeit (Kf-Wert): Sickerwasserrate im m/d
- Wovon ist das Luftvolumen im Boden abhängig? Porenvolumen Porengrößenverteilung Wassergehalt im Boden
- Transortmechanismen für Bodenluft: Konvektiver Gastransport: Druckausgleich: Hoch- und Tiefdruckgebiete Verdrängung: Regen, Wasser läuft in die Poren Pump- und Sogwirkung Diffusion: Konzentrations- bzw. Partialdruckgefälle notwendig Außmaß wird bestimmt durch die Luftdurchlässigkeit des Bodens S > L > U > T
- Einflussfaktoren auf den Wärmehaushalt von Böden: Wärmezufuhr: (is klar) Wärmeverlust: (is klar) Wärmekapazität: Energie um 1cm³ um 1°C zu erwärmen Wärmeleitfähigkeit: Energiemenge, die auf einer Oberfläche von 1cm²/s durchfließt