20
Histologie II (Fach) / Histologie II 41-50 (Lektion)
Anzeige
- Kleinhirn - Cerebellum Bewegungskoordinationszentrum im Querschnitt: arbor vitae (Baumartiger Aufbau innen) und cortex cerebelli 3 Schichten: Stratum molekulare mit Korbzellen und Sternzellen Stratum ganglionare mit PURKINJE Zellen Stratum granulosum mit Körnerzellen Dendritischer Baum: ganz oben Parallelfasern darunter: Sternzellen darunter: Bergmann Gliazellen (Astrozyten) und die PURKINJE Zellen →ihre Ausläufer ziehen bis zu den Purkinje Zellen und ragen auch bis in die Oberste Schicht darunter: Körnerzellen →ziehen durch den gesamten Dendriten Raum →jede Kontaktstelle ist eine Synapse !! ganz unten: Moosfasern, die mit den Körnerzellen über Synapsen verbunden sind, auch Purkinje Fasern sind über Synapsen verbunden
- Hippocampus Zentrum fürs Kurzzeitgedächnis in mehere Subregionen unterteilt: gyrus dentatus Amonshorn Subiculum vorderen Abschnitt nennt man Gyrus dentatus mit Stratum granulosum (gut sichtbar mit Nissl Färbung) enthält Körnerzellen Nervenzellen können in 2 Gruppen unterteilt werden: Prinzipalzellen (Körnerzellen und Pyramidenzellen) nicht Prinzipalzellen (Interneurone: hemmende Neurone) Schichten von Innen nach Außen: Alveus Str. oriens Str. pyramidale (Pyramidenzellen besonders groß und dicht, Mikrotubuli und Mikrofilamente in Ausläufern, Lysosomen, Mitochondrien) Str. radiatum Str. lacunosu molekulare Str.granulosum (Zellleisten aus kleinen Neuronen) Str. moleculare Informationsweitergabe an Hirnrinde, diese selektiert wichtig und unwichtig Lage: beidseitig im Endhirn in der Allocorticalen Region
- Bulbus olfactorius Anschwellung an der vordere Basis des Gehirns Riechnerven enden hier besitzt einen ventriculus olfactorius →ist im embryonal Stadium offen →schließt sich im späten Embryonalstadium zu Lateralventrikel Riechepithel mit lamina cribrosa 6 Schichten (von innen nach außen): stratum ventrikulare (ventrikel schon geschlossen) stratum granulosum internum (Mitralzellen, die Riechimpuls weitergeben und Pyramidenzellen) stratum plexiforme internum stratum granulosum externum stratum plexiforme externum stratum glomerulare
- neurosekrotische Kerne, Hypothalamus-Neurohypophysen System neurohormonelles Steuerungssystem Hypothalamus-Neurohypophysen System: Makrozelluläre Kerne beeinflusst die Organfunktion durch effektor Hormone (ADH, Oxytozin) aus Nucleus supraopticus nucleus paraventricularis wandern über Axone zum Neurohypophyse und dann weiter ins Organ Die Axonendigungen der Neurohypophyse: groß und blasig, enthalten neurosekretorische Granula →Heering'sche Körperchen Die Axonendigungen stehen mit fenstrierten kapillaren in Verbindung und geben so ihr Sekret direkt in die Blutbahn ab →bilden Peptidhormone Vasopressin: wirkt auf Nierentubuli (gegen Wasserverlust), Gefäßzusammenziehung (Blutdruck) Oxytozin: in den Heering'schen Körperchen gespeichert, zusammenziehen der glatten muskulatur d. Gebärmutter am Ende der Schwangerschaft
- Hypothalamus-Adenohypophysen System Parvozelluläre Kerne Nucleus arcuatus Nucleus ventromedialis Nucleus dorsomedialis werden in Hypothalamus gebildet und gelangen über den Portalkreislauf zur Adenohypophyse diese steuern die Adenohypophyse
- Tunica fibrosa bulbi Es ist in Sklera und Cornea gegliedert Sklera: weiße Schicht aus dichtem, irregulärem straffem Bindegewebe auf dem hinteren Abschnitt des Augapfels Cornea: gewölbte durchsichtige Scheibe in der Mitte des rostralen Pols des Auges. Es besitzt 5 Schichten: vorderes Epithel, mehrschichtig, unverhorntes Plattenepithel Bowman'sche Membran: subepitheliale Grundmembran ist eine homogene dünne zellfreie Schicht, welche azidophil ist Sustantia propria: dickes Kollagen Bindegewebe in Lamellen geordnet Descemet'sche Membran: die hintere Begrenzung ist ebenfalls zellfrei und azidophil, jedoch dicker als die 2. Schicht hinteres Epithel (korneales Epithel) einfaches Plattenepithel
- Augapfel 3 Hüllen: Tunica fibrosa bulbi Tunica vasculosa bulbi Tunica interna bulbi
- Tunica vasculosa - mittlere Augenhaut unterteilt in: Choroidea: hochgradig pigmentiert und vaskularisiert, bedeckt die hintere Portion des Augapfels Ziliarkörper: dreickige rostrale Fortsetzung des Choroidea und läuft zirkulär um den vorderen Pol des Augapfels, im rostralen Abschnitt erheben sich der inneren Seite fingerartige Fortsätze (procc.ciliares). Das Stroma des Ziliarkörpers ist hochgradig vaskularisiert und pirmentiertes lockeres Bindegewebe, welches glatte Muskelfasern enthält (mm. ciliares) es wird durch die pars ciliares retinae bedeckt, welche aus 2 Schichten besteht: außen liegt pigmentiertes einschichtiges hochprismatisches Epithel innen ist unpigmentiertes einschichtiges hochprimatisches Epithel 3. Iris rostrale Fortsetzung des Ziliarkörpers, verläuft zirkulär und besitzt eine zentrale Öffnung, die Pupille das Stroma besteht aus pigmentiertem, vaskularisiertem lockerem Bindegwebe 2 Muskeln sind an der iris zu finden: der Sphincter ist ein netzwerk von zirkulär angeordneten glatten Muskelfaserbündeln der Dilator besitzt eine verlängerte basale portion von Myoepithelialzellen, die sich der hinteren Epithlschicht anlegen hintere Epithelschicht: ist ein z.T. pigmentiertes hochprismatosches Epithel vordere Epithelschicht: einfaches Plattenepithel
- Tunica interna bulbi - Netzhaut stratum pigmenti: einschichtiges isoprismatisches Epithel mit Melaninkörnchen Stratum photorezeptorum: innere und äußere Glieder der Photorezeptor-Zellen lamina limitans externa: Anheftung für die Photorezeptoren und die radiäre Glia (Müller'sche Zellen) Stratum granulosum externum Stratum plexiforme externum Stratum granulosum internum Stratum plexiforme internum Stratum ganglionale: Zellkörper der Ganglionzellen Stratum fibrosum opticum: Axone der Ganglionzellen ziehen zur Sehscheibe, wo sie austreten lamina limitans interna: angeheftete Fortsätze der Müller'schen Gliazellen mit einer Basallamina auf ihrer vitrealen Seite
- Augenlid Außen: mehrschichtiges Epithel und den zur Haut gehörenden zusätzlichen Strukturen (Haarfollikel, Talg- und Schweißdrüsen) Innenseite: konjunktivales Epithel bindegewebige Kern: quergestreifte Muskelfasern (m. orbicularis oculi) und Tarsaldrüsen Meibohmsche Tarsaldrüse: gelappte Talgddrüse mit einem zentralen Gang, welcher auf der Oberfläche des Lidrandes öffnet umgeben von kompakten Schichten aus kollagen und elastischen Fasern - Tarsallplatte
- Anzeige
- Hör- und Gleichgewichtsorgan, allg. Aufbau Außenohr Mittelohr Innenohr: Vestibulum cochlea - Schnecke (Schneckenhausförmige Knochenstruktur) Perilymphe und Endolymphe (in felligen Elementen) in der Schnecke Schnecke: lamina spiralis (Keil an der mittleren Seite der Wand) membrana basilaris (Zellen des Hörorgans) membrana vestibularis (trennen Perylymphe von Endolymphe)
- Cortische Organ (eigentliches Hörorgan) Zellen von mitte nach außen auf der membrana basilaris innere Phalangealzellen innere Haarzelle innere Pfeilerzelle äußere Pfeilerzelle zwischen 3. und 4. Tunnel äußeren Phalangealzellen äußeren Haarzellen (3 Stück) Hensen- und Claudius Zellen zwischen 4. und 6. Nuel-Raum membrana tectoria über allen Zellen Schallwellen lassen die Membrana vibireren, wodurch diese die Haarzellen berührt in den Haarzellen sitzen Nerven, die zum Hörberv Kontakt haben
- Vestibulum (vom Ohr) 3 Bogengänge 2 Beutel: Uriculus und sacculus, beide mit Macula Crista ampullaris - reagiert auf Flüssigkeitsbewegungen →Gleichgeweicht Macula: besitzt Kristalle (Gleichgewichtssteine)
- äußere Haut oder Körperdecke Funktion: mech. Schutzfunktion Thermoregulation Flüssigkeitshaushalt Tastorgan Aufbau: 1. Cutis: Epidermis (Keratinozyten, Melanozyten, Merkel Zellen, Langerhans Zellen) Dermis (Corium) (durch wellige Basalplatte getrennt) Stratum papillare (zellreiches, lockeres Bindegewebe) Stratum reticulare (bündelartig angeordnete Kollagenfasern) Haarfollikel, holokrine Talgdrüsen, geschlängelte, tubuläre Schweissdrüsen 2. Subcutis Verbindung der Haut mit Muskulatur oder Knochen lockeres Bindegewebe mit mehr oder weniger viel Fettgewebe
- Haar Schaft (oderhalb der Haut) Wurzel (unter der Haut) Ende der Wurzel: Haarbulbus mit Haarpapille Reihe flacher verhornter Zellen Haarfollikel sind Einstülpungen der Epidermis in die Dermis, welche die Haarwurzel umgeben Haarfollikel werden durch dichte Bindegewebsschicht umgeben, welche aus Fasern und der Glashaut bestehen innere und äußere Wurzelhülle (aus Haarmatrix-Zellen)
- Schweissdrüsen meist holokrin selten Apokrin (keine echten) = Duftdrüsen
- Speiseröhre der Vögel Schleimhaut hat ausgedehnte Längsfalten dicke verhornte Plattenepithelschiht begrenzt das Lumen Lamina propria: lockeres Bindegewebe mit auffälligen zusammengesetzten mukösen Drüsen, Ansammlung lymphatischer Zellen lamina muscularis mucosa ist breite Schicht längsverlaufender glatter Muskulatur
- Drüsenmagen der Vögel Schleimhaut mit makroskopischen Papillen mit Falten, die konzentrisch um sie herum angeordnet sind lamina epithelias: einschichtig hochprismatisches Epithel 2 Drüsengenerationen im lockeren Bindegewebe der Propria Oberflächliche Propriadrüsen: einfache, tubuläre Drüsen mit hochprismatischem Epithel tiefe Propriadrüsen: zusammengestzte Struktur mit radiär angeordneten tubulären Drüsen, die zu einem gemeinsamen Gang führen Auskleidung des Ganges= Oberflächenepithel Verdauunsenzyme und HCl Lamina muscularis mucosae: subglanduläre Schicht, einige Bündel zwischen die tiefen Propriadrüsen
- Muskelmagen der Vögel lamina epithelialis: isoprismatisches Epithel lamina propria mucosa: tubuläre Drüsen mit hochprismatischer Auskleidung, eng aneinander gereiht Das Sekret der Drüsen füllt deren Lumen aus und bildet eine dicke homogene, hellrote keratinähnliche Schicht (Keratinoid) Tunica submucosa fehlt lamina muscularis vermischt sich mit tunica muscularis tunica musculris ist sehr dick: überkreuzende Bündel, schwacher Muskulatur und aus festem Bindegewebe
- Lunge der Vögel von einer Bindegewebsschiht umgeben, von der Septen ins Innere ziehen und so das Parenchym in Lappen teilen Lappen: hexagonale Struktur mit einem zentral gelegenen Parabronchus Lumen der Parabronchien ist mit einschichtigem Plattenepithel ausgekleidet dünne Bindegewebsschicht und dickere Schicht glatter Muskulatur unter dem Epithel zahlreiche abgerundete Lufträume (Atria) öffnen sich in jeden Parabronchs Luftkapillaren öffnen sich in die Atria Atria und Luftkapillaren werden durch einschichtiges Plattenepithel ausgekleidet Gebiete, in denen Luftkapillaren eng an Blutkapillaren liegen dienen als Ort des Gasaustausches