22

Histologie II (Fach) / Histologie II 11-20 (Lektion)

Themen 11- 20

Diese Lektion wurde von iaiaia erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Drüsen des einhöhligen Magens Fundusdrüsen Pylorusdrüsen zu 1. Fundusdrüsen: gerade Schlauchdrüsen Vertiefungen der Ausführungsgänge heißen Foveolae gastriae lamina muscularis: Halsstück ist kurz, Drüsenstück ist lang 3 Zelltypen: Nebenzellen → Muzin (als Schutzschicht gegen Eigenverdauung), sitzen im Drüsenhals Hauptzellen → Pepsinogen (+HCL →Pepsin = aggressiv !!) Belegzellen → Salzsäure (Synthese extrazellulär: H+ wird in Mitochondrien gespeichert, Cl- im Cytoplasma) zu 2. Pylorusdrüsen: gekrümmte Schlauchdrüsen langes Halsstück, kurzes Drüsenstück 1 Zelltyp : nur Nebenzellen m. sphincter pylori →Magenpförtner Pylorus ventriculi
  • Der einhöhlige Magen, allgemein Fleischfresser besitzen einen einfachen, einhöhigen Magen → Drüsenhaltige echte Schleimhaut Pferd und Schwein besitzen einen zusammengesetzten, einhöhligen Magen: Drüsenlose Schleimhaut: saccus cecus ventriculi (eq), diverticulum ventricui (su) drüsenhaltige, echte Schleimhaut Kardia: Tor zum Magen starke, zirkuläre, glatte Muskulatur einige Lymphknoten: Kardia Tonsillen Pylorus bei Fleischfressern kann ein Stratum subglandulare unterschieden werden →Bindegewebeschicht, die unter der Basis der Drüsen liegt, faserreich
  • der mehrhöhlige Magen, allgemein Wiederkäuer besitzen mehrhöhligen, zusammengesetzten Magen: 3 Drüsenfreie Vormägen: Pansen Netzmagen Blättermagen Drüsenbelegete Labmagen
  • Pansen Rumen Pansenzotten, gorß und klein keine lamina muscularis mucosae →lamina propria mucosa geht in Tunica submucosa über Innere Fläche mit zahlreichen makroskopischen Einstülpungen Epithelschicht: mehrschichtig, verhorntes Plattenepithel mit blasigen Zellen in der Körnerschicht = Honbläschen Tunica muscularis: innere zirkuläre Schicht, äußere längsverlaufende Schicht: beide glatte Muskulatur
  • Netzmagen Reticulum Leisten - cristae reticuli mit lamina propria bilden ein Bienenwabenmuster 2 verschiedene Höhen im Querschnitt Zottenähnlich innere Epithel= mehrschichtig verhorntes Plattenepithel lockere Bindegewebe der lamina propria ist von der tunica mucosa nicht trennbar lamina muscularis mucosae: nur an den höheren Leisten als unterbrochene Bündel glatter Muskulatur sichtbar tunica muscularis= glatte Muskulatur
  • Blättermagen Omasum lange Falten: laminae omasi →darauf befinden sich harte , kleine, konische Papillen mit einem harten Bindegewebekern lamina propria mucosa: dünne Bindegewebsschicht, an Papillen verdickt →hier wird die Grundsubstanz durch Mukopolysacharid-Einlagerungen hart lamina muscularis mucosae: bildet innerhalb der Blätter zwei fortlaufende Schichten glatter Muskulatur Tunica muscularis: Innere, dicke Muskelschicht; äußere, dünne Muskelschicht; glatte Muskulatur →ein Bündel glatter Muskeln zieht ebenfalls in den Kern der Blätter: drei Schichten glatter Muskulatur in den großen Blättern zu erkennen
  • Doudenum, allgemein und Schichten erster Abschnitt des Dünndarms durch dicke Längsfalten und schlanke Zotten charakterisiert Falte entspringen aus der tunica submucosa zusammen mit den Mikrovilli vergrößern sie die Aufnahmefläche Mikrovilli bilden Kutikularsaum an der apikalen Membran der Epithelzellen →einschichtige hochprismatische Zellen, die die lamina epithelialis der Tunica mucosa bilden Becherzellen können zerstreut vorkommen Lamina propria mucosae: reich an lymphatischen Strukturen lockeres Bindegewebe bilden den Kern der Darmzotten am Grund der Zotten liege einfache tubuläre Drüsen (Lieberkühnsche Drüsen), die sich in das Lumen zwischen den Zotten öffnen am Grund der Drüsen ist die lamina muscularis mucosae Tunica submucosa: durch die lamina muscularis mucosae gut zu unterscheiden enthält zahlreiche Blutgefäße und Brunnersche muköse Drüsen Tunica muscularis: innere Zirkuläre Schicht äußere Längsschicht glatter Muskulatur  
  • Unterschiede der Dünndarmanteile 1. Duodenum: am wenigsten Becherzellen submucosa: muköse Drüsen 2. Jejunum: mittlere Anzahl an Becherzellen submucosa: nur lockeres Bindegewebe 3. Illeum: meiste Becherzellen Submukosa: Tonsillen art. str. Peyer Platten
  • Bauchspeicheldrüse abgekapselte, zusammengesetzte tubuloazinäre, merokrine Drüse endokrine und exokrine Anteile (mit und ohne Ausführungsgang) äußere Fläche: seröse Membran und darunter capsula fibrosa bindegewebige Septen teilen das Parenchym in Lappen Lappen enthalten vorwiegend exokrine Azini (Im Lumen einiger Azini kann der kromatinarme Zellkern der zentroazinären Zellen beobachtet werden) → Unterschied zu den Ausführungsgängen der großen Speicheldrüsen: Vorhandensein endokriner Zellgruppen an den Azini allgemeiner Unterschied zur Parotis: Pancreas hat kein Fettgewebe Langerhansschen Pankreas Inseln: kugelige Gruppen von schwachgefärbten endokrinen Zellen= subnucleare basophili= dunkel am Rand, rötlich in der Mitte, Basalstreifung, zentral eosinophil Zentroazinär Zellen: Rückbuchtung der 1.Zelle des Ausführungsganges Ausführungsgänge: ductus pancreaticus major und minor (mit hochprismatischen Epithel ausgekleidet) Insulin Produktion  
  • Der Mitteldarm dazu gehören: Duodenum, Jejunum, Ileum Jejunum: lange Zotten sind charakteristisch selbe Schichten wie Duodenum, nur mehr Becherzellen zwischen den hochprismatischen Epithelzellen lamina propria kann lymphatische infiltration enthalten: man sieht vereinzelnt Lymphknötchen tunica mucosa ist Drüsenfrei zwischen den beiden Schichten der Tunica muscularis liegt der Plexus myentericus = Auerbach Plexus Ileum: ähnliche histologische Struktur wie Duodenum und Jejunum, jedoch: gesteigerte Zahl von Becherzellen in der Epithelschicht zunehmende lymphatische Elemente: oft aggregierte Lymphknötchen: PEYER- Platten
  • Anzeige
  • Der Dickdarm Cecum: besteht fats nur aus Becherzellen stellt eine Immunbarierre da Colon: glatte Oberfläche, keine Zotten lamina epithelialis der Tunica mucosa hat einschichtiges, hochprismatisches Epithel, dazwischen sehr große Anzahl von Becherzellen →diese stellen auch den größten Teil des Eingeweidedrüsen der Lamina propria mucosa dar lamina muscularis mucusae besteht aus einer dünnen Schicht glatter Muskulatur →trennt die Tunica submukosa von der lamina propria lamina submucosa ist gut vaskularisiert, lockeres Bindegewebe mit weißen Adipozyten Tunica muscularis: innere zirkuläre Schicht, äußere Längsschicht (oft Teanien) Rectum: keine Zotten nur Falten Falten bestehen aus Submucosa, Zotten nur aus Schleimhaut Liebersche Krypten
  • Zonen des rectums zona intestinalis columna rectalis zona intermedia zona analis linea anurectalis
  • Funktionen der Leber Energiespeicherprogramm: aufgenommene Energie wird in Form von Blutzucker in die Leber aufgenommen und als Glykogen gespeichert →bei Bedarf wird Glucose ausgeschieden Hämatopoese: Blutbildung, Vitamin B12 sorgt für die Aufnahme von Eisen Entgiftung: toxische Nebenprodukte der Verdauung werden in der Leber neutralisiert Abwehrorgan Verdauungsdrüse: sezeniert die Galle, Hämoglboin wird zur Gallensäure abgespalten →Bilirubin →Biliverdin
  • Aufbau der Leber aus Interstitium und Parenchym aufgebaut Scheidewandsystem aus dem subserosem Bindegewebe teilt das Leberparenchym in polygonale Läppchen jedes Läppchen besitzt eine Zentralvene = V.centralis, die von den radiär angeordneten Reihen von Leberzellen umgeben ist Hepatozyt: 95% der Zellen sind Hepatozyten isoprismatisch, häufig zweikernig beinhalten Glykogenkörnchen bilden Hepatozytenplatten dazwischen liegen Lebersinusoide: ihre Wand besteht aus fenestrierten Endothelzellen keine lamina basalis Abstand zwischen Hepatozyten und Endothelwand nennt man Disse-Raum Kupfer'sche Zellen im Disse-Raum rund Zellkerne einzige Zellen in der Leber außer Hepatozyten sternfömiges Zytoplasma Abwehrsystem Interstitium: Lebertriade: Ductus, A. und V. interlobularis Gallenkanälchen liegen zwischen zwei Reihen von Hepatozyten und transportieren die Gallenflüssigkeit ab sie haben keine eigene Wand →zonula adherens am Rande der Läppchen sammeln sich die terminalen Hering'schen Gallengänge ihre Wand besteht aus einschichtigem, isoprismatischem Plattenepithel (mit zunehmendem Querschnitt wird das Epithel immer hochprismatischer)
  • Blutversorgung der Leber nutritiv: A. hepatica funktionell: V. portae V. centralis →V. sublobularis→V. hepatica→V. cava cudalis
  • einzelne Infos zur Leber gekörntes Plasma der Hepatozyten = Energiespeicherung Spalt zwischen Sinusoidwand und Hepatozyt = Disse Raum mit: Gitterfasern, Ito-Zellen (könne Fett akumulieren), Epithelzellen ohne lamina basalis Gallensäure recycled →Hepatozyten ziehen Gallensäure aus dem Blut, Galle wird durch die Gallenwege ausgeschieden Blut und Gallenflüssigkeit haben unterschiedliche Fließrichtungen
  • Gallengänge canaliculi biliferi ductuli biliferi ductus interlobularis bilifer ductus hepaticus → Drüsenausführungsgangsystem außerhalb der Leber: ductus cysticus ductus choledochus
  • Atmungsorgane Anteile und allgemeines Nasenhöhle: Kinozillien schlagen in Richtung Nasenpharynx Larynx mehrreihiges Flimmerepithel Trachea mit Becherzellen Pulmo respiratorisches Epithel mehrreihiges hochprismatisches Epithel Zilien Becherzellen zwischengelagert lamina muscularis fehlt →propria und submucosa verwachsen
  • Schlundkopf - Pharynx dorsaler Teil: Nasen- oder Atmungsrachen: respiratorisches Epithel Tela submucosa und lamina propria enthalten viele Tonsillen und tuboloazinäre gemischte Drüsen Tunica muscularis aus Skelettmuskulatur   auf Höhe des Gaumensegels geht die pars nasalis in die pars oralis über →Kreuzung der Atmungs- und Nahrungswege drüsenlose Schleimhaut in diesem Abschnitt, jedoch in der Tiefe gemischte Drüsen und lymphoretikuläres Gewebe Tela submucosa mit vielen elastischen Fasern durchzogen→erhöht die Stbbilität des Rachenraums Schleimhaut hat 2 Erscheinugsformen: Mundrachen: mehrschichtiges Plattenepithel Nasenrachen: mehrreihiges hochprismatisches Epithel mit Zilien
  • Kehlkopf - Larynx billateral symmetrisch gebautes Hohlorgan besteht aus mehrschichtigem Plattenepithel Einstülpungen: plica ventricularis und plica vocalis umgeben von quergestreiften Muskulatur, die in eine lockere Tunica adventitia übergeht drüsenlose Schleimhaut bedeckt den Kehldeckel, den Vorhof des Kehlkopfs und die Ränder der Stimmbänder
  • Kehldeckel - Epiglottis hat zwei unterschiedliche Oberflächen cranioventral: mehrschichtiges Plattenepithel, Pharynx zugewandt, lockeres Bindegewebe in der Propria submucosa, seröse und muköse Drüsen caudodorsal: larynx zugewandt, propria submucosa ist der Mundschleimhaut ähnlich, hier liegen außer beim Pferd Geschmacksknospen zwischen den Flächen liegt Knorpel Einziger Knorpel der nicht Hyalin ist!!!!! sondern elastisch das Bindegewebe des Perichondriums enthält Blutgefäße und Nerven auf beide Seiten des Knorpels
  • Luftröhre Mucosa ist glatt und von mehrreihigem hochprismatischem Epithel flankiert Zilien zwischengelagerte Becherzellen kleine Grübchen Neste von serösen Zellen liegen zwischen den Epithelzellen tuboluazinäre seromuköse Drüsen brechen teilweise aus der Propria hervor elastische Fasern der Propria und Perichondriums könne nicht unterschieden werden besteht aus hyalinem c-knorpel von lockerem Bindegewebe überzogen enthält Fetteinlagerungen pars membranacae verbindet Knorpelenden m. trachlearis liegt dort in der Mukosa und seiner Propria (glatter Muskel, unter ihm dreieckige Vergrößerung: spatium retromucosum)