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Entwickung und Lernen (Fach) / S1_Begriffliche Einführung (Lektion)
- Lerntheorien: Primär Verhaltensbezogene Lerntheorien · Klassische Konditionierung o Pawlow, Watson · Operante Konditionierung (Lernen am Effekt, instrumentelle Konditionierung) o Skinner · Lernen am Modell (Lernen durch Beobachtung) o Bandura Primär wissensbezogene Lernformen (Kognitivismus, Konstruktionismus) · Mechanischer Wissenserwerb (auswendig lernen) · Verstehender Wissenserwerb : aktives Konstruieren · Entdeckender Wissenserwerb
- Genom / Genaktivität / Umwelt Definition / Abgrenzung / Zusammenwirken Begriffe Genom: : gesamte Genetische Information eines Menschen (artspezifischen und individuellen Anteil) Genaktivität: wenn die Gene angeschaltet aktiviert werden (bsp. Alterstypische Entwicklungen, Krankheuten, die erst im Erwachsenenalter ausbrechen) Umwelt : Mitmenschen, Kulturelle Normen, Lebensbedingungen, andere Bedingungen ausserhalb des Individuums Zusammenwirken der Begriffe Entwicklung nur möglich, wenn ein Genom mit einer passenden Umwelt zusammentrifft: Reifestadium bestimmt, was ein Mensch Lernen kann, Reifungsprozesse werden von Umwelt und Genen beeinflusst è Genaktivität beeinflusst Verhalten, Verhalten beeinflusst Umwelt o Bsp: Musikalische Gene -> Interesse an Musik und Beschäftigung mit Musik (Kauft sich ein Instrument) è Umwelt und Verhalten beeinflussen Genaktivität o Bsp: Musikalische Eltern veranlassen musikalische Förderung, dadurch werden die musikalischen Gene aktiviert o Musikalische Gene schlummern, wenn Umgebung keine Platform bietet è Umwelt und Verhalten haben keinen Einfluss auf die Genome o Wenn Kind nicht musikalisch, nützt alle Förderung nicht, bzw wenig BSP: Musikalische Gene werden in musikalischer Umgebung aktiviert, bzw können in einer nichtmusikalischen Umgebung auch schlummern.
- Hauptbegriffe der Sozialisationstheorien von Freud / Parson / Habermas Theorien Psychoanalyse (Freud) · Sozialisation der Triebe · Sozialisation als Verinnerlichung kultureller Regeln und die Verdrängung der Triebe (tabuisierte Wünsche der ödipalen Phase) Rollentheorie (Parson) · Theorie des sozialen Systems · Wie werden die kulturelle Werte und Normen (gebündelt zu Rollen) auf die Personen über, so dass die Personen diese Rollen internalisiert, die das soziale System erwartet. · Ziel der Sozialisation: relativ integrierte Persönlichkeit · Internalisierung von rollenverhalten, das die Gesellschaft erwartet Theorie der kommunikativen Kompetenz (Habermas) · Kritik an Parson: Negieren von Konflikte und Bedürfnisrepression, Ausblendung der Individuierung · Ich-Identität als Ergebnis der Balance von sozialer und persönlicher Identität / Rollenkompetenz als Voraussetzung der Ich-Entwicklung
- Zentrale Fragen der Sozialisation • Wie und warum werden aus Menschen autonome, gesellschaftliche Subjekte?• Wie werden Menschen Mitglieder der Gesellschaft• In welcher Wechselseitigen Abhängigkeit stehen Individuum und Gesellschaft?
- Phasen, Felder, Dimensionen und Ebene der Sozialisation Phasen, Felder, Dimensionen und Ebene der Sozialisation Phasen: (Lebensalter): wann wir sozialisiert · Primär, familiäre Phase (Kind) · Sekundäre Phase des heranwachsenden (Schule, Ausbildung)( Jugendlicher) · Tertiäre Sozialisation des Erwachsenen (Erwachsener) Felder: (Institutionen): wo wir sozialisiert · Familie · Schule · Gleichaltrige · Vereine Dimensionen: was wir sozialisiert · Sprachlich, kognitive Sozialisation · Sozialisation der Gefühle und Motive · Selbst und Identität (Selbst-Andere Beziehung / Moralstufen / Selbst-Fremdbilder etc) Ebenen (Rahmung) · 1. Ebene: Person (Bsp. Jugendlicher): wer · 2. Ebene: Interaktion mit anderen (mit Lehrern): mit wem · 3. Ebene: Institution (in der Schule): wo · 4. Ebene: Sozialsystem (Erziehungssystem): wo Bsp: Moralische Sozialisation (Dimension) des Jugendlichen (Phase) in der Schule (Feld), vollzieht sich im Jugendlichen (Ebene 1) in Interaktion mit dem Lehrer (Ebene 2) in der Institution der Schule (Ebene 3) als Teil eines Erziehungssystems (Ebene 4)
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