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Biopsychologie Uni HH (Fach) / Forschungsmethoden &- strategien (Lektion)

Läsionsstudien, fMRT, MRT etc.

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  • Putamen - gehört zu den Kerngebieten des Großhirns/ Teil der grauen Substanz - Großhirn -->Basalganglien-->Striatum-->Putamen - spielt eine Rolle bei der Kontrolle von Bewegungsabläufen
  • Läsionsstudien ...nennt man Experimente, in denen ein Teil des Gehirns geschädigt (chem. oder phys.) und anschließend das Verhalten des Versuchstiers beobachtet wird. - auch: Experimentelle Ablation
  • Experimentelle Ablation -auch: Läsionsstudie Entfernung oder Zerstörung eines Teils des Gehirns eines Versuchstiers; es wird angenommen, dass die danach nicht mehr ausführbaren Funktionen diejenigen sind, welche von diesem Hirnteil zuvor gesteuert wurden.
  • Welche Vorteile hat die Excitotoxischen Läsion gegenüber der stereotaktischen Läsion? Bei der Stereotaktischen Läsion können auch "durchziehende" Axone zerstört werden, sprich die Verbindung zwischen Hirnarealen, die wir gar nicht unterbrechen wollen. Bei der Excitotoxischen Läsion hingegen wird eine Aminosäure in ein bestimmtes Hirnareal injiziert. Dieses zerstört die neuronalen Zellkörper der Umgebung, aber nicht die durchziehenden Axone. In der Folge können Forscher sicher sein das die beobachteten Ausfälle auf die Läsion des Areals und nicht die Schädigung der durchziehenden Axone zurückzuführen ist.
  • Läsionen im Tierexperiment -Dauerhafte Läsionen -Schneiden oder Absaugen von Gewebe -Radiofrequenz-Chemische Läsionen (global vs. spezifisch für bestimmte Neurone, Transmitter etc.)
  • Läsionen im Tierexperiment -Temporäre Läsionen -Kühlen-Chemisch (z.B. Muscimol)
  • 6-Hydroxydopamin (6-HD) Eine Substanz, die von Axonen und Endknöpfen noradrenerger oder dopaminerger Neurone selektiv aufgenommen wird und als Gift agiert, wodruch diese Neurone geschädigt werden oder absterben.
  • Scheinläsion Ein "Placebo"-Verfahren, das alle Schritte bei einer Hirnläsion dupliziert, ausgenommen diejenigen, die die eigentliche Hirnläsion verursachen. Bsp.: Eine Kanüle wird ins Hirn eingeführt, allerdings ohne den RF-Strom auszulösen, der die entsprechende Region verbrennen würde.
  • zeitweilige /reversible Läsion Eine reversible Läsion wird z.B. durch injizieren eines Lokalanästhetikum erreicht. Dadurch werden Aktionspotenziale auf den betreffenden Axonen temporär unterdrückt.
  • Stereotaxie bezeichnet minimalinvasive Verfahren der Neurochirurgie und der Strahlentherapie, bei denen der Kopf des Patienten und die medizinischen Instrumente in einem fest verschraubten Rahmen fixiert sind, um höchste Genauigkeit zu erreichen.
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  • Erforschung der Verbindungen zwischen Hirnarealen mit Tracern Tracer wird mit sterotaktischer Methode eingebracht Tracer wird von Neuronen aufgenommen und mit dem Axoplasma transportiert Spezifische Tracer markieren anterograd oder retrograd und machen so den Informationsfluss der Neurone sichtbar
  • Wie funktioniert eine Einzelzellableitung? Wie wird vorgegangen und was misst sie? Operative Implantation von Mikroelektroden Reizdarbietung oder Verhaltensbeobachtung und simultane Registrierung neuronaler Aktivität Da nicht nur Aktivität eines einzelnen Neurons aufgezeichnet werden, sondern auch Signale umliegender Neurone, ist mathematische Trennung der Impulse notwendig. So ist die Zuordnung zum interessierenden Neuron möglich. Die EZA misst die Aktionspotentiale
  • EEG -Vor- und Nachteile Elektroenzephalografie (encephalon = Gehirn) EEG misst Veränderungen, die durch EPSP/IPSP verursacht sind. Summenpotenziale vieler Zellen. KostengünstigNicht‐invasivHohe zeitliche Auflösung (ms)Direkte Messung neuronaler AktivitätMit Verhaltensexperimenten kombinierbarMessung kognitiver Prozesse ohne Mitarbeit der Probanden möglich, z.B. Kinder                                                                                         Messung bei schlafenden Vpn möglich NACHTEILE: -Aussagen über Herkunftsort den eines EKP sind schwer zu treffen (geringe räumliche Auflösung)-viele Wiederholungen eines Reizes / einer Bedingung in einem    Experiment nötig-Einige subcortikale Prozesse nicht zu messen