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P:M (Fach) / p.M (Lektion)

P:M

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  • Kultivierung von MO Nährmedium-Nährsubstrat Einteilungsmöglichkeiten: -nach ihrer Zusammensetzung -nach ihren physikalischen Eigenschaften -nach ihrem Verwendungszweck
  • Zusammensetzung von Nährmedium-Nährsubstrat .Synthetische Nährmedien: Def. Chem. Zusammensetzung .Komplexe Nährmedien: Mehr oder weniger exakt definierte Bestandteile (Hefeextrakt, Tomatenpresssaft , Pepton)  
  • Komplexe Nährbodenbestandteile Pepton Fleischextrakt Caseinhydrolysat Malzextrakt Hefeextrakt  
  • Caseinhydrolysat Salzsaures Hydrolysat aus Milcheiweiss onhne niedermolekulare Spaltprodukte , liefert freie Aminosäuren.  
  • Malzextrakt Wässriger Extrakt von Malz , spezieller Bestandteil von pilz-Nährmedien
  • Hefeextrakt Wässriger Extrakt aus autolysierter Hefe , liefert viel C und N
  • Agar-Agar -Verfestigungsmittel aus marinen Rotalgen -Hoher Polysaccharidanteil ( ca. 70%) -Agarose und Agaropektin
  • Verwendungszweck von Nährmedien/Nährsubstraten -Universal/Kollektivmedium -Selektivmedium -Elektivnährmedium -Differenzialmedium -Anreicherungsmedium -Mangelmedium
  • Nährmedienbereitung 1)Nährbodenknzentrat (oder komponenten) einwägen 2)Aufschlämmung in (dest.) wasser 3) Ggf. zugabe von verfestigungsmittel 4)Nährsubstanz auflösen ( Dampf , heizbarer Magnetrührer) 5)PH-Kontrolle/-Korrektur 6)sterillisation  
  • Sterilisation -Dekontaminationsmaßnahme -Abtöten und Entfernen aller Lebewesen einschlißlch ihrer Ruhestadien →vollständige Entkeimung (außer sporen) -Verschieden Möglichkeiten: *Hitzesterilisation → Feuchte Hitze , Tyndallisation , Trockene Hitze *Filtration *Bestrahlung → UV , Ionisierende Strahlen *Begasung *Anwendung von Chemikalien  
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  • Hitzesterilisation -Denaturierungseffekt -Abgetöte Keime verbleiben im sterilisiergut -Autoklavierung (Überdruck)                              121°C/20 min -Deskontinuierliche /fraktionierte Sterilisation (Tyndallisation) ↓100°C/30min ↓30°C/12-24 h ↓100°C/30 min
  • Empfehlungen zur Durchfürung einer Labor-Autoklavierung -Nur hitzesterilisierbares Gut sterilisieren -Gefäße nicht voll befüllen (→halbvoll) -Dampfdurchlässige verschlüsse nur mit lose ausetzen -Wattestopfen mit pergmanet oder Alufolie abdecken -Beschriftung mit autoklavenfestem Filzstift -Sterilisiergut möglichst senkrecht platzieren -Separate Gefäße für Vernichtungssterilisation verwenden -Nach Autoklavieren langsamer Druckabfall    
  • Kontrolle der Dampfsterilisation durch Indikatoren: 1) Chemische 2) Biologische ( Bioindikatoren)
  • Chemische Indikatoren (kontr. der Dampfs.) Farbstreifen mit Feldern Farbumschlagsanzeige Einfach zu handhaben Auf Sterilisiergut aufkleben
  • BIologische (Bioindik.) (kontr. der Dampfst.) Aufwändiger als chemische Indikatoren Zuverlässiger als chemische Ind. Meist Sporenpräparate (Geobacillus , stearothermophilus , definerte ATCC- Stamm) Sporenstreifen oder Testampullen An "kälteste stelle " platziert Anschlißend Bebrütungsphase (....keine Trübung)
  • D-Wert (Dezimale Reduktionszeit) Zeit in Minuten , die bei vorgegebener Temp. notwendig ist , um die keimzahl um 90% ( auf ein zehntel) zu reduzieren
  • Einflussgrößen auf den D-wert -Natur/ Empfindlichkeit des MO -Bestimmund des D-Wertes aufwändig (mehrere KZ-Bestimungsansätze) -Abtötungskurve nicht immer eine Gerade
  • Thermische Abtötungszeit Jene zeitdauer , die erforderlich ist , um bei vorgegebener Temp. alle Zellen abzutöten
  • wesentlicher Einflussgröße auf Thermische Abtötungszeit : Dichte/ Keimzahl der betrachteten Keimsuspension Vorgangsweise: proben (def. zellsuspensionen) für unterschiedliche Zeitspannen erhitzen , dann inkubieren und auf Wachstum kontrollieren
  • Sterilisation von Nährmedien Hitzesterilisation: - Autoklavieren - Schonend " aufkochen" - Tyndallisieren Sterilfiltration - 1*Filter - 1* Filteraufsätze - Membranfiltration
  • andere Thermische Entkeimungsverfahren -Pasturisierung nur Teilentkeimung pathogene abgetötet verderbskeime reduziert vorwiegend bei Lebensmitteln Haltbarkeitsverlängerung verderb verzögert -UHT-Erhitzung Erhitzung auf 130 bis 150°C für wenige sekunden sterilisationseffekt vorwiegend bei Lebensmitteln (z.b. H-Milch →"UHT" -Ultera High Temperature)
  • Membranfiltrations-Sterilisation -"Mechanische Sterilisation" -Mikrofilter mit definierter Porenweite 0.22 µm 0.45 µm - Celluloseacetat , Cellulosenitrat -Ggf. Vorfilter vor eigentlicher Sterilfiltration        
  • Arbeiten mit einer Reinraumwerkbank " Laminar Flow " -Durchführung aller aspetischen Arbeitsschritte -Schutz vor Umgebung , schutz der Experimentators -UV-Strahlung im inneren der Werkbank -Umlaufsystem mit HOSCH-Filtration (engl. HEPA filters) , Hochleistung -Schwebstoff-filter  
  • 3 Arten von Werkbänken 1.) Schutz des Arbeitenden und der Umgebung ( Klasse 1) 2.) Schutz der Arbeitsobjekte und prozesse 3.) Schutz des Arbeitenden und der prozesse  (KI. 2. u. 3)