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Die Ernährung (Fach) / 05.) Das Wasser (Lektion)

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  • Welche Bedeutung hat Wasser für den Körper? Wasser ist die Nahrung bzw. der Nahrungsbestandteil, auf den am wenigsten verzichtet werden kann. Der Körper, der zu 65% aus Wasser besteht, bleibt ohne Wasserzufuhr nur wenige Tage lebensfähig (ein Wasserverlust von etwa 20% führt eventuell schon nach zwei Dursttagen den Tod herbei). Die nötige Wasseraufnahme wird über das Durstgefühl reguliert. Im Gegensatz zu den eigentlichen Nährstoffen liefert Wasser keine Energie.
  • Welche Aufgaben hat Wasser? Wasser ist ein Baustoff, der in allen Körperflüssigkeiten und Körperzellen vorhanden ist. Wasser ist auch ein Transportmittel, weil die gelösten Nährstoffe durch wässrige Körperflüssigkeiten zu den Zellen gebracht, aber auch Ausscheidungsstoffe damit herausgeführt werden. Wasser ist ferner ein Lösungsmittel, denn die Verdauung der Nährstoffe erfolgt mit Hilfe wässriger Körperflüssigkeiten. Wasser dient des Weiteren der Temperaturregulierung, wenn Schweiß verdunstet (wobei der Umgebung Wärme entzogen wird, die Hautoberfläche somit abkühlt und der Körper durch diese "Verdunstungskälte" vor Überhitzung verschont bleibt). Wasser liefert (im Gegensatz zu den übrigen Nährstoffen) keine Energie.
  • Was versteht man unter der Spannung der Gewebe durch Wasser? Wasser, unterstützt durch Ballaststoffe, quellt das Eiweiß der Zellen auf. Dadurch werden Zellgewebe gespannt (ohne Wasser wären die Gewebe schlaff). Im höheren Lebensalter ist das Zellgewebe nur noch vereinzelt quellfähig und das Zellgewebe wasserärmer. Darauf beruht die Altersfaltenbildung der Haut.
  • Wie groß ist der tägliche Wasserbedarf? Jeder erwachsene Mensch scheidet täglich ca. 1 1/2 Liter Wasser durch Harn und Kot sowie ca. 1 Liter Wasser durch Schweiß und Atem aus. Diese Abgabe muss durch tägliche Aufnahme von 2 bis 3 Liter Wasser ersetzt werden. "Über den Durst" soll nicht getrunken werden, weil der Kreislauf bzw. das Herz dadurch belastet werden. Säuglinge und Kinder haben den im Verhältnis zum Körpergewicht größten Wasserbedarf.
  • Wodurch wird der Wasserbedarf gedeckt? durch Getränke durch Salate durch wasserhaltige Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und Brot durch flüssige Speisen wie Suppen, Soßen und Kompotte
  • Wodurch wird der Körper zu gesteigerter Wasseraufnahme veranlasst? Krankheit (Fieber, Durchfall, Erbrechen) anstrengende körperliche Arbeit oder sportliche Betätigung Aufnahme stark gesalzener Speisen trockenes, heißes Klima
  • Soll man beim Schwitzen weniger trinken? Es heißt oft, dass man beim Schwitzen (z.B. verursacht durch schwere Arbeit) weniger trinken soll, um weniger zu schwitzen. Richtig ist aber, dass der Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust wieder ersetzt werden muss. Dazu eignen sich besonders Mineralwasser, Fleischbrühe, Obstaft und Tee (süße Getränke sind weniger geeignet). Auch Wasserverluste wegen Durchfall bzw. Erbrechen sollen ausgeglichen werden.
  • Wie wirkt sich ein überhöhter Kochsalzverbrauch auf den Wasserhaushalt aus? Weil 1g Salz 100g Wasser im Körper bindet, wird der Wasserhaushalt durch überhöhten Kochsalzverbrauch beeinflusst (der Körper schwemmt auf). Die vermehrte Flüssigkeit beansprucht den Kreislauf bzw. das Herz stärker. Auch die Nieren werden durch eine gesteigerte Ausscheidung von Flüssigkeit unnötig mehr belastet. Erhöhte Kochsalzzufuhr kann zudem Entzündungen auf der Haut hervorrufen. Der Mensch benötigt nur ca. 5g Salz pro Tag, aber der Durchschnittsverbrauch liegt bei ca. 15g. Beim Einkaufen soll deshalb auch auf den Salzgehalt der Lebensmittel geachtet werden.
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