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Biopsychologie Uni HH (Fach) / Struktur des Nervensystems (Lektion)

Struktur des Nervensystems

Diese Lektion wurde von basilion erstellt.

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  • Neuraxis Eine gedachte Linie, die durch das Zentrum der Längsstreckung des ZNS gezogen wird; vom unteren ende des Rückenmarks bis zur Front des Vorderhirns
  • Anterior Beim ZNS in der Nähe oder in Richtung des Kopfes befindlich.
  • Posterior Beim ZNS in der Nähe oder Richtung des Schwanzes/ Steiß' befindlich.
  • Rostral "Schnabel bzw. Schnauzenwärts"; Im ZNS entlang der Neuraxis in Richtung der Front des Gesichtes.
  • Caudal Im ZNS entlang der Neuraxis weg von der Front des Gesichtes. posterior
  • Dorsal "Rückwärts"; im ZNS in einer zur Neuraxis rechtwinklig verlaufenden Richtung zum oberen Punkt des Kopfes oder zum Rücken.
  • Ventral "Bauchwärts"; im ZNS in einer Richtung rechtwinklig zur Schädelbasis oder der frontalen Oberfläche des Körpers verlaufend
  • Lateral In seitlicher Körperrichtung, weg von der Mitte.
  • Medial Auf die Mitte des Körpers zu, weg von der Seite.
  • Ipsilateral Auf der selben Körperseite gelegen
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  • Contralateral Auf der entgegengesetzten Körperseite gelegen.
  • Querschnitt =transversaler Schnitt, Frontalschnitt;   Im ZNS ein Schnitt im rechten Winkel zur Neuraxis. (von oben nach unten, wenn man das Gehirn von vorne anschaut)
  • Frontalschnitt = transversaler Schnitt, Querschnitt;   Ein Schnitt durch das Gehirn parallel zum Gesicht.
  • Horizontalschnitt Ein Schnitt durch das Gehirn, parallel zum Boden. (Der Neuraxis folgend)
  • Sagittalschnitt Ein Schnitt durch das Gehirn, parallel zur Neuraxis und rechtwinklig zum Boden.
  • Medianebene Die Ebene durch die Neuraxis rechtwinklig zum Boden; sie teilt das Gehirn in zwei symmetrische Hälften. = mittlere Sagittalebene
  • Medianschnitt Die Ebene durch die Neuraxis im rechten Winkel zum Boden, die das Gehirn in zwei symmetrische Hälften teilt. = mittlere Sagittalebene
  • ZNS Gehirn und Rückenmark
  • PNS Nerven und periphere Ganglien
  • Meninges (Singular: Meninx) Die drei Gewebslagen, die das ZNS umhüllen. DURA MATER ARACHNOIDEA PIA MATER
  • Dura Mater Die äußerste Meninx; fest und flexibel
  • Arachnoidea Die mittlere Meninx, zwischen DURA MATER und PIA MATER
  • Pia Mater Die Oberfläche des Gehirns abdeckende Meninx; dünn.
  • Subarachnoidalraum Flüssigkeitsgefüllter Raum zwischen Arachnoidea und Pia Mater. "Liqour cerebrospinalis"
  • Liqour Cerebrospinalis Eine klare Flüssigkeit, dem Blutplasma ähnlich, die das Ventrikelsystem des Gehirns und den Subarachnoidalraum, der Gehirn und Rückenmark umgibt, ausfüllt.
  • Ventrikel Ein Hohlraum im Gehirn, der mit Liquor angefüllt ist.
  • Lateraler Ventrikel Einer der 2 Ventrikel, die sich im Zentrum des Telencephalon befinden.
  • III. Ventrikel Ventrikel im Zentrum des Diencephalon
  • Metencephalon - besteht aus Cerebellum und Pons - Cerebellum= Bewegungssteuereung - Pons= "Umschaltstation" steuert die circadianen Rythmen
  • Medulla Oblongata Die Medulla Oblongata steuert das kardioveskuläre System. Muskeltonus und Atmung   kardiovaskuläres System = Blutgefäßsystem
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  • Autonomes NS -besteht aus:  Symphatikus und Parasymphatikus -kontrolliert viele Abläufe automatisch, ohne bewußtes Nachdenken
  • symphatisches NS "aktivierend" - Herzrate steigt -Gefäße werden enger - Pupillen weit - Schweißsekretion -Bronchiolenerweiterung
  • parasymphatisches NS "hemmend" Verdauung, Entspannung, Fortpflanzungsverhalten
  • Nervus Vagus - gehört zum Parasymphatikus - reguliert fast alle inneren Organe mit Neben seiner vegetativen Funktion ist er an der motorischen Steuerung von Kehlkopf, Rachen und der Speiseröhre beteiligt und übermittelt Geschmacksverbindungen vom Zungengrund sowie Berührungsempfindungen aus dem Rachen, dem Kehlkopf und einem Teil des äußeren Gehörgangs. Auch die inneren Organe in Brust- und Bauchraum werden von sensiblen Fasern erreicht (Viszeroafferenzen), die aber in erster Linie der Vermittlung von Reflexen dienen.
  • afferent vs. efferent afferent: von derPeripherie zum ZNS   efferent: vom ZNSzur Peripherie
  • Vorderhirn - Unterkategorien (griech.) Telencephalon Diencephalon
  • Mittelhirn - Unterkategorien (griech.) Mesencephalon
  • Hinterhirn - Unterkategorien (griech.) Metencephalon Myelencephalon
  • Mesencephalon Tectum Tegmentum Ψ Tectum =   Mittelhirndach (Tectum mesencephali) ;zentrales System zur Verarbeitung optischer Reize; Verschaltung der Hörbahnen Tegmentum = Mittelhirnhaube (Tegmentum mesencephali)
  • Gyrus, Sulcus, Fissur Berg Tal Furche
  • Wie heißen die 4 von außen zu erkennenden Lappen des cerebralen Cortex? Lobus frontalis Lobus parietalis Lobus occipitalis Lobus temporalis
  • Basalganglien wichtige Komponenete des motorischen Systems   Die Basalganglien sind gewissermaßen als ein „Filterprozess“ (Gating) in eine komplexe Regelschleife (loop) eingebunden, die von der Großhirnrinde ausgeht und über die Basalganglien und den Thalamus zurück zum Großhirn (lobus frontalis) verläuft. s. auch Gating Theorie
  • Pyramidenzellen s. auch "Betz-Zelle" bei wikip. & VL 3 korr. Folie 14   Ihre Axone projizieren auf das Rückenmark oder die motorischen Hirnnerven und können länger als ein Meter sein. Sie kommen nur im cer. Cortex vor.  
  • Substantia grisea graue Substanz=Soma der Neurone
  • substantia alba weiße Substanz:Verbindungen  ;(„Trakte“) = Axone
  • Brodmann-Areale Einteilung des Cortex in Gebiete nach cytoarchitektonischenUnterschieden
  • Hypothalamus & Hypophyse (Funktion) Steuerung vegetatives Nervensystem ;Produktion und Freisetzung von Hormonen
  • Basalganglien -Bestandteile Amygdala Nucleus Caudatus Putamen Globus Pallidus