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Neue Versorgungsformen in der GKV (Fach) / Hausarztmodelle (Lektion)
- Ausgangslage Angebotsvielfahlt / Intransparenz und mangelnde Kooperation in der Gesundheitsversorgung direkter FAcharztzugang dort wo niedrigschwellige bio - psycho - soziale Hilfen notwendig wären Ärtzehopping - Mehrfachdiagnostik und Therapie Primärarzt veranlasst mehr als 70 % der GKV Leistungsausgaben - er steuert sozusagen das Geschehen
- Grundidee von Hausarztmodellen Hausarztmodelle sollen dazu beitragen Fehlsteuerungen zu vermeiden, durch Verringerung von planbaren Krankenhausaufenthalten (Kosteneinsparungen) Verringerung von Doppeluntersuchung - und therapie direkte Weiterleitung des Patienten an den richtigen Facharzt - aber auch nur wenn dies wirklich nötig ist mehr patientenorientierung hinsichtlich des bio - psycho - sozialen Krankheitsmodells und dauerhafter Betreuung
- 2 Ansätze von Hausarztmodellen a) primär finanziell motiviert Gatekeeping mit Capitation b) primär qualitätsorientiert Primärarzt ist Steuermann / Lotse im Medizindschungel Primärarzt kennt den bio - psycho - sozialen und biografischen Hintergrund des Patienten und orientiert seine Behandlung daran
- Prinzip des Gatekeeping Gatekeeper sorgt für ganzheitlichen und abgestimten Behandlungsverlauf und verhindert unkontrollierten (nicht notwendigen) Zugang zu weiteren Leistungen Vergütung erfolgt über Kopfpauschalen - finanzielles Risiko liegt also beim Leistungserbringers Versicherte haben die Wahl zwischen dem Gatekeeper - und dem klassichem Modell
- Versuch einer Definition Von einem echten Hausarztmodell spricht man, wenn mindestens diese 3 Vorraussetzungen gegeben sind: Versicherte muss sich für eine bestimmte Zeit fest bei einem Hausarzt einschreiben Vergütung überwiegend über Kopfpauschalen Zugang zur fachärztlichen Versorgung weitesgehend nur durch Überweisung
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