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Oekologie (Fach) / Übungsfragen 4-8 (Lektion)
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- Definition Zonobiom Großlebensraum/Ökozone Biom = gesamte lebende Welt einer ökologisch einheitlichen Region Diese sind zonal auf der Erde verteilt --> ZonoBiom
- Unterschied Tageszeitenklima und Jahreszeitenklima Tageszeitenklima Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind größer als die Temperaturunterschiede in den einzelnen Monaten.Konstante Tageslänge Tagetemperatirampiltude > Jahrestemperaturampiltude (-> keine Jahreszeiten) Jahreszeitenklima Es lassen sich deutlich Jahreszeiten unterscheiden. Tageslänge variiert im Laufe des Jahres. Jahrestemperaturamplitude > Tagestemperaturamplitude (-> Jahreszeiten)
- Was versteht man unter einer epiphytischen Lebensweise? Epiphyten = Aufsitzerpflanzen Organismen, die auf anderen Organismen leben.
- Wann spricht man von einem vollhumiden Klima? Nennen Sie ein entsprechendes Zonobiom wenn der Niederschlag 10-12 Monate im Jahr größer ist als die Verdunstung Zonobiom I: Tropischer Regenwald
- Wie entstehen Passatwinde? Hadley Zelle: Erhitzte Luftmassen am Äquator steigen auf --> Tiefdruckgebiet Luft kühlt beim Aufsteigen ab und strömt auf Grund des vergleichsweise hohen Luftdrucks nach Norden und Süden. Luft kühlt weiter ab und verliert an Höhe -->Hochdruckgebiete Luft folgt dem Druckgefälle wieder zurück zum Tiefdruckgebiet am Äquator = Passatwinde
- Wann spricht man laut FAO von einem Wald? Wenn die Bäume im Reifealter mindestens 3 Meter, im gemäßigten Klima mindestens 7 Meter hoch sind und wenigstens 10% des Bodens durch Baumkronen überschirmt sind
- Welche Anpassungen an Kälte findet man bei Tieren? Arten die nicht über ihre geringe Oberfläche angepasst sind: Jahresperiodische Wanderungen Winterschlaf Leben unter der isolierenden Schneedecke Haar- und Federwechsel
- Bedeutung von Totholz im Ökosystem Wald Nahrung Nistraum Lebensraum ...verschiedener (auch bedrohter) Arten
- 5 Straten sommergrüner Laubwälder Baumschicht I (40m) Baumschicht II (5m) Strauchschicht Krautschicht Boden- /Streuschicht
- Was versteht man unter dem Begriff Hallenwald? Wald mit dicht geschlossenem Kronendach und dadurch nur wenig Licht am Boden -> keine oder wenige niedere Pflanzen in den unteren Stockwerken -> viele Pilze, angepasste Kräuter und schattenverträgliche Sträucher -> Geophyten = Frühlingsblüher
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- Was versteht man unter der Dichteanomalie des Wassers? Wasser erreicht bei 4°C seine höchste Dichte ...deswegen können Organismen in den tieferen Schichten eines zugefrorenen Sees überleben.
- Definition Nekton Freischwimmende Organismen, die in der Lage sind sich auch gegen den Strom fortzubewegen.
- Wo befindet sich die "Brachsen-Region" in einem Fließgewässer? Im/Am Unterlauf
- Bedeutung des Phytoplanktons in marinen Nahrungsketten Das Phytoplankton stellt in einer marinen Nahrungskette den Primärproduzenten dar und ist damit Nahrungsgrundlage für die Konsumenten 1. Ordnung, von denen sich wiederum die Konsumenten 2. Ordnung ernähren usw. Es bildet also die Basis/Grundlage der marinen Nahrungskette
- 3 typische Eigenschaften vom Lebensraum Wattenmeer Fauna mit extrem angepassten Spezialisten (Wattwurm,...) extrem flache Küstenneigung geprägt von Ebbe und Flut Salzmarschen, Watt, Strandwall, Priele
- Wodurch entstehen die Gezeiten? durch die Anziehungskraft des Mondes (und der Sonne)
- Erläutern Sie folgende Begriffe a) Tidenhub b) Springtiden c) Nipptiden a) Unterschied ziwschen Hochwasserstand (Scheitelpegel einer Flut) und dem Niedrigwasserstand (unterster Pegelstand einer Ebbe) b) Eine höher auflaufende Flut durch gemeinsame Gezeitenwirkung von Sonne und Mond (Vollmond). Maximaler Tidenhub c) Tide bei der Sonne und Mond im 90° Winkel stehen (Halbmond). Minimaler Tidenhub Tiden = periodische Wasserbewegung angetrieben von den Gezeiten
- Wozu sind chemolithoautotrophe Organismen in der Lage? Nutzung chemischer Energie zum Aufbau organischer Stoffe aus anorganischen Verbindungen/Stoffen Bsp.: Schwefelbakterien
- Was bedeutet der Begriff "viviparie" im Zusammenhang mit Mangovenwäldern? Keimung innerhalb der Frucht noch auf der Mutterpflanze
- In welchen Tiefen findet man a) das Bathyal b) das Abyssal c) das Hadal in den Weltmeeren? a) 200 - 2.000 m b) 2.000 - 6.000 m c) 6.000 - 10.000 m
- Was besagt der zweite Hauptsatz der Thermodynamik? Entropiegesetz Energieumwandlung erfolgt spontan immer in Richtung eines energieärmeren Zustandes. Ein Teil der Energie geht dabei als Wärme verloren. Die Entropie nimmt dabei zu.
- Woraus besteht Erdöl ursprünglich? Abgestorbene Kleinstlebewesen, die auf dem Meeresboden eingebettet und teilweise zersetzt wurden --> Faulschlamm
- Drei Wege auf denen Stickstoff in die Ökosysteme gelangen kann 1. Niederschläge und elektrische Entladungen (Luft) 2. durch Bodenbakterien und Symbiosen (Knöllchenbakterien) (Boden) 3. Zersetzung toter tierischer Substanzen
- Ablauf der Trinkwassergewinnung aus Uferfiltrat Uferfiltrat = entnommenes Flusswasser (Wasserwerk) Versprühen in der Uferregion Anreicherung mit Luftsauerstoff (Förderung bakterieller Abbauprozesse) Versickern in der Uferregion (Filtration) Räumlich versetzte Entnahme (Wasserwerk) Reinigung und Aufbereitung
- Welche beiden Organismen spielen beim Reisanbau eine Rolle und warum? Wasserfarn Azolla & Blaualge Anabaena (Cyanobakterien) Durch Symbiose wird Stickstoff gebunden --> Nutzung als Dünger