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Abitoische und biotische Standortfaktoren (Fach) / 13 weitere Symbiosen-Knöllchenbakterien-Mykorrhiza-Flechten - Biotik (Lektion)
Fragenkatalog
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- Kennzeichen von Knöllchenbakterien der Gattung Rhizobium aerobe Bakterien in der Lage atmosphärischen Stickstoff zu binden symbiontische Verbindung mit Pflanzen (häufig Leguminosen) Infektion der Wurzel oder der Sprossachse
- Wie kommt es zu einer Infektion der Wurzeln von Fabaceae mit Knöllchenbakterien? Anlockung durch Abgabe von Wurzel-Exudase Erkennung der Bakterien durch die Wurzelhaarzellen Infektion durch Penetration der Wurzelhaare
- Erläutern sie kurz den Prozess der Knöllchenbildung Wurzelexudase aktiviert nod-Gene der Bakterien --> verstärkte Cellulose-Bildung --> Nodulation = verstärkte Zellteilungsaktivität --> Entstehung polyploider Zellen --> Verdickung der Wurzel --> Knöllchenbildung in den Knöllchen leben und vermehren sich die Bakterien, wandeln sich zu Bakteroiden und werden schließlich zum Symbiosom
- Wie/womit binden die Knöllchenbakterien (Rhizobium) Stickstoff? Enzym Nitrogenase extrem sauerstoffempfindlich
- Wodurch bekommen die Knöllchen ihre rote Farbe? Leg-Hämoglobin der Pflanzenzellen sauerstoffbindend --> hält Suaerstoffgehalt im Symbiosom niedrig, damit Nitrogenase Stickstoff binden kann
- Nennen sie einige Beispiele für Symbiosen zwischen Mikroorganismen und Pflanzen Pflanze + Rhizobium Bakterien (=Knöllchenbakterien) - Akazien, Bohnen,Linsen + Rhizobium Erlen (Alnus) + Strahlenpilze (Frankia) Wasserfarn (Azolla) + Blaualgen/Cyanobakterien (Anabaena) - Verwendund zur Düngung im Reisanbau
- Mykorrhiza Symbiose zwischen Pilz und Pflanze
- Vorteile für a) die Pflanze b) den Pilz bei einer Symbiose (Mykorrhiza) a) verbesserte Nährsalzversorgung verbesserte Trockenstresstolleranz verbesserter Schutz vor Infektionen erhöhte Widerstandskraft gegen Schädlinge b) Versorgung mit Assimilaten
- Welche Formen der Mykorrhiza unterscheidet man? Ektomykorrhiza = Ektotrophe Mykorrhiza - Wälder Pilsfäden wachsen nur extrazellulär + Pilzmantel um die Wurzel Endomykorrhiza = Endotrophe Mykorrhiza - Orchideen Pilzfäden sowohl extrazellulär als auch intrazellulär + kein Pilzmantel Arbuskuläre Mykorrhiza (Sonderform der Endomykorrhiza) - Wiesen Pilzfäden bilden in den Zellen Arbuskel (intrazelluläre Stränge) --> besserer Stoffaustausch
- Was sind Flechten? Symbiose zwischen Pilz (Mykobiont) und Alge (Phycobiont) bilden zusamen eine völlig neue Lebensform sowohl in der Gestalt als auch in ihren ökologischen Leistungen.
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- Was bezeichnet man bei einer Flechte als a) Mykobionten b) Phycobionten a) heterotrophe Symbiosepartner (meist Schlauchpilze) b) autotrophe Symbiosepartner (Grünalge, Blaualge, Goldgrünalge) Mykobiont nicht lebensfähig ohne Symbiosepartner Phycobiont auch alleine lebensfähig
- Welche Vorteile zieht a) der Phycobiont b) der Mykobiont aus der Symbiose Flechte? a) Alge erhält Schutz b) Pilz erhält Nährstoffe und ist ohne die Alge (Phycobiont) nicht lebensfähig
- Kennzeichen von Flechten ausschließlich symbiontisch auftretende Organismengruppe poikilohydrische Arten langsam wachsen und ausgesprochen langlebig wertvolle Indikatororganismen (empfindlich gegen Schwefeldioxid und Schwermetalle) Produktion sog. Flechtenstoffe
- Was tuen a) nitrifizierende Bakterien b) fixierende Bakterien c) denitrifizierende Bakterien im Stickstoffkreislauf? a) Oxidieren Ammoniak über Nitrit zu Nitrat machen es somit für Pflanzen verfügbar b) fixieren atmosphärischen Stickstoff und bauen ihn zu Ammoniak um Ammoniak wird in den Pflanzenzellen metabolisch weiterverarbeitet c) Reduzieren Nitrit oder Nitrat zu N2 (atmosphärischen Stickstoff)
- 6 Vorgänge im Stickstoffkreislauf Stickstofffixierung Nitrifikation (Ammoniak --> Nitrat) Stickstoffassimilation (Pflanzen nehmen Nitrat/Ammonium auf) Ammonifikation (Exkremente->Destruenten->Ammoniak/Ammonium) Nitratreduktion (Nitrat -> Nitrit) Denitrifikation (Nitrat/Nitrit --> N2)