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Abitoische und biotische Standortfaktoren (Fach) / 6 Stickstoff - chemische Standortfaktoren - Abiotik (Lektion)
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- Wie wirken sich kalte Böden auf a) die Wasseraufnahme b) die Stickstoffaufnahme aus? a) keine Wirkung --> Wasseraufnahme nicht erschwert b) Stickstoffaufnahme erschwert
- Wie erklären sie sich augenscheinliche Xeromorphien (Anpassungen an Trockenheit) bei Pflanzen in Mooren der kalt-humiden Regionen? Es handelt sich hier nicht um Xeromorpien, also Anpassungen an Trockenheit, sonder um Peinomorphien, also durch Nährstoffmangel ausgelöste morphologische Veränderungen, die Xeromorpien ähneln. Bsp.: kleine, dicke Blätter
- Peinomorphien Durch Nährstoffmangel hervorgerufene morphologische Veränderungen.
- Was kompensiert der Sonnentau durch das fangen kleiner Insekten? Stickstoffmangel
- Wieso weist der Sonnentau auf stickstoffarmen Standorten keine Peinomorphien auf? Weil er den Stickstoffmangel durch das fangen kleiner Insekten kompensiert
- Was besagt das Minimumgesetzt nach Justus von Liebig? Das Gedeihen von Pflanzen richtet sich nach dem Nährelement, das in dre geringsten Menge zur Verfügung steht. Die nicht ausreichende Menge eines Nährelements kann nicht durch den Überschuss eines anderen Nährelement ausgeglichen werden.
- In welcher Form nehmen Pflanzen Stickstoff auf? Nitrat (NH4+ ) Ammonium (NO3-) gasförmig (N2, NOx) nur mit Hilfe von Knöllchenbakterien (Symbiose)
- Welche Auswirkungen hat ein Stickstoffmangel bei Pflanzen? verringertes Wachstum Notblüte spärliche Fruchtbildung Absterben der Blätter
- Wo findet man an natürliche stickstoffreiche Standorte? Dort, wo infolge einer natürlichen Ansammlung von organischem Detritus viel Mineralisation stattfindet und dadurch viel pflanzenverwertbarer Stickstoff nachgeliefert wird. Bsp.: Spülsaum am Boden, Auwald am Fluss, Flussufer
- Wo findet man anthroprogene stickstoffreiche Standorte? Dort, wo intensiv gewirtschaftet wird oder wo sich organische Abfälle ansammeln. Daduch reichert sich mineralischer Stickstoff an. Bsp.: Intensiv-Äcker, Intensiv-Grünland
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- Wo findet man natürliche stickstoffarme Standorte? Dort wo Nässe oder niedrige pH-Werte die Mineralisation beeinträchtigen. Bsp.: Moor, Binnendünen
- Wo findet man antropogene stickstoffarme Standorte? Dort, wo infolge lang andauernder und auszehrender Nutzung der Stickstoffvorrat und die Stickstoffnachlieferung nachhaltig beeinträchtigt sind. Bsp.: Steingrund-Lüneburger Heide
- Nitrophyten Stickstoffzeiger bzw. stickstofftollerante Arten
- Beispiele für: a) Nitrophyten b) Basiphyten a) Lamium album (weiße Taubnessel), Arctium lappa (große Klette) b) Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea), Arznei Thymian (Thymus serpyllum), Scheidiges Wollgras
- Bedeutung der Stickstoffzahl N nach Ellenberg Vorkommen im Gefälle der Minaeralstickstoff-Versorgung während der Vegetation