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Volkswirtschaftslehre (Fach) / Lorenzkurve, Inflation, Deflation (Lektion)
Lorenzkurve, Inflation, Deflation
Diese Lektion wurde von SandraGilliand erstellt.
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- Die Nachfrage nach einem Sachgut nimmt ab. Was können die Gründe dafür sein? -Die Einkommen sinken. -Die Preise der Ersatzgüter sinken (Der Preis von Butter sinkt um 30%. Dann wird die Nachfrage nach der Margarine abnehmen). -Die Preise von Komplementärgütern steigen. -Die Erwartung an den Nutzen eines Gutes sinkt. Die Nachfragekurve verschiebt sich nach links! Die nachgefragte Menge und der Marktpreis sinken. !Die Angebotskurve bleibt unverändert!
- Was ist eine elastische Nachfrage? Sie ist elastisch, wenn sich die nachgefragte Menge eines Sachgutes MEHR verändert als der Preis. Die Nachfragekurve ist FLACH.
- Was ist eine unelastische Nachfrage? Sie ist unelastisch, wenn sich die nachgefragte Menge eines Sachgutes WENIGER verändert als der Preis. Die Nachfragekurve ist STEIL.
- Was ist eine Wirtschaftsordnung? Sie umfasst die Regeln, nach denen die Wirtschaft in einem Land funktionieren soll. Die Volkswirtschaft und die Politik stehen in enger Verbindung zueinander.
- Was ist eine soziale Marktwirtschaft? Die Ideen der freien Marktwirtschaft werden weitgehend übernommen. Zum Schutz der Schwachen, spielt der Staat aber eine lenkende Rolle und greift ins Merktgeschehen ein (daher soziale Marktwirtschaft). !Die Schweiz ist eine soziale Marktwirtschaft!
- Was ist der Unterschied von einer "freien Marktwirtschaft" und einer "zentralen Planwirtschaft"? Bei der freien Marktwirtschaft spielt der Staat praktisch keine Rolle, bei der zentralen Planwirtschaft ist er allgegenwärtig die dominierende Kraft. Bei der sozialen Marktwirtschaft tritt der Staat erst auf, wenn das Spiel der freien Kräfte zu Fehlentwicklungen führt oder die Schwächeren Nachteile erleiden.
- Was versteht man unter einem Sozialstaat? Der Staat kümmert sich innerhalb seines Gebietes um die Benachteiligten (betagte, kranke, verunfallte, invalide, geistig behinderte Menschen, mittellose Menschen) und greift zu deren Schutz in das Wirtschaftsgeschehen ein, stellt Schutzbestimmungen auf und erbringt selbstständig Leistungen.
- Was ist Geld? Ein Hilfsmittel, um Sachgüter zu erwerben.
- Welche drei Aufgaben erfüllt Geld? Zahlungsmittel: Man bezahlt mit Geld. Wertaufbewahrungsmittel: Man spart mit Geld. Wertmassstab: Aufgrund der Preisangaben werden Waren miteinander verglichen.
- Was ist das Magische Sechseck? Eine Bezeichnung für die Unmöglichkeit, alle sechs Ziele gleichzeitig zu erreichen.
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- Welche sechs Ziele werden im magischen Sechseck erwähnt? Umweltsqualität (Umweltbelastung reduzieren) Preisstabilität (Inflation bekämpfen) Vollbeschäftigung (Arbeitslosigkeit bekämpfen) Wirtschaftswachstum (ein angemessenes Wirtschaftswachstum erreichn) Aussenwirtschaftliches Gleichgewicht (eine ausgeglichene Ertragsbilanz erreichen) Sozialer Ausgleich (einen sozialen Ausgleich zwischen den Bürgern schaffen, z.B. durch die Umverteilung der Steuern).
- Was unterscheidet man für Bedürnisarten? -Grundbedürfnisse (Nahrung, Wohnung, Kleidung, ärztliche Versorgung, etc.) -Wahlbedürfnisse = Nicht lebensnotwendige Bedürfnisse (Ferien, Auto, Schmuck, Bücher, usw.)
- Von was hängt die Auswahl der Bedürfnisse ab? -Wie viel Einkommen hat man zur Verfügung? -Welche Schwerpunkte setzt man? -Wie sieht die Wirtschaftslage aus?
- Was sind freie Güter? Güter, die den Menschen in ausreichender Menge zur Verfügung stehen (Luft, Sand, Sonnenlicht, Wind).
- Was sind wirtschaftliche Güter? Sie sind beschränkt vorhanden, sie reichen nicht aus um alle Bedürfnisse zu befriedigen. Sie erzielen einen Preis.
- In was unterscheidet man Konsumgüter? -Sachgüter -Dienstleistungen.
- In was unterscheidet man Sachgüter? -Gebrauchsgüter (mehrfache Benützung möglich) -Verbrauchsgüter (nur einmalige Verwendung möglich)
- Was sind Investitionsgüter? Güter mit denen weitere Güter hergestellt werden (Baukran, Lastwagen, Maschinen, Taxi, etc.).
- Was ist das Minimumprinzip? Bedürfnisse mit möglichst wenig Mitteleinsatz zu erreichen (für eine Sache möglichst wenig bezahlen).
- Was ist das Maximumprinzip? Mit vorhandenen Mitteln wird versucht möglichts viele Bedürfnisse zu befriedigen. (Mit dem vorhandenen Benzin möglichst weit fahren).
- Was ist das Optimumprinzip? Es wird ein möglichst gutes Verhältnis zwischen Mitteleinsatz (Aufwand) und grösstmöglichem Nutzen (Ertrag) erstrebt.
- Was zahlen die Unternehmen den privaten Haushalte für a) Arbeit b) Kapital c) Benützung des Bodens? a) Lohn b) Zinsen c) Grundrente = Bodenzins. Somit können die privaten Haushalte die hergestellten Sachgüter und Dienstleistungen von den Unternehmen erwerben.
- Was ist eine Volkswirtschaft im Gleichgewicht? Wenn der Geldstrom gliech gross ist wie der Güterstrom. Wird meistens nicht erreicht.
- Was sind Wirtschaftssubjekte? -Alle privaten Personen. -sämtliche Unternehmen. -die öffentliche Hand (Bund, Kantone, Gemeinden).
- Was ist die Primärverteilung-Sekundärverteilung? Primäverteilung = Verteilung der Einkommen aufgrund der vereinbarten Arbeitsverträge. -Umverteilung durch den Staat =progressive Besteuerung, Abzüge für Sozialversicherungen, staatliche Subventionen = Sekundärverteilung = Verteilung der Einkommen nach den Staatseingrifen.
- Was sind "Ausgesteuerte"? Personen, die nach Ablauf der ihnen zustehenden Arbeitslosengelder noch keine Arbeit gefunden haben. Sie erhalten keine Arbeitslosengelder mehr und müssen von staatlichen Fürsorgegeldern leben.
- Wie könnte die Arbeitslosigkeit bekämpft werden? SNB weitet Geldmenge aus: Positiv: Kredite werden günstiger, Investitionen steigen, neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Der CHF wird schwächer, dadurch profitiert die Exportwirtschaft, Produkte werden auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger. Negativ: Es entstehen Inflationstendenzen. Die Schweizer müssten für Ferien im Ausland mehr bezahlen. Der Staat senkt das Rentenalter: Positiv: Arbeitsstellen werden frei. Negativ: Der Geldbedarf für die AHV steigt. Renten müssten gekürzt werden oder die monatlichen Prämienbelastungen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber werden höher. Mehrwertsteuer könnte erhöht werden. Die Arbeitgeber flexibilisieren die Arbeitszeiten: Positiv: Die Zeiten in denen produziert wird können erhöht werden (Nachtarbeit). Negativ: Das gesellschaftliche Leben leidet. Durch unregelmässige Arbeitszeiten können gesundheitliche Schäden entstehen. Für die Unternehmen erhöt sich der Organisationsaufwand.
- Wie wird der Wert des Geldes gemessen? Mit der Kaufkraft. Sie zeigt, wie viele Sachgüter und Dienstleistungen mit einem Franken gekauft werden können. Wenn die Preise steigen, nimmt die Kaufkraft ab. Es können weniger Sachgüter gekauft werden. Wenn die Preise sinken, steigt die Kaufkraft. Es können mehr Sachgüter gekauft werden.
- Was gibt der Binnenwert des Geldes an? Wie viele inländische Sachgüter und Dienstleistungen z.B. mit 100 Franken gekauft werden können.
- Was gibt der Aussenwert des Geldes an? Wie viele ausländische Sachgüter und Dienstleistungen mit z.B. 100 Franken gekauft werden können. Er zeigt auf, welchen Wert das inländische Gled gegenüber fremden Geld hat.
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- Wie sagt man dem Buchgeld auch noch? Girageld.
- Wann gelten die Preise für die SNB als stabil? Wen der Landesindex der Konsumentenpreise im Jahr in einem Band zwischen 0% und 2% liegt.
- Die SNB braucht Hinweise, wie sich die Zukunft entwickeln könnte. Was sind solche Hinweise? -Informationen über Kapazitätsauslastung -Entwicklung des Arbeitsmarktes -Löhne -Wechselkurse -Geldmenge
- Was ist der 3-Monats-Libor? Zinsatz, den grosse Geschäftsbanken untereinander verlangen, wenn sie einander Kredite in verschiedenen Währungen geben. Er wird täglich in London festgelegt.
- Konjunktur: Wie sind die Zukunftsaussichten bei a) Aufschwung (Erholung) b) Hochkonjunktur (Boom) c) Abschwung (Rezession) d) Depression (Krise) a) Es herrscht eine optimistische Stimmung. b) Die Zukunftsaussichten sind euphorisch. c) Es herrscht eine unsichere Stimmung. d) E herrscht eine allgemein pessimistische Stimmung.
- Konjunktur: Wie ist die Nachfrage bei: a) Aufschwung b) Hochkonjunktur c) Abschwung d) Depression a) Die Nachfrage nach Sachgütern / Dienstleistungen nimmt zu. b) Die Nachfrage nach Sachgütern / Dienstleistunge ist sehr gross. Produktion und Absatz erreichen einen Höchststand. c) Die Nachfrage nach Sachgütern und Dienstleistungen nimmt ab. d) Die Nachfrage nach Sachgütern und Dienstleistungen ist sehr gering.
- Konjunktur: Wie ist das Angebot während a) Erholung b) Boom c) Rezession d Krise a) Die Produktion wird ausgeweitet. b) Die Produktionsanlagen sind voll ausgelastet. c) Die Produktion wird vermindert. d) Die Produktion wird weiter vermindert. Die Produktionsanlagen werden zum Teil nicht genutzt.
- Konjunktur: Wie sind die Preise bei a) Aufschwung b) Hochkonjunktur c) Abschwung d) Depression a) Die Preise steigen. b) Die Preise steigen stark. c) Die Preise nehmen ab. d) Die Preise sinken stark.
- Konjunktur: Wie steht es mit Investitionen bei: a) Erholung b) Boom c) Rezession d) Krise a) Die Investitionen werden ausgeweitet. Die Gewinnerwartungen der Unternehmen nehmen zu. b) Die Gewinnerwartungen sind weiterhin sehr günstig. Die Unternehmen erhöhen die Investitionen. c) Die Unternehmen investieren weniger. d) Die Unternehmen tätigen sehr wenige Investitionen.
- Konkunktur: Wie sind die Zinsen bei a) Erholung b) Hochkonjunktur c) Abschwung d) Depression a) Zu Beginn des Aufschwungs sind sie noch niedrig, mit fortschreitendem Aufschwung steigen aber auch die Zinsen. b) Hohe Zinsen für Kredite, da die Geldnachfrage grösser ist als das Geld angebot. c) Die Geldnachfrage sinkt, die Zinsen sinken. d) Es herrschen niedrige Zinsen, da das Geldangebot gösser ist als die Geldnachfrage.
- Konjunktur: Wie steht es mit den Arbeitsplätzen während a) Aufschwung b) Boom c) Abschwung d) Krise a) Es werden neue Arbeitsplätze geschaffen. b) Es herrscht ein Mangel an Arbeitskräften, es werden viele Überstunden geleistet. c) Es werden Arbeitskräfte abgebaut oder nicht mehr ersetzt, was einem Abbau gleichkommt. d) Die Wirtschaft wird durch hohe Arbeitslosigkeit geplagt. Es werden vermehrt Unternehmen stillgelegt.
- Konjunktur: Wie ist es mit den Löhnen/Gewinne während a) Aufschwung b) Boom c) Abschwung d) Krise a) Die Löhne der Arbeitnehmer und die Gewinne der Unternehmen nehmen zu. b) Die Löhne der Arbeitnehmer steigen immer noch. Die Gewinne der Unternehmen sind sehr gross. c) Die Löhne stagnieren und die Gewinne nehmen ab. d) Die Löhne der Arbeitnehmer sind tief. Die Gewinnaussichten der Unternehmen sind schlecht. Häufig werden verluste erzielt.
- Konjunktur: Wie ist das Sparverhalten der privaten Haushalte während: a) Aufschwung b) Boom c) Abschwung d) Krise a) Die privaten Haushalte sparen weniger, da die Zukunftsaussichten gut sind. b) Die privaten Haushalte sparen sehr wenig. c) Die privaten Haushalte sparen vermehrt, da die Zukunftsaussichten unsicher sind. d) Die privaten Haushalte sparen vermhert.