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Das Auge (Fach) / Apparative Diagnostik (Lektion)

Heilpraktikerausbildung

Diese Lektion wurde von sunshine190866 erstellt.

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  • " Augenhintergrundspiegelung" ( Ophthalmoskopie, Fundoskopie ) - Definition -> durch einen Augenspiegel hindurch wird der Augenhintergrund betrachtet -> insbesondere die Netzhaut ( Retina ) und ihre blutversorgenden Gefäße können untersucht werden -> man unterscheidet zwischen direkter und indirekter Ophthalmoskopie
  • "Augenhintergrundspiegelung" ( Ophthalmoskopie, Fundoskopie) - direkte Ophthalmoskopie -> Untersuchung mittels elektrischen Augenspiegels ( Ophthalmoskop ) -> es entsteht ein aufrechtes seitenrichtiges Netzhautbild mit 16 - facher Vergrößerung
  • "Augenhintergrundspiegelung" ( Ophthalmoskopie, Fundoskopie) - indirekte Ophthalmoskopie -> Untersuchung mittels Sammellinse, die vor das Auge gehalten wird und einer Lichtquelle -> es entsteht ein umgekehrtes, seitenverkehrtes Netzhautbild in 2 - 6 facher Vergrößerung
  • "Augenhintergrundspiegelung" ( Ophthalmoskopie, Fundoskopie) - Normalbefund -> roter Fundus ( Durchscheinen der Choriodea und das Pigmentepithels -> Papille ist randscharf & gelb - orange - Gefäßkaliber Vene: Arterie 2:3
  • "Augenhintergrundspiegelung" ( Ophthalmoskopie, Fundoskopie) - Pathologisch 1) Stauungspapille = -> knopfförmige Vorwölbungen der Sehnervpapille -> verwachsenen Papille -> weiß - gelbliche Einlagerungen, evtl. in Verbindung mit erweiterten und geschlängelten Netzhautvenen, typisch für erhöhten Hirndruck ( z.B. bei Tumoren im Gehrin ) 2) Papillenödem = -> Papille ist unscharf -> Venen sind vermehrt geschlängelt
  • " Spaltlampemprüfung" -> dabei handelt es sich um ein binokulares Aufsuchtsmikroskop -> der Strahlengang kann zu einem schmalen Strahl verengt werden und man erhält bei seitlichem Lichteinfall einen optischen Schnitt durch die brechenden Augenanteile -> die Spaltlampenuntersuchung dient zur genaueren Untersuchung von Hornhaut, Vorkammer, Iris und Linse
  • " Augentonometrie" -> Tonometrie ist die Messung des Augeninnendrucks mit einem so genannten Tonometer -> dieses Gerät misst die Kraft, die erforderlich ist, die Hornhaut um einen bestimmten Wert einzudrücken -> diese gemessene Kraft entspricht dem Druck, der im Inneren des Augpafels herrscht -> der Patient sitzt dem Arzt gegenüber -> mit dem Tonometer misst dann der Arzt der Augeninnendruck leicht eingedrückt wird
  • "Sehschärfeprüfung" -> verschieden große Zahlen und Buchstaben werden dem Patienten mit einem zugedeckten Auge im Abstand von mindestens 4 - 5  Meter vorgelegt -> so werden Brechungsfehler sichtbar gemacht
  • "Amsler - Gitter" -> ein Gitternetz soll in Leseabstand vom Patienten im Mittelpunkt fixiert werden -> dann entspricht die Gitterfläche in etwa dem Gesichtsfeld der Makula -> bei Makulaerkrankungen kann der Patient eine Verziehung oder fehlen von Teilen des Gitters bemerken
  • "Überprüfung des Farbsehens" -> Ishihara - Tafeln dienen zur Testung des Farbsehens -> diese Untersuchung ist sinnvoll, wenn eine Sehnerverkrankung in betracht kommt -> bei Sehnervschäden ist oft zuerst das Farbsehen eingeschränkt und danach die Sehschärfe
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  • "Schirmer - Test" 1) dient der objektiven Messung der Tränenproduktion 2) ein vorgeführter Lackmuspapierstreifen wird in die Unterlidkante ( bei geschlossenem Auge ) eingehängt 3) es wird gemessen, in welcher Zeit und Menge Tränenflüssigkeit den Papierstreifen tränkt 4) ein pathologischer Schirmer - Test kann auf folgende Erkrankungen hinweisen = - Sjögren - Syndrom - Sicca -Syndrom - Fascialisparese - Lagophthalmus - Vit. - A - Mangel