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Sozialpsychologie (Fach) / Sozialpsychologie Zusammenfassung (Lektion)

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  • Def. Konfluenzmodell geht davon aus, dass die intellektuelle Entwicklung eines Kindes von durchschnittlichen intellektuellen Niveau der Kommunikation innerhalb der Familie beeinflusst wird.
  • Auswirkungen von Scheidung auf Kinder und deren Schulleistungen –Erhöhte Anzahl an Klassenwiederholungen (30% im Vgl. zu 15%)–Zeitlicher Abstand zum Scheidungszeitpunkt relevant (--> mit zunehmendem Abstand steigt schulische Leistung bei einigen Kindern wieder an)–Im weiteren Verlauf eher Berufe mit geringerem Sozialprestige und niedrigerem Einkommen–Viele „Underachiever“
  • Ziele von Hausaufgaben –Leistungssteigerung (umstritten)–Verbindung Elternhaus – Schule (oft problematisch)–selbstgesteuertes Lernen (nicht von selbst)
  • Probleme mit Hausaufgaben –Chancenungleichheit–zeitliche Überlastung–Beeinträchtigung der Eltern-Kind-Beziehung
  • Hausaufgaben= Leistungszuwachs? –Häufigkeit der Hausaufgabenvergabe korreliert positiv mit Leistungszuwachs–Umfang der Hausaufgaben korreliert nur unwesentlich mit Leistungszuwachs
  • Def. Heuristik Heuristik(griech. „finden“) = im Bereich der Sozialpsychologie mentale Abkürzungen, mit denen sich Urteile schnell und effizient bilden lassen
  • Def. Verfügbarkeit Bsp. Ärzte (Diagnosen davon beeinflusst, wie leicht sie sich verschiedene Krankheiten ins Gedächtnis rufen können)
  • Def. Priming Aktivierung von positiven vs. negativen Worten führt zu entsprechender Einschätzung einer Person in mehrdeutiger Geschichte
  • Personenwahrnehmung Personenwahrnehmung steht am Anfang zwischenmenschlicher Interaktion und beeinflusst diese•Der Art, wie wir andere Personen wahrnehmen, liegt ein Konstruktionsprozess zu Grunde•Es wird auf nicht wahrnehmbare Eigenschaften geschlossen•Auf diesen Urteilsprozess wirken auch vergangene Erfahrungen und Voreingenommenheitenein
  • Was ist für unseren Eindruck von anderen Personen entscheidend? –Zentrale Merkmale („warm“, „kalt“)–Reihenfolge der Darbietung–Kontextbedingungen–Eigene Stimmung–Halo-Effekt–Parataxe–Stereotypien
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  • Internale Attribution Die Gründe für das Verhalten einer Person liegen in der Person selbst und sind z.B. durch ihren Charakter oder ihre Einstellungen bedingt.
  • Externale Attribution Die Gründe für das Verhalten einer Person liegen außerhalb der Person und sind durch die Situation bedingt.
  • Drei Dimensionen, nach denen Verhalten erklärt/attribuiert werden kann 1. Lokation(internal vs. external)2. Stabilität(variabel vs. stabil)3. Kontrolle(kontrollierbar vs. unkontrollierbar)
  • Kovarationsmodell Ursachenzuschreibung mit Hilfe von Konsistenz-, Distinktheits- und Konsensinformation
  • Fehler bei Kausalattribution 1. Fundamentaler Attributionsfehler 2. Actor-Observer-Bias 3. Selbstwertliche Verzerrung
  • Actor-Observer-Bias Der Handelnde attribuiert auf die Umstände (external), der Beobachter auf Gründe im Handelnden (internal).
  • Selbstwertdienliche Verzerrungen Eigener Erfolg wird internal, eigener Misserfolg external attribuiert.
  • Perzeptuelle Salienz saliente, also auffällige Objekte haben einen großen Einfluss darauf, welche Ursachenzuschreibungen wir vornehmen
  • Def. Galatea-Effekt Schüler erfüllen hohe Leistungserwartungen ihrer Lehrer
  • Def. Golem-Effekt Schüler reagieren auf neg. Erwartungen ihrer Lehrer mit Leistungsabfall
  • Objektiver Pygmalioneffekt Schülerleistung ändert sich tatsächlich in Richtung der Erwartung
  • Subjektiver Pygmalioneffekt Wahrnehmung der Schülerleistung ändert sich in Richtung der Erwartung
  • Def. Reliabilität Grad, in dem ein Maß frei von Messfehlern ist
  • 3 Arten von Studien der Sozialpsychologie –Laborexperiment–Feldexperiment (vgl. Studie zum „barmherzigen Samarither“)–Feldstudie-->Meistens sind Kombinationen am aussagekräftigsten
  • Einflüsse auf unsere Wahrnehmung –Kognitive Faktoren (Menschenbild; Schemata wie Stereotype, implizite Persönlichkeitstheorien)–Situationale Faktoren (Reihenfolge, Art und Kontext der zu verarbeitenden Informationen, Vorerfahrung)–Motivationale Faktoren (aktuelle Motivationslage, Motive)
  • Soziale Schemata Soziale Strukturen, die helfen, die Welt zu interpretieren -->Das Nutzen von Schemata spart Zeit und Energie und hilft oft, sich angemessen zu verhalten•Schemata beeinflussen unsere Aufmerksamkeit und das Behalten von Informationen
  • Stereotype Anwendung von Schemata auf soziale Gruppen
  • Skripte –Anwendung von Schemata auf Verhalten in bestimmten Situationen–Beispiel?-->Restaurantbesuch: Bestellung, Essen, Rechnung,…
  • Auswirkungen von Schemata Erinnerung Beurteilung von Personen Perseveranz: Einfluss von Schemata ist auch dann noch wirkungsvoll, wenn diese widerlegt wurden Selbsterfüllende Prophezeiung
  • Perseveranz Einfluss von Schemata auch dann noch wirkungsvoll, wenn diese widerlegt sind
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  • Priming Als Priming bezeichnet man den Prozess, bei dem vorhergehende Erfahrungen die Zugänglichkeit eines Schemas, einer Persönlichkeitseigenschaft oder eines Konzepts erhöhen.
  • Kontrolliertes Denken –bewusst–zielgerichtet–willkürlich–anstrengend Notwendige Voraussetzungen?–Motivation–Energie–Aufmerksamkeit–ZeitWodurch können Fehleinschätzungen vermieden werden?–Bewusstmachen, dass menschliche Urteile fehleranfällig sind–Betrachtung des entgegengesetzten Standpunkts–Kurse in Statistik und Methodenlehre
  • Automatisches Denken –unbewusst–nicht zielgerichtet–unwillkürlich–mühelos