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Wettbewerbspolitik (Fach) / 6.1 "Wettbewerb als Entdeckungsverfahren"; Hayek (Lektion)

Hayek, Wettbewerb als Entdeckungsverfahren

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  • Warum gibt es Wettbewerb? Wenn man bereits all das wüsste was man als Daten bezeichnet, wäre Wettbewerb sinnlos. Wie ein sportlicher Wettkampf sinnlos wäre wenn der Sieger im vorhinein feststehen würde. Wettbewerb wird als Verfahren überall dort benutzt wo die wesentlichen Umstände NICHT bekannt sind. Wettbewerb ist ein Verfahren zur Enteckung von Tatsachen die ohne diesen Wettbewerb unbekannt bleiben würden oder nicht genutzt werden könnten. Wettbewerb ist ein trial and error process in dem erst herausgefunden wird welches die besseren Produkte und die besseren Produktionsverfahren sind.
  • Was ist Hayeks Wissensproblem? Alle Wirtschaftssubjekte vefügen nur über begrenzetes subjektives Wissen, das über die Gesellschaft verstreut ist. "Wettbewerb ist seiner Natur nac ein dynamischer Prozess, dessen wesentlichste Merkmale als nicht bestehend angenommen werden, wenn man die Annahmen macht, die der statischen Analyse zugrunde liegen. Im Wettbewerb wird das Wissen erst geschaffen, das im Modell des perfect competition bereits als gegeben vorausgesetzt wird.
  • Hayek will den tatsächlichen Wettbewerb nicht am perfect competition beurteilen sonder... ... an der Situation, in der es überhaupt keinen Wettbewerb gibt. Perfect competition ist für ihn ein unerreichbares, bedeutungsloses Ideal.
  • Wettbewerb zeigt nicht nur, wie die Dinge besser gemacht werden, sondern... zwingt andere auch diese Veränderungen nachzuahmen. unpersönlicher Zwang.
  • Die Lohnstrukturen sind... ... von den Marktverhältnissen unabhängig. Sie verhindern durch ihre Starrheit die Anpassung des Wirtschaft an veränderte Bedingungen.
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