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Wettbewerbspolitik (Fach) / 2. Adam Smith: freier Wettbewerb und Privilegienfreiheit (Lektion)

2.1 Eigeninteresse und Gesamtwohl; die unsichtbare Hand 2.2 Produzenten- und Konsumenteninteressen (Merkantilismus und Liberalismus) 2.3 Die Rolle des Ordnungsrahmens (governance)

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  • Historischer Kontext. Was ist Merkantilismus? detaillierte Regulierungen für den Einsatz von Arbeit und Kapital Regulierungen für Import und Export von Edelmetallen, Rohstoffen, Gütern vielzählige und vielfältige Sonderrechte für Personen und Unternehmen Zunftregulierungen: Zugangsbeschränkungen, Lehrzeiten --> eine von Geschäftsinteressen und Produzenteninteressen gekennzeichnete Wirtschaftsordnung
  • Welcher anderen Bereiche sind wichtig innerhalb des institutionllen Rahmens für eine funktionierende Wettbewerbspolitik? Verbraucherpolitik (Mindeststandards, Kennzeichnungspflicht...) Innovationspolitik (Patent- und Urheberrecht) Außenwirtschaftspolitik ( Abbau von Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen) Industrie- und Strukturpolitik ( Förderung des Strukturwandels, Abbau diskriminierender Steuern)
  • Beschreibe Smith's Vorstellungen der unsichtbaren Hand und seine generellen Thesen! Es handelt sich um eine theoretische Annahme über einen sozialen Regelkreis, der durch Wettbewerb vermittelt wird. Die unsichtbare Hand ist die disziplinierende Hand des Wettbewerbs. Das eigennützige Streben jedes Einzelnen führe zur Gesamtwohlfahrt. Durch geeignete institutionelle Rahmenbedingungen können indiciduelles Vorteilsstreben und Gemeinwohl in Einklang gebracht werden. Lenkung des Eigeninteresses in eine gemeinwohlfördernde Richtung.  
  • Was sagen die Physiokraten? -->> Der Staat solle sich aller Bevormundungen des Wirtschaftslebens enthalten. Es gibt eine natürliche Tendenz zu Vollkommenheit. (prästabilisierte Harmonie)
  • Was besagt Smith's einfaches System der natürlichen Freiheit als privilegienfreie Ordnung? Wenn alle Begünstigungen und Beschränkungen aufgegeben werde, stellt sich von alleine ein System der  natürlichen Freiheit ein. Da der Verbrauch der eigentliche Zweck der Produktion ist, sollte das Konsumenteninteresse im Vordergrund stehen: Konsumentenwohlfahrtsstandard.
  • Was sind die Hintergründe des amerikanischeen Antitrustrechts Ende des 19. JH? rasante wirtschaftliche Entwicklung Ausweitung der Märkte (Eisenbahn) die die Ausnutzung von economies of scale and scope ermöglichen Fusionswellen, unfaire Verdrängungsstrategien und Preiskriege Bildung rieseiger Unternehmenszusammenstellungen (Trusts), die den Wettbewerb beschränken --> politische Bewegung gegen die Trusts 1890 Sherman Act als erstes modernes Wettbewerbsgesetz
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