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Industriefachwirt (Fach) / Materialwirtschaft (Lektion)
Materialwirtschaft
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- Schwerpunkte Mawi Organisation der Mawi, Bedarfsermittlung, Beschaffungsmarkt, Einkaufsorganisation, Lagerwirtschaft, Transportwesen, Entsorgung/Wiederverwertung
- Lagerarten (6) Zentrallager, Fremdlager, Werkzeuglager, Bodenlager/ Freilager, Regallager, Halboffenlager, Lager Fertigteile
- Materialwirtschaft beinhaltet (Begriffe) Einkauf, Dispostion, Lagerwesen, Transportwesen, Entsorgung
- Beschafftungsmarkt (3Teilmärkte) Arbeitsmarkt, Warenmarkt, Kapitalmarkt
- Handelsware (Begriff) Sie dient der Ergänzung des Angebotes und werden unverarbeitet weiterverkauft
- Zuliefererteile (Begriff (2) werden nicht selbst gefertigt, fließen jedoch in die Fertigung eines Produktes mit ein, Norm- und Spezialteile
- Materialwirtschaft bedeutet ganz allgemein der Umgang/ alle Aktivitäten mit Material
- Supply-Chain (Begriff) Wertschöpfungslehre, Betrachtung der gesamten Lieferkette
- Lagerwirtschaft (Begriff) Unterbringung der Vorräte, unter wirtsch. Bedingungen, zur mengen- termingerechten Bereitstellung
- Wertschöpfungskette (materialwi. Prinzip (4) Wareneingang, Produktionsplanung, Produktion-/ Materialflussregelungen, Vertriebssteuerung
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- klassische Mawi EK, Lager, Dispo -> klare Verantwortung für Materialkosten, Lager und Bestände
- erweiterte Mawi EK, Lager, Dispo, Fertigungssteuerung -> günstige Vorraussetzung zwischen Mawi und ProdWi
- integrierte Mawi EK, Lager, Dispo, Fertigungssteuerung, Distribution (Erfüllung), (Entsorgung), -> ganzheitliche Planung der Materialflüsse über alle Stufen der Versorgungskette
- Vorratsvermögen (3) Rohmaterial, Ware in Arbeit, Fertigerzeugnisse
- Fertigungssteuerung (3) hohe Termintreue, niedrige Bestände, kurze Durchlaufzeiten
- Auftragserfüllung Lagerhaltung, Versanddisposition, Transportmittelplanung, Auftragsverwaltung/überwachung
- vollständiger Integrationsgrad hier spricht man von integierter Mawi mit hohem Organisationsgrad
- Logistikmanagement (Begriff und Flüsse) Informations-/ Materialfluss
- ABC-Analyse beschreibt... dass wenige Güter einen relativ hohen Wertanteil und viele Güter einen relativ geringen Wertanteil haben // hilft wichtiges vom unwichtigen zu trennen
- positive Betrachtung von hohen Beständen (4) reibungslose Produktion, prompte Lieferbereitschaft, konstante Auslastung, wirtschaftl. Fertigung
- Negative Betrachtung von hohen Beständen (4) störanfällige Prozesse, mangelnde Flexibilität, mangelnde Liefertreue, unabgestimmte Kapazität - Probleme werden sichtbar
- Verweilzeiten/ Durchlaufzeit (Definition) Bearbeitungszeit, Kontrollzeit, Transportzeit, LIEGEzeit
- Ursachen hoher Liegezeit (1) arbeitsablaufbedingt
- Disposition umfasst alle Tätigkeiten die daraufausgerichtet sind, einen Betrieb mit den erforderlichen Einsatzstoffen und Zukaufteilen zu versorgen (richtige Ware zur richtigen Zeit am richtigen Ort!)
- Bedarfsermittlung (2 Arten) Bruttobedarf, Nettobedarf
- Orientierungsproblem (1) minimale Kapitalbindung, max. Lieferbereitschaft, min. Kosten
- Lösung des Orientierungsproblems (1) fertigungssynchrone Anlieferung
- Materialbdarfsarten (3) Primärbedarf (Markt), Sekundärbedarf (Material), Tertiärbedarf (Zusatzmaterial/Betriebsmittel)
- Bedarfsermittlungsrechnung (3 Schritte) (Sekundärbdarf+Zusatzbedarf) Bruttobedarf - (Lagerbestand, Bestellbestand, Werkstattbestand+Reservierungen) Nettobedarf, Bestellung unter Berücksichtigung der Lößgröße
- Messpunkte einer leistungsstarken Bedarfsermittlungsmethode (2) hohe Genauigkeit, hohe Transparenz
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- Bedarfsermittlungsmethode (3) deterministische, stochastische, subjektive Schätzung
- Derterministisch (Begriff, 2) Orientiert sich an Aufträgen und am Produktionsprogramm - analytisches Verfahren (Stücklisten), synthetisches Verfahren (Teileverwendungsnachweis)
- stochastisch (Begriff, 3) Orientierung an der Vergangenheit - Mittelwertbildung, Regressionsanalyse, exponentielle Glättung
- deterministische Ermittlung (Begriff) Ermittlung nach Menge und Termin
- stochastische Ermittlung findet insbesondere Verwendung bei … (4) Produktanlauf, Serviceteile / Schüttgut, Handlagerteile
- exponentielle Glättung (Formel) Bedarf = alpha * (Verbrauch neu- Verbrauch alt)
- Störungen in Bedarfsprozess - verbrauchsbedingt (3) erhöhter Fertigungsbedarf, erhöhter Schwund/Ausstoß, technische Änderung
- Störungen in Bedarfsprozess - beschaffungsbedingt (3) falsche Qualität, verspätete Lieferung, Fehler in der Bestandsführung
- Sicherheitsbestand notwendig…, um Störungen im Bedarfsprozess abzufangen
- gauß´sche Normalverteilung (Prinzip) Der Sicherheitsfaktor sagt aus, mit welcher Wahrscheinlichkeit akke Lageranforderungen bedient werden können
- Sicherheitsbestand (Formel) Standartabweichung * Sicherheitsfaktor
- Anderes Wort für Sicherheitsbestand eisener Bestand
- Gesamtkosten der Beschaffung/Beschaffungsvorganges (3) Beschaffungskosten (2) var. Und fix, Lagerkosten (3) Achtung: Auch geb. Kapital), Fehlmengenkosten (3)
- Bestellpunktverfahren der BP ist erreicht, wenn die Lagermenge über dem Sicherheitsbestand exakt für die Wiederbeschaffungszeit ausreicht
- Lagerhaltungskosten (Formel) Lagerbestandswert * LHS
- Bestellrythmusverfahren Bestellung des Bedarfes in gleichmäßigen wiederkehrenden Zyklen (alle 12Tage)
- Dispositonsverfahren für A-Teile exakte Disposition
- Dispositonsverfahren für C-Teile Pauschales Dispositionsverfahren
- Kostenreduzierung innerhalb der Materialwirtschaft (1) Senkung der Sicherheitsbestände
- Zielkonflikt innerhalb der Mawi (1) hohe Lieferbereitschaft niedrige Kosten/ Kapitalbindung