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ELAM2 (Fach) / wasserlösliche Vitamine (Lektion)
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- Vitamin C Quellen Zitrusfrüchte Paprika Kartoffeln Kohlarten
- Vitamin C empfindlich gegenüber Lagerung Warmhalten Licht Hitze
- Absorption und Transport von Vitamin C Nahrung: v.a. L-Ascorbinsäure Absorption: L-Ascorbinsäure aktiv, Dehydroascorbinsäure passiv Darmmukosa: Reduktion von Dehydroascorbinsäure zu Ascorbinsäure Blut: überwiegend L-Ascorbinsäure Zielzellen: aktive AUfnahme von L-Ascorbinsäure, passive Aufnahme von Dehydroascorbinsäure Ausscheidung: Ascorbinsäure, Dehydroascorbinsäure und Metabolite im Harn
- verminderte Verfügbarkeit von Vitamin C Durch die Einnahme von oralen Kotrazeptiva, Sulfonamiden und Coritson Durch Einnahme von Acetylsalicylsäure vermehrte Ascorbinsäureausscheidung Ruacher haben verminderte Ascorbinsäurespeicher
- Funktionen von Ascorbinsäure auf Körperebene Antioxidans Verbesserung der Eisenabsorption Cofaktor bei der Bildung des Bindegewebes (Wundehilung) Cofaktor bei der Hormon- und Neurotransmitterbildung (Noradrenalin, Dopamin , Cortison) Cofaktor bei der Carnitin-Bildung (Carnitin transportiert FS durch die Mitochondrienmembran) Beteiligt bei der Biildung von Gallensäure aus CHolesterin
- Funktion von Vitamin C auf Zellebene Übertragung von C1-Körpern:Ascorbinsäure überträgt Wasserstoffionen bzw Elektronen und wirkt somit als Redoxsystem
- Beurteilung des Vitamin C Status Versorgungsparameter: Vitamin C-Gehalte in Blutplasma, Leukozyten und Körperpools Ausscheidung im Urin nach Vitamin C-Gaben
- Vitamin C Mangel Frühe Symptome: Störung des Immunsystems späte: Skorbut beim Erwachsenen (Blutungen, Zahnausfall, gestörte Wundheilung, Leistungsschwäche, psychische Störungen) Möller-Barlow-Krankheit beim Säugling (Störungen der Knochenbildung und des Wachstums)
- Vitamin C Empfehlungen Erwachsene : 100mg/d (Raucher 150mg/d) Erhöhter Bedarf in SChwangerschaft und Stillzeit UL: für EU noch nicht entgültig etabliert (un USA: 2000mg/d)
- Folsäure Quellen Weizenkeim, VOllkornbrot Hefe Leber Grüne Blattgemüse Bohnen
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- Folsäure empfindlich gg.über Sauerstoff Licht Hitze
- Absorption und Transport von FOlsäure Nahrung: Pteroylmono- Polyglutamate im Verhältnis 1:1, verschieden substituiert, oxidiert und reduziert Magen-Darm-Trakt:Hydrolyse durch PolyglutamathydrolaseAbsorption: Monoglutamatformen aktiv, bei Megadosierung auch passiv Darmmukosa: Reduktion oxidierter Formen und Synthese von 5-Methyl-THF Leber: Reduktion und Synthese von THF Blut: freies Folat, 5-Methyl-THF proteingebunden Zielzellen: Aufnahme von reduzierten Monoglutamatformen, intrazellulär entstehen Polyglutamate Ausscheidung: über Harn und Galle, enterohepatischer Kreislauf
- verminderte Verfügbarkeit von Folsäure bei Vitamin B12-Mangel (weil Methyl-THF nicht zu THF regeneriert werden kann) Absorptionsstörungen Alkoholmissbrauch Medikamente (Zytostatika, Atniepileptika, Antimalariamittel)
- Funktion von Folsäure auf Körperebene Cofaktor bei der Synthese von Purinen und Pyrimidinen Cofaktor bei der Synthese von AS Cofaktor bei der DNA-Synthese
- Funktion von Folsäuren auf Zellebene Übertragung von C1-Körpern: Methyl-THFT überträgt die CH3-Gruppe auf Homocystein, das damit zu Methionen wird Methyeln-THF (mit =CH2-Gruppe) stellt CH3 für DNA-Synthese zur Verfügung Formyl-THF(-CHO) stellt C1-Körper für die Purinsynthese zur Verfügung
- Beurteilung des Folsäurestatus Versorgungsparameter:Folsäurekonzentration im Serum bzw. in den Erythrozyten Funktionsparameter:Fromiminoglutamat-Ausscheidung im Harn nach Histidinbelastungerhöhte Homocysteinkonzentration im Blut
- Folsäuremangel erhöhte Homocysteinspiegel und erniedrigte Methioninspiegel im Blut Schwangerschaft: vermehrtes Auftreten von Aborten, Neuralrohrdefekten, Missbildungen, Entwicklungsstörungen aufgrund der mangelhaften DNA-Synthese Megaloblastäre Anämie
- Empfehlungen Folsäure 400μg Folat-Äquivalente pro Tag für Erwachsene Frauen mit Kinderwunsch sollten wenigstens einen Monat vor bis 3 Monate nach Eintritt der SChwangerschaft tägich 400μgsynthetische Folsäure (=Pteroylmonoglutamat) einnehmen, um Neuralrohrdefekten beim Kind vorzubeugen UL: 1000μg/d (Pteroylmonoglutamat)