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Medizin (Fach) / Fachbegriffe U,V,W,X (Lektion)

UVWX

Diese Lektion wurde von vera1996 erstellt.

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  • Ultraschall Schallwellen mit einer Frequenz über ca. 20 kHz. Verwendung in der Medizin zur Diagnostik (Ultraschalluntersuchung), zur Wärmeerzeugung im Gewebe, zur Zertrümmerung von Nierensteinen und zur Vernebelung von Arzneimitteln.
  • Ultraschalluntersuchung Sonographie Ultraschalluntersuchung: eine Technik, bei der energiereiche Schallwellen durch Gewebe, innere Organe,Tumore, BIutgefäße oder Knochen in unterschiedlicher Weise zurückgeworfen werden. Ihr Echo wird in Bilder des Körperinneren umgewandelt, die auf einem Bildschirm dargestellt werden. Diese Untersuchung ist mit keiner Strahlenbelastung verbunden und völlig schmerzlos. Sie ist bei den meisten Tumorerkrankungen gut zur Verlaufskontrolle geeignet.
  • undifferenziert Merkmal von Zellen, denen jegliche besondere Struktur und Funktion fehlt. 
  • Urethrostomie operativ angelegter Harnröhrenausgang zur künstlichen Harnableitung. 
  • Vakzine Impfstoff aus attenuierten (abgeschwächten) oder inaktivierten Krankheitserregern oder deren Giftstoffen. Die Impfung mit diesen Stoffen dient der Immunisierung.
  • Venen Blutadern; Blutgefäße mit zum Herzen führender Strömungsrichtung des Bluts. Sie bringen sauerstoffarmes Blut zurück aus dem Körper und sauerstoffreiches Blut aus der Lunge. 
  • venös Die Venen betreffend (i.v. = intravenöse Injektion) 
  • Verdauungstrakt Besteht aus Mund. Rachen, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm und Enddarm. 
  • Veresterung chem. Reaktion, bei der aus einem Alkohol und einer Säure unter Abspaltung von Wasser ein sog. Ester entsteht. 
  • Vesicans eine Substanz, die Blasen verursachen kann 
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  • Vinca rosea Linné eine mit dem Immergrün verwandte Pflanze, die zytotoxisch wirksame Substanzen enthält. 
  • Vincaalkaloide Substanzen aus Vinca rosea Linné: Vincristin, Vinblastin, Vindesin 
  • Virulenz sog. Giftigkeit; Grad der Aggressivität von Bakterien oder Viren
  • Virus, Viren Sammelbezeichnung für biologische Strukturen (in den bekannten Fällen meist Krankheitserreger) mit folgenden gemeinsamen Merkmalen: 1. Sie enthalten als genetische Information nur entweder DNSoder RNS2. Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel, weil sie nicht über die für Wachstum und Teilung erforderlichen Enzyme verfügen. Sie sind dazu auf Wirtszellen angewiesen, die vom Virus "gezwungen" werden, seiner Vermehrung zu dienen, indem sie ihm ihren Stoffwechsel zur Verfügung stellen. Der Virus wirkt häufig krankheitserregend auf sie. 
  • Vitamine Substanzen, die ein Organismus nicht selbst herstellen kann, die aber lebensnotwendig sind. In einigen Fällen können Vorstufen (Provitamine) im Körper in die wirksame Form umgewandelt werden (Vitamin A und D). 
  • Wachstumsfaktoren Hämatopoetische (blutbildende) Wachstumsfaktoren sind körpereigene Botenstoffe, die die Reifung verschiedener Blutzellen stimulieren. Sie stehen heute teilweise als gentechnisch hergestellte Produkte zur Verfügung (G-CSF, GM-CSF, Erythropoietin).
  • Wilms-Tumor Seltener bösartiger Nierentumor aus der Gruppe der Sarkome; tritt meistens bei kleineren Kindern zwischen 3 und 5 Jahren auf.
  • Xeroradiographie Besonderes Verfahren in der Röntgentechnik: Die Röntgenbilder werden auf Fotopapier entwickelt und können ohne Hilfsmittel betrachtet werden. Anwendung eher selten bei Aufnahmen des Kehlkopfes, der weibl. Brust (Xeromammographie) und der Arme und Beine (Knochen u. Weichteile).