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Medizin (Fach) / Fachbegriffe T (Lektion)
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- Taxus Eibe
- Teerstuhl pechschwarz gefärbter Stuhl bei Blutungen aus dem Magen oder den oberen Darmabschnitten (ab ca. 100 ml). Die dunkle Verfärbung kommt durch Abbau desHämoglobins zustande.
- Teratom Kompliziert aufgebaute Mischgeschwulst, die von Keimzellen abstammt und in den Keimdrüsen oder der Bauchhöhle vorkommt.
- terminal das Ende betreffend, bezeichnet das fortgeschrittene Stadium einer Erkrankung, in dem der Tod abzusehen ist.
- Testosteron Geschlechtshormon, das in den Hoden produziert wird und für die Entwicklung des Mannes von entscheidender Bedeutung ist.
- Therapie Behandlung einer Krankheit
- Thermographie Wärmebild; Verfahren, das die verschiedenen Temperaturen im Körper sichtbar macht. Dabei wird die von der Körperoberfläche ausgesandte Infrarotstrahlung mit einer speziellen Infrarotkamera aufgezeichnet. Besonders heiße Stellen deuten auf Infektionen, Tumore oder andere Erkrankungen hin.
- Thorax Brustkorb
- Thrombophlebitis Venenentzündung
- Thrombose Bildung eines Blutgerinnsels, meistens in einer Vene
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- Thrombozyten Blutplättchen (siehe Knochenmark)
- Thrombozytopenie Verminderung der Thrombozyten im Blut.
- Thymus Hinter dem Brustbein gelegenes Organ des lymphatischen Systems, das im Kindesalter und der Pubertät bis zum Eintritt der Geschlechtsreife wächst und sich dann zurückbildet und in Fettgewebe umwandelt. Es ist von Bedeutung für die Entwicklung der für die zellvermittelte Immunität verantwortlichen (thymusabhängigen) T-Lymphozyten.
- Thymusfaktoren auch: Thymushormone: von Zellen des Thymus gebildete Stoffe, die wahrscheinlich die Reifung von Thymuszellen zu T-Lymphozyten stimulieren.
- Thyreoidektomie teilweise oder vollständige Entfernung der Schilddrüse
- TNM-Klassifikation Stadieneinteilung von bösartigen Tumoren: dabei beschreibt T (Tumor) die Ausdehnung des Primärtumors, N (Nodulus) das Fehlen bzw. Vorhandensein Lymphknotenmetastasen und M (Metastase) das von Fernmetastasen. Durch Hinzufügen von Zahlen (z.B. T1, T2·..., N0, N1·..., M0, M1) wird die Ausdehnung des Prozesses angegeben.
- Tomographie Röntgentechnik, die eine Reihe von dünnen Querschnitten durch das Untersuchungsgebiet erzeugt. Heute durch die Computertomographie abgelöst.
- Topoisomerase auch: Gyrase. Gruppe von Enzymen, die spiralisierte DNS entwinden, zerschneiden und auch wieder kitten können.
- Toxin Gift
- Toxizität Giftigkeit, Giftgehalt einer Substanz
- Tracheotomie operativ angelegte Öffnung der Luftröhre nach außen, in der Regel zur Einlage einer Trachealkanüle
- Tracheostoma operativ angelegte Öffnung der Luftröhre nach außen, in der Regel zur Einlage einer Trachealkanüle
- Tracheotomie Luftröhrenschnitt, Anlegen eines Tracheostomas.
- Transfusion Übertragung von (Voll-)Blut oder Blutbestandteilen eines Blutspenders auf einen anderen Menschen (Empfänger) durch i.v. Infusion. Voraussetzung ist die Blutgruppengleichheit zwischen Spender und Empfänger.
- Transkription Übertragung der genetischen Information von der DNS auf die messenger-RNS. Näheres bei Proteinbiosynthese.
- Translation Übersetzung der messenger-RNS durch die transfer-RNS in ein Protein. Näheres bei Proteinbiosynthese.
- Transplantation Übertragung von Zellen, Geweben oder Organen auf ein anderes Individuum oder an eine andere Körperstelle.
- transurethral Weg durch die Harnröhre in die Blase
- Tumor Geschwulst, eine Gewebemasse, die durch übermäßiges Zellwachstum entsteht. Tumoren haben keine sinnvolle Funktion, sie können sowohl gutartig (benigne) als auch bösartig (maligne) sein, der Begriff ist in der Medizin völlig wertneutral.
- Tumorklassifikation Ordnungssystem, das nach klinischen und/oder pathologisch-anatomischen Gesichtspunkten vorgeht, um die Größe und Ausdehnung eines Tumorleidens zu bestimmen, z.B. TNM-Klassifikation
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- Tumormarker Substanzen im Blut, deren Nachweis oder, genauer gesagt, erhöhte Konzentration eine Aussage über Vorliegen, Verlauf oder Prognose von bösartigen Tumorerkrankungen ermöglichen. Sie sind jedoch nicht zwangsläufig mit dem Vorhandensein eines Tumors verbunden, sondern können in geringen Mengen auch bei Gesunden vorkommen. Tumormarker eignen sich besonders für die Verlaufskontrolle von bekannten Tumorleiden, als Suchmethode zur Erstdiagnose sind sie weniger geeignet.
- Tumormasse die Menge von Tumorzellen, die sich im Körper befindet.
- T-Zelle T-Lymphozyt Untergruppe der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Sie werden im lymphatischen System gebildet und erfüllen verschiedene Aufgaben: Produktion von Antikörpern, Gedächtniszellen, Killerzellen. Während der Entwicklung im Mutterleib und bis zum Erwachsenenalter werden sie an zwei Orten gebildet bzw. auf ihre spätere Funktion geprägt Im Thymus: dann heißen sie T-Lymphozyten. Sie sind die natürlichen Killerzellen des Körpers und können auch zu Gedächtniszellen werden. Außerdem spielen sie eine Rolle bei der Regulation der Immunantwort.