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Medizin (Fach) / Fachbegriffe M (Lektion)

M

Diese Lektion wurde von vera1996 erstellt.

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  • Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) anderes Wort für Kernspintomographie  Die Kerne von Wasserstoffatomen (sind in jedem Gewebe reichlich vorhanden) haben eine Eigendrehung (Spin) und ein sie umgebendes Magnetfeld. Normalerweise sind sie hinsichtlich ihrer Ausrichtung zufällig verteilt, richten sich jedoch in einem von außen angelegten Magnetfeld alle in der gleichen Richtung aus. Dabei nehmen sie Energie in Form von elektromagnetischen Wellen auf. Bei der Rückkehr in den ursprünglichen Zustand geben die Wasserstoffkerne diese Energie wieder ab: sie senden elektromagnetische Signale aus, die von einer ringförmigen Meßvorrichtung erfaßt werden. Dabei hat jedes Gewebe sein "eigenes" Signal. Mit einem Computer lassen sich daraus sehr genaue zwei- und dreidimensionale Bilder berechnen (Schichtbilder = Tomogramme).  Besonders gut geeignet ist dieses Verfahren für die Untersuchung von Gehirn und Rückenmark, man kann aber auch krankhafte Veränderungen anderer Organe erkennen. Das Gerät hat wie bei der Computertomographie die Form einer Röhre, die Untersuchung ist jedoch mit keiner Strahlenbelastung verbunden und völlig schmerzlos. Das Erzeugen des Magnetfeldes ist allerdings mit ziemlichem Lärm verbunden. Ungeeignet ist dieses Verfahren für Personen mit Herzschrittmacher od
  • makropapulär großknotig großblasig
  • Makrophage Freßzelle, die relativ große Teilchen, z.B. ganze Bakterien, vernichten kann. 
  • maligne bösartig, eine Geschwulst, die die Ordnung des Körpers nicht respektiert. Sie wächst unkontrolliert, durchbricht Organgrenzen und/oder bildet Metastasen. Gegenteil :benigne 
  • Malignität Bösartig
  • Malignom Bösartiges Wachstum, Tumor 
  • Mamma die weibliche Brust 
  • Mammakarzinom Brustkrebs, ausgehend vom Epithel der Brustdrüse 
  • Mammographie die Röntgenuntersuchung der weibl. Brust. Nach wie vor die aussagekräftigste technische Untersuchung zur Früherkennung, da auch noch nicht tastbare Tumoren entdeckt werden können. Die endgültige Aussage über die Bösartigkeit einer Veränderung kann allerdings nur die Entnahme einer Gewebeprobe bringen. 
  • Manifestation Das Erkennbarwerden einer Krankheit 
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  • manuell mit der Hand, von Hand 
  • Mastektomie Amputation der weibl. Brust. Generell kann man 3 Operationsverfahren unterscheiden: - brusterhaltend: nur der Tumor und etwas umliegendes Gewebe werden entfernt- einfach: die gesamte Brust wird entfernt und evtl. Lymphknoten der Achselhöhle.- radikal: die gesamte Brust, der darunterliegende Muskel sowie die Lymphknoten der Achselhöhle werden entfernt. 
  • Mastophatie vor allem bei Frauen zwischen 35 und 50 sehr häufig auftretende gutartige Veränderungen der Brustdrüse, die sich durch knotige Verhärtungen, Schmerzen und evtl. Austritt von Flüssigkeit bemerkbar machen, vor allem vor der Menstruation. Es können sich auch Zysten bilden. Ursache ist möglicherweise ein hormonelles Ungleichgewicht zwischen Östrogenen und Progesteron. 
  • Mediastinum Raum, der durch Lungenflügel, Brustbein, Wirbelsäule und Zwerchfell begrenzt wird. Hier befinden sich Aortenbogen (Anfang der Hauptschlagader), die großen venösen Gefäße, Speise- und Luftröhre, sowie die dazugehörigen Lymphknoten 
  • Melanom Bösartige Geschwulst, die aus den Melanozyten, das sind die pigmentbildenden Zellen in der Haut, hervorgeht. "Schwarzer Hautkrebs" 
  • Menopause Zeitpunkt der letzten Menstruation, dem keine monatlichen Blutungen der Frau mehr folgen, bedingt durch das Nachlassen der Eierstock-Funktion (siehe Ovarien). Meist zwischen 47. und 52. Lebensjahr. 
  • Metabolismus Der Stoffwechsel, Gesamtheit aller chemischen und physikalischen Vorgänge, durch die lebende Substanz erzeugt und erhalten wird. 
  • Metabolit Substanz mit Funktion im Stoffwechsel, Stoffwechselprodukt, durch Stoffwechselprozesse in ihrer chemischen Struktur veränderte Umwandlungsprodukte körpereigener oder körperfremder Stoffe (z.B. Medikamente) 
  • Mestastase allg. Krankheitsherd, der durch die Verschleppung von Krankheitserregern (Tumorzellen, Bakterien) aus einem ursprünglichen Krankheitsherd entsteht. Im engeren Sinne ist damit die Tochtergeschwulst eines bösartigen Tumors gemeint. Im Gegensatz zum Lokalrezidiv siedeln sich die (bösartigen) Zellen an anderen Körperteilen als der Primärtumor an, u.U. weit davon entfernt (Fernmetastase).Eine Metastasierung kann über den Blutweg (hämatogen) oder mit dem Lymphstrom (lymphogen) erfolgen. 
  • metastasieren Das Ansiedeln von Teilen erkrankten Gewebes fern vom ursprünglichen Entstehungsort (siehe Metastase). 
  • Mikrochirurgie Durchführung von Operationen mit optischen Vergrößerungsgeräten (Lupenbrille, Operationsmikroskop) zur Verbindung kleinster Gewebsstrukturen. 
  • Mikroskop optisches Gerät zur Betrachtung sehr kleiner Objekte. Dabei wird das beleuchtete Objekt in zwei Stufen vergrößert, bis zu 1500 fach.
  • Milz zwischen Magen und linker Niere in der Nähe des Zwerchfells gelegenes, in den Blutkreislauf eingeschaltetes Organ des lymphatischen Systems. Die Milz bildetLymphozyten, speichert Blut und reinigt es von überalterten oder sonstwie unbrauchbaren Blutzellen. 
  • Mitose Zellteilung : identische Verdoppelung der Erbinformation und Verteilung je eines vollständigen Chromosomensatzes auf die Tochterzellen.1. identische DNA-Reduplikation (Längsspaltung u. Verdopplung der Chromosomen)2. Karyokinese (regelmäßige Verteilung der Tochterchromosomen auf die neuen Tochterkerne)3. Zytokinese (Zuordnung eines Zytoplasmabereiches zu jedem Kern durch Zellteilung od. Furchung)Die Mitose verläuft in vier Phasen: 1. Prophase: Die bereits längsgespaltenen Chromosomen werden sichtbar, die Kernhülle löst sich auf. 2. Metaphase: Die Chromosomen ordnen sich in der Äquatorialebene an. 3. Anaphase: Es bildet sich der sog. Spindelapparat, das sind Proteinfäden, die sich an die Spalthälften der Chromosomen heften und diese auseinanderziehen. Die Chromosomensätze werden zu den gegenüberliegenden Polen der Zelle gezogen. Hier liegt der Angriffspunkt der sog. Spindelgifte.4. Telophase: Die Chromosomen werden erneut längsgespalten u. von einer Kernmembran umgeben, die Kerne der beiden Tochterzellen gehen in die Interphase über (Phase zwischen zwei Zellteilungen, in der sich die Zelle in der stoffwechselaktiven Arbeitsform befindet (Phasen G1, S u. G2 des Zellzyklus). 
  • Mitotischer Index Zellteilungsindex: Zahl der Zellen einer Zellgruppe, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Teilung befinden. Der normale Teilungsindex der meisten Körpergewebe ist heute bekannt: weicht ein Gewebe stark davon ab, kann das ein Hinweis auf tumorartige Veränderungen sein.
  • Mitotischer Zyklus Zellzyklus Abfolge von Phasen der Zellreifung u. -teilung: 0. G0-Phase: Ruhephase oder besser Funktionsphase. Diese Phase gehört eigentlich gar nicht zum Zellzyklus. Nicht alle Zellen sind immer zur Vermehrung bereit. Sie bleiben zwar vital, teilen sich aber nicht mehr, sondern erfüllen spezielle Funktionen. Wenn die Zelle teilungsfähig bleibt, kann sie bei Bedarf auch wieder in den Zellzyklus eintreten.1. G1-Phase: Wachstumsphase: RNS- und Proteinbiosynthese laufen auf Hochtouren. Sie dient der "Materialbeschaffung" für die S-Phase2. S-Phase: DNA-Synthesephase: die DNA (Chromosomensatz) wird verdoppelt (Reduplikation): Aus einem Chromatinfaden, einem sog. Chromatid, werden 2 Chromtinfäden, die Schwester-Chromatiden. 3. G2-Phase: Korrektur-Phase: An den neuen DNS-Strängen werden bei der Verdoppelung entstandene Fehler repariert. Es werden spezifische, zur Zellteilung notwendige Proteine, wie z.B. Enzyme synthetisiert.4. M-Phase: Mitose: die eigentliche Zellteilung, die Zelle halbiert wieder ihren Chromosomensatz, es entstehen zwei Tochterzellen. Nach Abschluß der Mitose (M-Phase) treten die Zellen entweder in eine erneute G1-Phase ein oder bleiben in einer G0-Phase ohne weitere Teilung. Die Dauer eines Zellzyklus wird als Generationszeit bezeichnet. Für best. Formen der Tumortherapie ist die Synchronisation der Zellzyklen (insbes. der Tumorzellen) von Bedeutung. 
  • monoklonal von einem einzigen Zellklon ausgehend bzw. produziert; z.B. monoklonale Antikörper. Gegensatz: polyklonal 
  • monoklonal von einem einzigen Zellklon ausgehend bzw. produziert; z.B. monoklonale Antikörper. Gegensatz: polyklonal 
  • monoklonale Antikörper Gentechnologisch hergestellte, hochspezifische Antikörper, die sowohl zur Diagnose als auch zur Therapie von Tumorerkrankungen eingesetzt werden können.
  • Morbus Hodgkin bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems die sich durch Schwellung der Lymphknoten bemerkbar macht. Sie wird histologisch (durch Gewebeuntersuchung) festgestellt durch den Nachweis einkerniger Hodgkin-Zellen und mehrkerniger Reed-Sternberg-Riesenzellen in den befallenen Lymphknoten und Organen. 
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  • Motilität Beweglichkeit
  • Mukosa Schleimhaut, insbes. des Magen-Darm-Traktes einschl. Mund 
  • Mukosa Schleimhaut
  • Mukositis Entzündung der Schleimhäute 
  • multiple mehrfach
  • multiples Myelom Plasmozytom Bösartige Erkrankung der Plasmazellen und B-Lymphozyten unterschiedlicher Reifungsstufen. Diese Zellen bilden abnormale Eiweiße, zerstören die Knochen und befallen das Knochenmark.
  • Mutagen Faktor, der zu vermehrten Mutationen führt. Die meisten Mutagene sind zugleich Karzinogene und umgekehrt.
  • Mutation Veränderung des Erbgutes, die durch äußere Einflüsse oder spontan entstehen kann. 
  • myelogen aus dem Knochenmark entstanden 
  • Myelographie die Röntgendarstellung des Rückenmarkkanals mit Kontrastmittel 
  • Myelom vom Knochenmark ausgehende Geschwulst 
  • Myelosuppression Knochenmarksdepressions Durch Chemotherapie bedingte Schädigung des Knochenmarks, bei der die Zahl der Blutzellen vermindert ist; sie ist fast immer reversibel (heilbar). Abhängig von der Art der Therapie ist die Dauer der Knochenmarksdepression, die mit einer erhöhten Infektions- und Blutungsgefahr einher geht. 
  • Mykose Erkrankung, die durch Pilze verursacht wird.
  • Myokard Herzmuskel
  • Myosarkom bösartiger Tumor (Sarkom) des quergestreiften bzw. glatten Muskelgewebes.