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ELam (Fach) / Ernährungserhebungen (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Valentina465 erstellt.

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  • Gründe für Ernährungserhebungen Analyse der Nahrungszufuhr Bestimmung des Ernährungsstatus Erforschung der Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheiten (im Rahmen epidemiologischer Studien) Planung, Durchführung und Bewertung politischer Maßnahmen
  • Methoden für Ernährungserhebungen direkte Methoden: -Ermittlung von Ernährungsbedarf, Ernährungsstatus -Ermittlung der Nahrungsaufnahme indirekte Methoden: -Vorliegende Daten werden ausgewertet z.B.Nahrungsbilanzen, Food balance sheets
  • Zurückliegende (retrospektive) Nahrungsaufnahme 24h-Befragung Ernährungsgescichte Fragebogenmethode Einkaufsliste
  • Gegenwärtige(prospektive) Nahrungsaufnahme Wiegemethode Inventurmethode Ernährungsprotokoll Buchhaltungsmethode Tonbandaufnahme
  • Nahrungsbilanzen NV=IP+I+-V-S-P-SV-E-F/ Bevölkerungszahl NV=Nahrungsverbrauch pro Kopf IP=inländische Nahrungsmittelproduktion I=Importe V=Vorratssaldo S=Saatgut, Pflanzengut P=Umwandlung in andere Produkte SV=Schwund und Verderb E=Exporte F=Futtermittel
  • Nahrungsbilanzen - Daten Rahmendaten Demographische Daten Geographische Daten Soziokulturelle Daten Gesundheitssatistik
  • Daten aus der Nahrungsmittelproduktion lassen: Rückschlüsse auf Pro-Kopf-Verbrauch zu Liefern Überblick über zur Verfügung stehende Lebensmittel Geben Hinweise auf zeitliche Trends in den Verzehrsgewohnheiten Sind Grundlagen internationaler Vergleiche
  • 24h Befragung Was Haben sie innerhalb der letzten 24h gegessen? Bestimmung der Ns-aufnahme anhand von Nährwerttabellen Vorteile:  schnell und einfachVerzehrsgewohnheiten bleiben unbeeinflusstgeeignet ür die Befragung größerer Kollektive Nachteile: Fehleinschätzung/Falschangaben
  • Fragebogenmethode Qualität der Ernährung wird erhoben Fragebogen wird vom Probanden selbst ausgefüllt oder INterviewer fragt einen standardisierten Fragebogen ab Vorteile: EDV-Auswertung möglichgroße Kollektive Nachteile: FalschangabenMissverständnisseGeringe Beteiligung bei Befragung über Postweg
  • Ernährungsgeschichte Befragung über langfristige Ernährungsgewohnheiten(z.b. vergangene 3Monate)Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheiten Vorteile:Keine Beeinflussung der ErnährungsgewohnheitenKostengünstigFür größere Kollektive geeignetMItteinbeziehen saisonaler Schwankungen Nachteile:Zeitaufwendige AuswertungGutes Erinnerungsvermögen der Studienteilnehmer ist nötigFalschaussagen möglich (z.B. über Alkoholkonsum)
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  • Einkaufslisten die im Haushalt für den Einkauf zuständige person schätzt die Menge der verzehrten Lebensmittel, meist für die vergangene Woche Vorteile:typische Ernährungsmuster werden erfasst Nachteile:sehr ungenaue MengenangabenNahrungsmittel werden vergessen oderfalsche geschätzt
  • Wiegemethode Alles was gegessen und getrunken wird wird abgewogen und notiert Vorteile:genaue Bestimmung der Energie und NS-aufnahmeerfassen von Risikofaktoren Nachteile:teuerbelastend für StudienteilnehmerVeränderung der EssgewohnheitenUnsicherheit beim außer-Haus-Verzehr
  • Ernährungsprotokoll Essen und Trinken wird protokolliertANgabe von haushaltsüblichen Maßen (kein Abwiegen)ev.einheitliches Messgeschirr Vorteile:genaukostengünstigere und einfacher verglichen mit Wiegemethode Nachteil:Veränderung der Essgewohnheiten möglich
  • Buchhaltungsmethode im Rahmen von statistischen Untersuchungen für die WirtschaftArt, Menge und Herkunft der verbrauchten LM werden notiertDauer bis zu einem MonatAbfälle meist nur geschätzt Vorteile:Für Familien und Institutionen wie Krankenhäuser, HeiVergleich mehrerer Haushale Nachteil:ungenau
  • Inventurmethode Alle verbrauchten LM werden in Formulare notiertReste und Abfälle werden subtrahiertLebensmittelvorräte und die Anzahl der Esser werden berücksichtigtMeist über 1 WocheEinweisung der Kontaktperson Vorteil:Ernährungserhebung von Gruppen Nachteil:Veränderung der Verzehrsgewohnheiten
  • Tonbandaufnahme Gegenwärtiger Nahrungsverzehr wird auf ein Tonband gesprochenschriftliche Aufzeichnung und Auswertung durch Untersucher Vorteile: Erinnerungsfehler werden ausgeschlosseneinfach, auch beim außer Haus Verzehr Nachteile:zeitaufwendige Auswertung
  • Auswahl der richtigen Methode Untersuchungsaspekt: Nahrungsverfügbarkeit, Nahrungsverbrauch, Ernährungsgewohnheiten Untersuchungseinheit: Individuum, Familie, Haushalt, ökonomische, geographische oder ökologische Gruppe Untersuchungszeitraum: Mahlzeit, Tag, Woche, Monat, Jahr Untersuchungsbedingungen: verfügbares Geld, Personal, geographische Erreichbarkeit