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Medizin (Fach) / Fachbegriffe C (Lektion)
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- Candida-Mykose Sammelbezeichnung für Infektionen durch Sproßpilze der Gattung Candida
- Carcinoma in situ sog. Oberflächenkarzinom, Karzinom, das noch nicht in das umgebende Gewebe hineingewachsen ist.
- CD internationales System für die Bezeichnung von Differenzierungsantigenen (engl. Cluster of differentiation bzw. cluster determinants) auf der Oberfläche von Zellen des Immunsystems. Die verschiedenen Antigene sind für bestimmte Zellgruppen (cluster) charakteristisch, z.B. das Antigen CD 34 für die Stammzellen des blutbildenden Systems im Knochenmark. Die Differenzierung erfolgt durch monoklonale Antikörper.
- CEA - Carcinoembryonales Antigen normalerweise nur von embryonalen Zellen erzeugte Substanz. Empfindlicher, jedoch nicht spezifischer Tumormarker , besonders bei Dickdarm-, Bronchial- u. Mammakarzinom.
- Cervix Gebärmutterhals
- Chemoembolisation Verschluß eines zum Tumor führenden Gefäßes durch (Kunststoff-)Teilchen, die mit Medikamenten beladen sind. Sie werden über einen Katheter an Ort und Stelle gebracht.
- Chemotherapie Einsatz von Medikamenten zur spezifischen Hemmung von Infektionserregern und Tumorzellen im Organismus. Insbesondere Behandlung von Tumorerkrankungen mitZytostatika. In der modernen Chemotherapie versucht man, gesunde Zellen möglichst wenig zu beeinträchtigen.
- Chondrosarkom Ein Sarkom, das sich aus Knorpelgewebe entwickelt Sarkom=bösartiger tumor
- Chordotomie Durchtrennung eines Nervenstrangs, der vom Rückenmark abgeht. Wird durchgeführt, um einen Schmerz zu behandeln, der sich auf keine andere Weise lindern läßt.
- Chorionepitheliom Krebsige Wucherung fetaler Zellen im mütterlichen Organismus, kommt hauptsächlich in der Gebärmutter vor, seltener im Eileiter oder Eierstock. Seltene Erkrankung, die alleine durch Chemotherapie vollständig geheilt werden kann.
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- Chorionkarzinom =Chorionepitheliom Krebsige Wucherung fetaler Zellen im mütterlichen Organismus, kommt hauptsächlich in der Gebärmutter vor, seltener im Eileiter oder Eierstock. Seltene Erkrankung, die alleine durch Chemotherapie vollständig geheilt werden kann.
- Chromatin Substanz im Zellkern, die im wesentlichen aus DNS, RNS und Proteinen besteht. Aus dem Chromatin gehen die in der Zellteilungsphase sichtbaren Chromosomenhervor.
- Chromosomen fadenförmige Bestandteile des Zellkerns, sie bestehen aus DNS und sind die Träger der Erbanlagen (Gene). Jedes Chromosom ist doppelt vorhanden. Eine Ausnahme bilden die Keimzellen (Gameten), sie haben nur einen einfachen Chromosomensatz.
- chronisch langes Andauern oder ständiges Wiederkehren einer Erkrankung
- Clinical staging umfaßt alle diagnostischen Maßnahmen ohne operativen Eingriff (z.B. Laparotomie)
- Coenzym Aktiver Teil eines Enzyms, bildet zusammen mit dem Apoenzym das Holoenzym.
- Computertomographie Röntgenuntersuchung in einem großen röhrenförmigen Gerät, bei der die Organe des Körpers 3-dimensional oder in Querschnittaufnahmen sichtbar gemacht werden können. Die Bilder berechnet ein Computer mit Hilfe von Röntgenstrahlen, die durch die zu untersuchende Schicht hindurchgeschickt werden. Durch die hohe Auflösung sind auch sehr kleine Tumore oder Metastasen darstellbar. Die Grenze liegt bei 10 mm.Evtl. ist die Gabe eines Kontrastmittels i.v. zur besseren Darstellung der Gefäße und/oder oral zur Darstellung des Darms erforderlich.
- COPP-ABVD BEA- COPP Standard - Kombinationschemotherapie zur Behandlung des Morbus Hodgkin. Buchstaben stehen für Einzelmedikamente COPP -ABVD: Cyclophosphamid (Intravenös -i.v.) Vincristin Oncovin (i.v.) Procabazin (per os/per oral -p.o. in Tablettenform) Prednison (p.o.) Adriamycin (i.v.) Bleomycin (i.v.) Vinblastin (i.v.) DTIC (Dacarbazin) (i.v.) BEA -COPP: Bleomycin (i.v.) Etoposid (i.v.) Adriamycin (i.v.) Cyclophosphamid (i.v.) Vincristin Oncovin (i.v.) Procarbazin (p.o.) Prednison (p.o.)
- Corium Lederhaut, bindegewebiger Anteil der Haut zwischen Oberhaut (Epidermis) und Unterhaut (Subcutis).
- Corticosteroide Nebennierenrindenhormone, es gibt über 40 verschiedene. Sie werden nach ihrer Wirkung in 3 Gruppen unterteilt: 1. Mineralcorticoide wirken auf den Mineralstoffwechsel: Zurückhalten von Natrium und damit von Wasser, Ausscheidung von Kalium. Wirksamstes Hormon ist das Aldosteron. 2. Glucocorticoide wirken auf den Kohlehydrat (Zucker) - Stoffwechsel. Zuckerneubildung aus Eiweiß. Physiologisches Hormon ist das Cortisol/Cortison. 3. Androcorticoide beeinflussen das Wachstum und die sexuelle Reifung.
- Cortison Nebennierenrindenhormon, Glucocorticoid (Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel). Es hat eine wichtige Bedeutung durch folgende Wirkungen: antiphlogistisch (entzündungshemmend) antiallergisch antiexsudativ (verhindert entzündlichen Austritt von Flüssigkeit und Zellen aus den Blut- und Lymphgefäßen) antiproliferativ (wachstumshemmend) Die wichtigsten Nebenwirkungen: Zurückhalten von Natrium und Wasser, Verlust von Kalium Erhöhter Blutzuckerspiegel (Steroiddiabetes) bei längerer Therapie: Fettumverteilung mit Stammfettsucht Muskelschwund Osteoporose Es gibt verschiedene Cortisone mit unterschiedlicher glucocorticoider Wirkungsstärke: 1 Cortison 4-5 Prednison (z.B. Decortin) 4-5 Prednisolon (z.B. Decortin-H) 5-6 Methylprednisolon (z.B. Urbason) 6-8 Triamcinolon (z.B. Volon) 25-30 Dexamethason (z.B. Fortecortin) Jedes Präparat hat allerdings sein eigenes Wirkungs- (und Nebenwirkungs-)spektrum. Es kann also nicht einfach eins durch ein anderes in entsprechender Dosierung ersetzt werden.
- CT Abk. für Computertomographie
- Cutis Haut, besteht aus der Oberhaut (Epidermis) und der Lederhaut (Corium)
- Cystadenokarzinom ein Adenokarzinom mit zystischer Aufweitung der veränderten Drüsenschläuche.
- C-Zellen Hormonproduzierende Zellen, die in der Schilddrüse zwischen dem Schilddrüsenhormon-produzierenden Gewebe liegen. Sie produzieren das HormonCalcitonin, das an der Regulation des Calciumstoffwechsels beteiligt ist.