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Histologie (Fach) / Prüfungsthemen XI - XX (Lektion)

Prüfungsfragen

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  • Definition Binde- und Stützgewebe entsteht aus mesoderm besteht aus Zellen und intrazellulärer Substanz (Faser und apomorphe Grundsubstanz) binden Gewebe an Organe und Organe zu Organsystemen und füllen den Zwischenraum aus  
  • Klassifizierung Binde- und Stützgewebe embryonales Bindegewebe: Mesenchym (gallertartiges Bindegewebe) adultes bzw. postnatales Bindegewebe: Chordoidgewebe: Fettgewebe retikuläres Bindegewebe lockeres Bindegewebe straffes Bindegewebe
  • Funktion Binde- und Stützgewebe (5) Abwehrfunktion raumfüllende Funktion Wasserspeicherfunktion Stützfunktion mech. Pufferfunktion
  • embryonales Bindegewebe mesenchym Zellen: Umwandlungsfähigkeit in andere Zellen gallertartiges Bindegewebe: ausdifferenziert
  • Fettgewebe (2) Aufbau, Funktion univakuoläres Fettgewebe ( weißes Fett): besteht aus univakuolären Adipozyten, weche von retikulären Fasern umgeben werden Vakuole. die mit Lipiden gefüllt ist und die Zelle fast vollständig ausfüllt Funktion: Energiespeicherung und Thermoregulierung plurivakuläres Fettgewebe (braunes Fett): multivakuoläre Adipozyten speichern Lipide in mehreren voneinandergetrennten Vakoulen → Zytoplasma wirkt schaumig Funktion: Energiespeicherung und Thernoregulierung (Winterschlaf, Embryo)    
  • Bindegewebszellen- ortsgebundene Zellen Fibroblast, Fibrozyt und Histiozyt (Makrophag)
  • Fibroblast polygonal geformte Zellen mit einem euchromatischen Zellkern und einem markanten Nukleolus basophiles Zytoplasma, da viele Ribosomen vorhanden sind → Produktion der Fasern oder Grundsubstanz
  • Fibrozyt inaktive Form der Fibroblasten feine, längliche Zellen mit Fortsätzen an ihren Enden, die sie an Fasern der intrazellulär Substanz haken für z.B.: → Narbengewebe unauffälliger Nukleolus → heterochromatischer, länglicher Zellkern
  • Histiozyt befestigter Makrophag keine eigene Bewegung häufig rechteckig aktivierbar,bei Infektionen Phagozytose, können Zellreste, Bakterien und tote tote Zellen abbauen
  • Bindegewebszellen, Wanderzellen können Gefäßwände durchqueren pendeln zwischen Blut und Bindegewebe Lymphozyt, eosinophiler Granulozyt, Plasmazelle, Mastzelle, mobiler Makrophag
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  • Lymphozyt eine der kleinsten Zellen gehören zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) dunkler Zellkern wenig, dünnes Zytoplasma Funktion: Abwehrzellen reife Lymphozyten: klein (unreife: groß)
  • eosinophiler Granulozyt Funktion: Geweberegeneration grobe,rotanfärbbare Körnchen ( → rechteckiger Kristalloid, Enzyme für Gewebeaufbau) Zellkern häufig zweilappig, brillenförmig
  • Plasmazellen Funktion: Abwehrproteinherstellung, Markierung von Bakterien, damit Makrophag sie essen kann eiförmig basophiles Zytoplasma,viel rEr Kern stehr exzentrisch im stumpfen Ende der Zelle häufig ist das Chromatin perifer angeordnet, manchmal radspeichen Ordnung
  • Mastzelle Heparinozyt kern kaum sichtbar, da mit Toluidinblau angefärbte Körnchen so nah beieinander stehen enthält: Heparin, gegen Blutgerinnung, Histamin, spielt Rolle bei Allergien und der Abwehr körperfremder Stoffe ( Grundsubstanz speichert Wasser, wo Histamin freigesetzt wird), Somotostatin, zieht kleine Gefäße zusammen = reguliert Blutkreislauf → Funktion der Mastzelle
  • mobiler Makrophag Leukozyten gehören zu den Fresszellen (Phagozyten) beseitigen durch Plasmazelle markierte Bakterien und Mikroorganismen durch Phagozytose hufeisenförmiger Zellkern
  • Bindegewebsfasern und Grundsubstanz intrazellulär Substanz/apomorphe Grundsubstanz Kollagenfasern elastische Fasern Gitterfasern
  • apomorphe Grundsubstanz besitzt keine Struktur Speicherung von Wasser  
  • Kollagenfasern Typ I-V (verschiedene Aminosäuresequenzen) bestehen aus Aminosäuresequenzen im Lichtmikroskop sichtbar Bausteine: Fibrillen → Brücken aus Proteoglykane paralleler oder lichtorientierter, langer Verlauf hell eosinophil, blassrot
  • elastische Fasern nicht färbbar (nur mit resorcinfuchsin Färbung = elastischer Farbstoff) flexibel, elastisch kurzwelliger, paralleler (Gefäßwände) oder irregulärer (Muskeln) Verlauf  
  • Gitterfasern spez. Kollagenfasern kurze, retikuläre Fasern, bilden Netz aus einzeln stehenden Kollagenfasern Affinität zu Silberfarbstoffen, Silberfärbung= Impregnation (echte Färbung), Silberablagerungen auf der Oberfläche = Faserverdickung →nur so sichtbar
  • das Mesenchym embryonales Bindegewebemesodermalbesteht aus Mesenchymzellen, aus denen sich das gesamte Binde- und Stützgewebe entwickeltMesenchymzellen sind pluripotentspindelförmige Zellen mit langen Ausläuferngroßer, heterochromatischer ZellkernFähigkeit zur Phagozytose
  • pluripotente Zellen fähig sich zu Zellen eines der drei Keimblätter diffenrenzieren können sich zu jedem Zelltyp eines Organismus differenzieren könnten aber keinen gesamten Organismus bilden, da sie kein extraembryonales Bindegewebe bilden können
  • straffes Bindegewebe Definition: vielzahl an Kollagenfasern, wenig Grundsubtanz, wenig Zellen gehört zum adulten Bindegewebe 2 Arten: straffes geflechtartiges (irreguläres) Bindegewebe und straffes parallelfasriges (reguläres) Bindegewebe
  • straffes geflechtartiges Bindegewebe (irregulär) besteht aus Kollagenfasern, die sich vielfach überkreuzen → Zugfestigkeit in alle Richtungen bildet Grundlage von Organkapseln: Herzbeutel, Knochenhaut (stratum fibrosum), harte Hirnhaut
  • straffes parallelfasriges Bindegewebe (reguläres) Kollagenfasern parallel der Zugrichtung mit Tendozyten (modifizierte Fibrozyten) bilden Sehnen und Bänder
  • lockeres Bindegewebe Füllung der Freiräume im Körper besteht aus Grundsubstanz, Kollagenfasern und elastischen Fasern Funktion: Umgebung der Nerven, Arterien und Venen,Füllmaterial, Wasserspeicher, Stoffwechsel, Blutaufnahme, Abwehrfunktion
  • Gallerartiges Bindegewebe embryonales Bindegewebe stammt von mesenchymalem Bindegewebe differenziert besteht aus netzartig verbundenen Fibroblasten und Mesenchymzellen, die nur über Ausläufer miteinander verbunden sind enthält viel Grundsubstanz → Wasserspeicherfunktion
  • Das Knorpelgewebe mesodermal Aufbau: Zellgruppen (Chondrozyten) bilden das sog. Chondron, welches vonamorpher intrazellulärsubstanz umgeben wird, welche Kollagen und elastische Fasern enthält Funktion: Elastizität und Stoßdämpfung während Bewegung, Widerstand gegenüber Druck Klassifikation (chem. Eigenschaften der intrazellulär Substanz): hyaliner Knorpel elastischer Knorpel Faserknorpel
  • Hyaliner Knorpel transparent Chondron= 2 - 4 Chondrozyten + territorial Matrix Chondrozyten liegen in einer Lacuna (Bucht) die 2 - 4 Chondrozyten werden von einem basophilen Streifen umgeben = Knorpelkapsel, um dieseherum liegt der Knorpelhof ein weniger basophiler Ring außerhalb: interterritorial Matrix
  • elastischer Knorpel Chondrozyten, elastischen Fasern, Grundsubstanz Chondrozyten in Reihen angeordnet, dazwischen gut erkennbare hellrote Faserstreifen Beispiel am Körper: Ohrmuschel
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  • Faserknorpel in der Grundsubstanz große Menge an Kollagenfasern in dicken, parallel laufenden Bündeln Chondron aus einem länglich angeordneten Chondrozyten ähnlich zu Sehne, Unterschied: Tendozyten bei Sehne liegen in Bucht und haben länglichen Zellkern