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ELam (Fach) / Verdauuung und Absorption (Lektion)
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- Definition Verdauung ist die Verkleinerung der Nahrung im Margen-Darm-Trakt durch chemische, physikalische und enzymatische Prozesse
- Verdauungsvorgänge: Mundspeichel -Hydrogencarbonat als Puffer -Mucine als Gleitmittel -Antikörper und Lysozome wirken Antibakteriell -Zungengrundlipase KH-Spaltung:alpha-Amylase, Ptyalin
- Verdauungsvorgänge: Magensaft -Salzsäure u.a. als Desinfektionsmittel -Mucine als Gleitmittel -intrinsic Faktor für die Vitamin B12 Absorption -Proteinverdauung: Pepsin -Fettverdauung: Zungegrundlipase vom Mund und gastrische Lipase
- Verdauungsvorgängen:Galle -Hydrogencarbonat als Puffer -Gallensalz und Phospholipide zur Mizellenbildung -Cholsterin als Ausscheidungsprodukt
- Verdauungsvorgängen:Bauchspeichel Proteinverdauung: Trypsin, Chymotrypsin, Carboxypeptidase, Elastase Stärkeverdauung: alpha-Amylase Fettverdauung: Lipase, Colipase, nicht spezifische Lipase, Phospholipase
- Verdauungsvorgängen:Dünndarmsekrete Proteinverdauung: Dipeptidase, Aminopeptidase Zuckerverdauung: verschiedene Glycosidasen Fettverdauung: Monoglyceridlipase, Lecitihinase, alkalische Phosphatase u.a.
- Verdauungsvorgängen:Vorgänge im Dickdarm Absorption von NA, Wasser und Stoffwechselprodukten der Darmbakterien
- Magen, was passiert? Zerleinerung, Homogenisierung(Chymus entsteht) Abtötung von Bakterien, Schutz vor Infektionen Denaturierung von Eiweiß, Aktivierung der Pepsine Sekretion von IF Portionierte Weiterleitung des Chymus an Duodenum
- Funktion des exokrinen Pankreas Produktion von 2l/Tag von plasma-isotomen enzymhaltigem Sekret, stark bicarbonat-haltig, ph:7-8 Azetylcholin und Cholezystokinin aktivieren die Enzymsekretion der Azini (Ca2+ als Botenstoff) Sekretin führt zur BIcarbonatsekretion in den Pankreasgängen -->Neutralisierung der Magensäure
- Endopeptidasen im Pankreas Trypsinogen, Chymotrypsinogen, Proelastase
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- Exopeptidase im Pankreas Procarboxypeptidase A, Procarboxypeptidase, Proaminopeptidasen
- Lipidspaltende Enzyme im Pankreas Lipase, Prophospholipase A
- KH-spaltende Enzyme im Pankreas alpha-Amylase, Maltase, RIbonuklease, Desoxyribonuklease
- angeborene Störungen des Pankreas Muskoviszidose/Zsytische Fibrose (homozygote Patienten) rezidivierende akute Pankreatits (heterozygote Pantienten)
- erworbene Störungen des Pankreas akute Pankreatitis: Gallensteine, INfektion chronische Pankreatitis: Alkoholismus Folgen der chronischen Pankreatitis: Schmerzen, Verlust der exo-&endokrinen Pankreassekretion, Vitaminmangelsyndrome(Gerinnung, Knochen)
- Galle, was passiert? Gallenproduktion(700ml/d) Gallensäuren gelangen über Na+-abhängige Transporter aus dem Blut in die Leberzelle werden mit Taurin oder Glycin (wasserlöslich) konjugiert gelangen über weitere Transporter in die Gallenkanälchen neben Gallensäuren werden Cholesterin, Billirubin und Bikarbonat in die Galle sezerniert
- Enterohepatischer Kreislauf (Leber-Darm-Kreislauf) Gallensalze (98%) Bilirubin (15%) Vitamine (D, Folsäure, Pyridoxin..) Mineralstoffe (z.B. Mg) Medikamente, Fremd- &Giftstoffe
- Verdauungssäfte: Sekretion/d Mundspeichel 0,5-1,5l Magensaft 2-3l Galle 0,25-1,1l Bauchspeicheldrüse 0,3-1,5l Dünndarmsekrete: 1-2l
- Verdauungssäfte und sekretionsstimulierende Faktoren Mundspeichel: Sensorik Magensaft: Gastrin, Histamin->HCL, Pepsinogensekretion Galle: Cholezystokinin (Gallenblasenkontraktion) Bauchspeichel: CHolezystokinin (Bauchspeichelsekretion), Sekretin Dünndarmsekrete: VIP=vascoactive intestinal peptide, (Enzymsekretion)
- Definition Absorption unter Absorption wird die Aufnahme absorptionsfähiger Nahrungskomponenten (NS, Begleitstoffe) bzw. deren Spaltprodukte durch die Darmschleimhaut in das Blut bzw. die Lymphe verstanden
- Passiver Transport: freie Diffusion ohne Energieverbrauch entlang eines Konzentrations oder Ladungsgefälles z.B.: Glycerol diffundiert frei durch die Membran weil intrazellulär die Konzentration niedriger ist
- passiver Transport: erleichterte Diffusion ohne Energieverbrauch entlang eines Konzentrations oder Ladungsgefälles über einen Carrier oder Kanal z.B. D-fructose benötigt einen Carrier
- aktiver Transport unter Energieverbrauch auch gg. ein Konzentrations oder Ladungsgefälle
- sekundär aktiver Transport im Vorfeld wird aktiv ein Ionengradient aufgebaut NS gelangen mit den Ionen gg. ein Gefälle in die Zelle
- Weitere Absorptionsmechanismen Endozytose: Absorption durch Membraneinstülpung Persorption: ungelöste Nahrungspartikel treten durch die intakte Epithelzelle parazellulärer Transport; Teilchen gelangen zwischen den Mucosazellen vom Darmlumen ins Blut
- Intrinsic Factor ein Glykoprotein gebildet in den Belegzellen des Magens schützt Vitamin B12 vor Abbau ein Fehlen des IF führt zur perinziösen Anämie
- Absorption von KH Welche? wo? Monosachharide, Galactose, Glucose, Fructose in Duodenum und Jejunum
- Absorptionsraten und -mechanismen von KH niedermolekulare KH 93-99% hochmolekulare KH 30-90% sekundär aktiver Transport Fructose: passiver Transport
- Absorption von Proteinen Wo? Aminosäuren, Di und tripeptide im gesamten Dünndarm
- Absorptionsrate und -mechanismen von Proteinen tierische Proteine 97% pfanzliche 86% überwiegend sekundär aktiver Transport diverse Systeme
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- Absorption von Lipiden Wo? Fettsäuren, Monoglyceride, Cholesterol, Phospholipide oberes Illeum
- Absorptionsraten und mechanismen von Lipiden 86-95% passive Absorption
- Regulation der Nahrungsaufnahme (Kopf) genetische und psychosoziale Einflüsse veränderte hypophysäre Hormonsekretion sensorische Signale periphere endokrine Signale (Leptin, Insulin, Glucocorticoide)
- Regulation der Nahrungsaufnahme: gastrointestinale Signale Magendehnung gastroinstestinale Hormone Effekte absorbierter Nährstoffe +: stimulatorische Neurotransmitter, -:inhibitorische Neurotransmitter
- Steuerungszentrum für Hunger und Sättigung lateraler Hypothalamus = Hungerzentrum ventromedialer Hypothalamus=Sättigungszentrum nucleus paraventicularis: Stimulation der alpha-2-Rezeptoren erhöht Nahrungsaufnahme, durch Aktivierung serotinogener Rezeptoren reduziert
- Funktionen des Hypthalamus Sexualität Wach- und Schlafrythmus Körpertemperatur Hunger und Sättigung Wasser und Mineralstoffhaushalt Blutdruck- und Atmungsregulation
- Signalwege: Hypothalamus der Hyp vermittelt zwischen vegetativem Nervensystem und höheren Hirnregionen beeinflusst über die Hypophyse das gesamte Hormonsystem Signale gelangen über Nervenbahnen vom/zum Hyp (Neurotransmitter, Neuropeptide) Signale gelangen auf dem Blutweg vom/zum Hyp (Metabolie, Hormone)
- Theorien zu Hunger und Sättigung thermostatische glucostatische aminostatische glykogenostatische lipostatische