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Biwi (Fach) / Entwicklungspsychologie (Lektion)
Einführung
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- Funktionalistischer Ansatz Umweltreiz->Bewertung->Emotionsauslösung->Veränderung Handlungsbereitschaft (action readiness)->Auslösung einer Handlung
- Soziokultureller Ansatz Emotion Emotionen durch Sozialisation geprägt, kulturspezifische Emotionsauffassungen
- Emotionsentwicklung Säuglinge: Lust-Unlust-Zustände 1. Lebensjahr: erste positive und negative Emotionen Vorschule/Kindheit: Selbstbewusste Emotionen (Schuld, Scham, etc)
- Emotionsentwicklung Positive Emotionen 6.-10. Woche: lächeln (undifferenziert) ab 2 Monaten: freude durch Kontrolle von Ereignissen ab 7-8 Monaten: lächeln mit vertrauten Menschen ab 2. Jahr: Freude am Austausch positiver Affekte (Guckuck usw.)
- Emotionsentwicklung negativer Emotionen Angst: ab 8. Monat, vor Fremden & Trennung, ab 1. Jahr von Kontextinfos beeinflusst, 2-4 Jahre: irrationale Ängste, Schulalter: soziale/Bewertungsängste Ärger: Voraussetzung: verständnis von Mittel-Ziel-Relationen, im 2. Lebensjahr besonders häufig
- Selbstbewusste Emotionen (sekundäre Emotionen) Scham, Schuld, Stolz, Verlgenheit, Eifersucht
- Entwicklungsvoraussetzungen von Selbstbewussten Emotionen Objektives Selbstbewusstsein Bewusstsein für Regeln und Normen
- Wissen über Emotionsauslöser - Ergebnisse emotionale Ausdrücke unterscheiden: 4-7 Monate Soziales Referenzieren: 8-12 Monate Freude erkennen: ab 2 Jahren Wut & Traurigkeit erkennen: 3-4 Jahre Angst, Überraschung & Ekel: 5-6 Jahre (Wissen, dass Gedanken Emotionen auslösen können) Schuld, Scham, Stolz: vor 8-9 Jahren
- Definition Temperament veranlagungsbedingt, individuell unterschiedliche emotionale Reaktion für ein Individuum spezifische, relativ konstante Weise des Fühlens, Erlebens, Handelns und Reagierens.
- Temperamentstypen im Säuglingsalter einfache, schwierige, langsam auftauende Säuglinge
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- INTRApsychische Emotionsregulation selbstständige Emotionsregulation
- INTERpsychische Emotionsregulation regulation durch Unterstützung anderer Personen
- Emotionsregulation Säuglingsalter interpsychische Regulation, ab 1. Lebensjahr: intrapsychisch möglich, soziale Referenzierung, ab 18 Monaten: Benennen emotionalen erlebens
- Emotionsregulation Vorschulalter Wechsel zu intrapsychische Regulation zum erreichen der eigenen Ziele, Vorhersage von emotionale Folgen, Eltern=Modell, Entkopplung von emotionalem Erleben
- Emotionsregulation Schulalter kognitive Strategien, Abstimmung der Strategien auf Situation, abnahme vermeidender aggressionsbezogener Strategien
- Emotionsregulation Jugend mehr & bessere Regulationsstrategien, Geschlechterunterschiede: Mädchen eher sozial (internalisierend), Jungen eher vermeidende (externalisierende) Strategien/Risikoverhalten
- Entwicklung von Leistungsmotivation Verständnis über Ursachen von Erfolg und Misserfolg Konzept der eigenen Kompetenz Leistungsbereitschaft Leistungsbezogene Zielorientierung
- Entwicklung des Verständnisses über Ursachen von Erfolg und Misserfolg Freude am Effekt/Erfolg selbermachenwollen Stolz bei Erfolg Unterscheidung verschiedenen Aufgabenschwierigkeit und Tüchtigkeit Aufspaltung von Tüchtigkeit in Anstrengung und Fähigkeit
- Leistungsselbstbild Überzeugung nimmt mit wachsendem Alter/Fähigkeiten zu Globale Überzeugung, gut zu sein (Vorschulalter unrealistisch positiv) Familiäre Einflüsse (Lob prognostiziert gute Kompetenzentwicklung) Schulische Einflüsse
- Dimensionen des elterlichen Erziehungsstils Emotionale Wärme/Zurückweisung Struktur/Chaos Unterstützung der Autonomie/keine Unterstützung
- Engagement und Disengagement zwischen 4. und 7. Klasse Abnahme des Engagements und Zunahme Disengagement Die emotionalen Komponenten sagen die behavioralen Veränderungen aus (nicht umgekehrt)
- Entwicklung von Interessen 1. getriggertes situationales (kurzes) Interesse 2. Aufrechterhaltenes situationales Interesse 3. Entstehung individuelles Interesse 4. voll entwickeltes individuelles Interesse (intrinsisch motiviert)
- Selbstregulation (Motivation) in der frühen Kindheit Handlungsregulation durch emotionalen Ausdruck ab 8 Monate: einfache Handlungen zur Bedürfnisbefriedigung gezielt eingesetzt
- Selbstregulation in der mittleren Kindheit Verhaltenstest: Belohnungsaufschub-Paradigma (3-6 Jahren) Impulse können gehemmt werden Selbstregulation nimmt bis Jugend zu, dann wieder ab
- Belohnungsaufschub im Vorschulalter kann welche Kompetenzen in der Jugend vorhersagen? Schulerfolg soziale Kompetenz kognitive Fähigkeiten Stressbewältigung Gesundheitsverhalten (Substanzmissbrauch)
- Belohnungsaufschub und Schulnoten - Ergebnisse (Jugendliche) Noten korrelieren mit IQ und Aufschub, aber Aufschub>IQ