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Ökologie (Fach) / Nährstoffbilanz von Ökosystemen (Lektion)
HTW Dresden Gartenbau 1. Semester
Diese Lektion wurde von Irmgardvongartenbau erstellt.
- Verwitterung von Ausgangsgestein und Boden durch physikalische ( mechanisch ) und chemische Prozesse ( Chemische Reaktionen zwischen Mineralen, Wasser & Luft ) - Hauptquelle von Nährelementen wie Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor - können dann von den Wurzeln der Pflanzen aufgenommen werden
- Komponenten der Nährstoffbilanz eines terrestrischen und eines aquatischen Systems Einträge : - chemische Verwitterung von Ausgangsgestein und Boden - nasse Deposition ( Stoffflüsse aus der Erdatmosphäre auf die Erdoberfläche ) - Absorbtion von Gasen - Transport in Wasserläufe - Austrag aus dem Grundwasser - Emmision von Gasen - Stickstofffixierung - Verlust an Sedimente - Abfluss in Meere Austräge : - Denitrifikation - Emmision von Gasen - Grundwasser - Verlust durch Aerosole - Lösung von Gasen - Freisetzung aus Sedimenten
- Nährstoffausträge Lebewesen als Quellen von Gasen und Partikeln - Baumkronen in Wäldern produzieren flüchtige Kohlenwasserstoffe (zum Beispiel Terpene) - Bäume tropischer Wälder emittieren Aerosole, die Phosphor, Kalium und Schwefel enthalten. - Zersetzung der Ausscheidungen von Wirbeltieren setzt gasförmiges Ammoniak frei andere Wege des Nährstoffverlusts : Feuer - auf natürlichem Weg entstanden - landwirtschaftlicher Nutzung (z.B. Abbrennen von Stoppelfeldern) kann sehr großen Anteil des Kohlenstoffs einer Lebensgemeinschaft innerhalb sehr kurzer Zeit in Kohlenstoffdioxid umwandeln
- Nährstoffausträge in terrestrischen Systemen Schwerkraft bewirkt Bewegungen des Wassers - verknüpft Nährstoffhaushalt von terrestrischen und aquatischen Lebensgemeinschaften Terrestrische Systeme verlieren gelöste und als Partikel vorliegende Nährstoffe an Flüsse und an das Grundwasser - teils in gelöster und teils in partikulärer Form ausgetragen Pflanzennährstoffe hauptsächlich in gelöster Form ausgetragen. - Mit der Ausnahme von Eisen und Phosphor, die in Böden nur sehr schwer verlagerbar sind - In Wasserläufen feste Stoffe als tote organische Substanz (hauptsächlich Baumblätter) und als anorganische Partikel auf
- Nährstoffbilanz in aquatischen Lebensgemeinschaften Hauptmenge der zugeführten Nährstoffe mit Eintrag durch Wasserläufe In Flusslebensgemeinschaften und in Seen mit einem Ablauf : - auch Austrag mit dem abfließenden Wasser wichtig in Seen ohne (oder geringem) Abfluss und auch in Ozeanen: - Nährstoffakkumulation in dauerhaften Sedimenten Hauptweg des Austrags
- Endorheische Seen (Seen mit einem „internen Fluss“) Viele Seen in trockenen Regionen, die keinen Abfluss besitzen, verlieren Wasser nur durch Evaporation Wasser ist daher stärker konzentriert als in Süßwasserseen besonders reich an Natrium, aber auch an anderen Nährstoffen wie Phosphor Größter endorheische „See“ ist das Weltmeer Von den Flüssen der Erde gespeist - verliert Wasser nur durch Evaporation Im Vergleich zum Eintrag durch Regen und aus Flüssen riesige Größe - führt zur Konstanz der chemischen Zusammensetzung.
- Salzseen sollten nicht als Sonderfälle betrachtet werden; global gesehen, stehen sie in Anzahl und Volumen mit den Süßwasserseen auf derselben Stufe - Gewöhnlich reich an Nährstoffen - enthalten dichte Populationen von Cyanobakterien. Einige, wie der Nakurusee in Kenia, liefern die Nahrungsgrundlage für riesige Scharen planktonfilternder Flamingos (Phoeniconaias minor)
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