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Ökologie (Fach) / Aquatische Lebensräume (Lektion)

HTW Dresden Gartenbau 1. Semester

Diese Lektion wurde von Irmgardvongartenbau erstellt.

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  • Muster von Umweltbedingungen und Ressourcen in aquatischen Lebensräumen Bezüglich Muster kaum Parallelen zu terrestrischen Lebensräumen   Ausnahmen in Randbereichen der Ozeane
  • Ozeane Die Ozeane bedecken den größten Teil der Erdoberfläche und empfangen den größten Teil der auf die Erde einfallenden Sonnenstrahlung.   Die Lebewesen, die im offenen Ozean fotosynthetisch aktiv sind :  - zum Plankton gehörende, hauptsächlich einzellige Algen  - nutzen die Sonneneinstrahlung sehr effizient   Große Bereiche der Ozeane haben jedoch eine sehr niedrige biologische Aktivität   - Durch Knappheit an mineralischen Nährstoffen eingeschränkt   Bereiche der größten marinen Produktivität, wo eine verlässliche Zufuhr von Mineralstoffen herrscht ( insbesondere von Stickstoff, Phosphor und Eisen ). - Auswaschung aus den Landflächen über Flüsse und Mündungsbereiche   - wo Tiefenströme im Ozean an die Oberfläche treten und gelöste Nährstoffe in die obere Zone verfrachten (z.B. vor Peru)
  • große Seen ( Muster von Umweltbedingungen und Ressourcen) Gruppierung nach physikalischen Bedingungen:   Große Seen des äquatorialen Flachlands   - weisen gewöhnlich eine dauerhafte Stratifikation ( wenn eine Warmwasserschicht auf der Oberfläche schwimmt, weil sie eine geringere Dichte hat als das kalte Tiefenwasser. Auch wenn zwischen den Schichten kleine Unterwasserwellen entstehen – erst durch Wind vermischen sich Oberflächen- und Tiefenwasser wieder. ) auf   In gemäßigten Breiten   - jahreszeitliche Muster von Stratifikation ( im Sommer ) und Durchmischung ( im Herbst )   Innerhalb der Polarkreise   - große Seen durch permanente Eisbedeckung und fehlende Durchmischung gekennzeichnet.  Weitere Faktoren in Seen : - Lokale geologische Bedingungen   - Größe und Form des Seebeckens
  • Thermokline Übergangsschicht in ( stehendem ) Gewässer  - Zone der abrupten Temperaturveränderung ( Temperatursprungschicht )  
  • Endorheische Seen Einzugsgebiete, die keinen Abfluss ins Meer besitzen
  • Ökologie von Wasserläufen Bäche und Flüsse enthalten nur einen winzigen Anteil des globalen Wasservorrats (0,006%)   - aber einen sehr großen Anteil des Süßwassers, das von den Menschen genutzt werden kann.   - seit dem Beginn der Zivilisation angezapft, eingedämmt, begradigt, verlegt, ausgebaggert und verschmutzt.   Bäche und Flüsse gekennzeichnet durch - linearen Verlauf   - vorgegebene Fließrichtung   - schwankender Abfluss und instabile Flussbetten   Flussbetten eng mit der umgebenden terrestrischen Umwelt verbunden - Wasserlauf und sein Einzugsgebiet muss als eine Einheit betrachtet werden
  • Sauerstoffkonzentration in Fließgewässern … ist an den turbulenten Stellen des Oberlaufs oft hoch   - Aktive Arten des Oberlaufs wie die Europäische Forelle ( Salmo trutta ) haben einen hohen Sauerstoffbedarf   … ist weiter flussabwärts niedrig, wo hohe Temperaturen zu einer geringeren Sauerstofflöslichkeit führen,.   - trägere Arten wie der Hecht (Esox lucius) tolerieren die geringeren Sauerstoffkonzentrationen in ihren Habitaten der Flussunterläufe
  • Chemische und physikalische Umweltbedingungen in Fließgewässern chemische und physikalische Umweltbedingungen variieren von einem Bach zum nächsten oder entlang des Verlaufs
  • Störungen des Flussbetts Abfluss reagiert auf Ereignisse wie Gewitter und Schneeschmelze. Überschwemmungsbereich  - enge Beziehung zwischen Land und Wasser   Viele Überschwemmungsgebiete der Erde sind heute   - planmäßig eingedeicht und trockengelegt  - Flußläufe begradigt   - Durch Staudämme auggestaut   - von den mit ihnen in Verbindung stehenden Flussläufen abgeschnitten worden (Altarme)
  • Umweltfolgen der Freilegung der Auen von Überschwemmungen Verringerung des Retentionsraumes ( [ ungenutzte ] Fläche, die bei Hochwasser eines Flusses überflutet wird und so ein zu starkes Ansteigen des Wassers verhindert ) Schnellerer Abfluß   Fähigkeit zur Selbstreinigung sinkt Verstärkte Tiefenerosion   Absenkung des Grundwasserkörpers Verlust von typischen Lebensräumen Verlust von biologischer Vielfalt
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