Psychologie (Fach) / Tiefenpsychologie (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 20 Karteikarten

Lernen der Definitionen von Freud Angsttheorie, von einigen Abwerhmechanismen, von Freuds Strukturmodell und von Freuds Eisberg-Modell

Diese Lektion wurde von Nyard erstellt.

Lektion lernen

  • Das Es Es handelt nach dem Lustprinzip das Triebe mit psychischer Energie (Libido oder Destrudo) belegt, Triebe und Bedürfnisse sind unbewusst, und z.B Hunger, Schlaf, Durst, Zuneigung.
  • Das Ich Das Ich handelt nach dem Realitätsprinzip, es vermittelt so zwischen Es und Über-Ich, bestrebt eine rationale Lösung zu finden, Entscheidungen zu treffen und Kontrolle zu behalten.
  • Das Über-Ich Das Über-Ich handelt nach dem Moralitätsprinzip, es bewertet die Wünsche des Es und fordert das Richtige zu tun, nach den Wert- und Normvorstellungen die einem Eltern, Freunde, Kirchen, Parteinen, Grupen usw. geben.
  • Abwehrmechanismus: Kompensation Ersatz oder Ausgleich von real vorhandenen oder vermeintlichen Mängeln durch andere Fähigkeiten.
  • Abwehrmechanismus: Rationalisierung Man versucht sich dabei einzureden, dass das eigene Verhalten rational, d.h. verstandesmäßig begründet ist, um damit dieses Verhalten vor sich und anderen zu rechtfertigen.
  • Abwehrmechanismus: Reaktionsbildung Angstbeladene Wünsche werden vermieden, indem gegenteilige Intentionen und Verhaltensweisen überbetont und diese als "Schutzwall" verwendet werden.
  • Abwehrmechanismus: Verdrängung Das Eindringen unerwünschter und/oder gefährlicher Impulse in das Bewusstsein wird verhindert, indem diese Impulse vom Bewusstsein in das Unbewusste abgedrängt werden. Dort können sie allerdings ohne Wissen des einzelnen zum Motor von so genannten Ersatzhandlungen oder Vorstellungen werden (Träume, Fehlleistungen)
  • Abwehrmechanismus: Verschiebung Aufgestaute, meist feindselige Gefühle werden auf Objekte entladen, die weniger gefährlich erscheinen als diejenigen, von denen die Erregung dieser (feindseligen) Gefühle ursprünglich ausgeht.
  • Die Angst Angst ist ein Gefahrsignal der wahrnehmenden und bewusst handelnden (kognitiven) Instanz der Persönlichkeit, des Ichs.
  • Moralische Angst Die moralische Angst entsteht wenn sich das Ich nicht im Einklang sieht mit den Geboten und Verboten des Über-Ichs. -> Anpassung des Denkens und Handelns an die Gebote und Verbote des Über-Ichs.
  • Real-Angst Die Real-Angst entsteht durch die Wahrnehmung von Umweltprozessen die eine Beeinträchtigung des Organismus erwarten lassen. -> Fluchts-, Angriffs- oder Suchreaktion
  • Neurotische-Angst Die Neurotische-Angst entsteht, wenn das Ich Triebregungen des Es wahrnimmt deren Realisierung eine Beeinträchtigung des Organismus brächte. -> Unterdrückung der Triebregungen durch Abwehrmechanismen
  • Bewusst Bewusst ist alles was in einem Moment aktuell gegenwärtig ist, bzw. was eine Person bemerkt, wie aktuelle Wahrnehmungen, Vorstellungen und Erinnerungen von Bildern, Gedanken und Gefühlen.
  • Vorbewusst Vorbewusst ist alles was durch aktives Erinnern und Vergegenwärtigen bewusst gemacht werden kann.
  • Unbewusst Unbewusst ist alles was nicht mehr bewusstseinsfähig ist, Vorgänge die wir nicht mehr wissen, die aber unser Erleben und Verhalten beeinflussen.
  • Merken Merken ist das Behalten und Speichern von z.B Vorstellungen, Bildern und den dazu begleitenden Emotionen.
  • Verdrängen Ist ein Erlebnis von starken negativen Emotionen geprägt, kann es ins Unbewusste verdrängt werden, dadurch sind sowohl zugehörige Vorstellungen als auch Emotionen nicht mehr Bewusstseinsfähig, als Schutz für das Individuum.
  • Erinnern Erinnern ist sich vergangene Erlebnisse und die dazugehörigen Emotionen wieder bewusst zu machen durch Vergegenwärtigen.
  • Zensur Die Zensur trennt die Inhalte aus dem Vorbewussten von denen des Unbewussten, wird in bestimmten Situationen durchlässig, so, dass Elemente aus dem Unbewussten ins Bewusste dringen.
  • Aktualisieren Verdrängte Erlebnisse, Bedürfnisse und Vorstellungen sind nicht gelöscht sondern sie drängen wieder in das Bewusstsein und damit in den Alltag zurück. Sie bestimmen hier unser Erleben und Verhalten, ohne, dass wir es bemerken. Da sie nicht unmittelbar erinnert werden können, kommen sie in verwandelter Form. Beispiele sind der Traum und die Übertragung.