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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Vorlesung 8 (Lektion)
- Definieren Sie L-, Q-, T-Daten und nennen Sie für das Konstrukt „Leistungsmotivation“ für jede Datenart ein Beispiel. L-Daten (life-record): Ohne Zutun und ohne Beeinflussung der betroffenen Person registrierbare Daten aus dem täglichen Leben (z.B. objektivierbare Daten wie Lebenslauf/Umweltdaten oder Verhaltensbeobachtung/Fremdbeurteilung —> Probanden haben großen Handlungsspielraum) - Lebenslaufanalyse/Dokumentenanalyse- Fremdbeurteilung Q-Daten (questionaire): Auskünfte der betroffenen Person über sich selbst in Befragungssituation, Selbstbeurteilung (z.B. Interview/Exploration über die subjektive Sicht der eigenen Person oder Fragebögen zur Erfassung von Persönlichkeit, Einstellung, Interessen) - Persönlichkeitstests zu Leistungsmotivation oder Interview- LMT (Leistungsmotivationstest)- LMI (Leistungsmotivationsinventar) T-Daten (test): Ergebnisse von „objektiven“ Tests und Experimenten ohne Selbstauskünfte—> geringe Augenscheinvalidität (z.B. Projektive Verfahren, physiologische Tests, Implizite Verfahren, Experimentelle Verfahren, Leistungstests zur Erfassung von Persönlichkeitseigenschaften oder Fragebögen bei denen RT oder Tendenzen zum Antwortverhalten gemessen werden) - Leistungstests- Implizite Verfahren- Fragebögen- Projektive Verfahren —> Siehe andere AK-Frage („Nennen Sie Beispiele für L-, Q-, T-Daten.“)
- Beispiel (L-, Q-, T-Daten) für das Konstrukt „Offenheit für Erfahrungen“, sowie Vor- und Nachteile nennen. - t-Daten: IAT (implizites Verfahren) - Augescheinvalidität (q-Daten gering, t-Daten hoch) - Q-Daten ökonomisch- t-Daten nicht zeitlich stabil
- Bitte nennen Sie jeweils ein diagnostisches Verfahren zur Erfassung von Ängstlichkeit in Form von L-Daten, Q-Daten und T-Daten (nach Cattell). (3) - T-Daten: Hautleitfähigkeit, Herzrate, etc. (physiologische Verfahren)
- Begründen Sie, warum das zentrale Kriterium von T-Daten auf das von Ihnen genannte Verfahren zur Erfassung von Ängstlichkeit im Form von T-Daten zutrifft. (2) - Weil Hautleitfähigkeit ein Indikator von Ängstlichkeit ist und objektiv messbar, nicht beeinflussbar ist Welche Argumente sind gegen ihre Begründung? - Es gibt eine höhere Augenscheinvalidität, deswegen kann der Proband seine physiologischen Parameter bewusst beeinflussen (bspw. die Herzrate durch veränderte Atmung)
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