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Arbeits- und Organisationspsychologie (Fach) / Altklausurfragen Set 3 (Lektion)

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Diese Lektion wurde von anneeberts erstellt.

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  • Bitte erläutern Sie die Organisationspsychologie durch eine Definition. Die Organisationspsycholgie befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Erleben und Verhalten von Menschen und Struktur-, Prozess, und Zielcharakteristika von Organisationen. Ziel ist die Beschreibung, Erklärung, Prognose und Veränderung von Verhalten im organisationalen Kontext.
  • Bitte erläutern Sie, wie nach Fiedlers Führungstheorie vorgegangen werden muss, um die Leistung einer Gruppe zu verbessern, sofern die Führungskraft nicht ausgetauscht werden kann. - Theorie nimmt an, dass Situationsmerkmale für spezifische Führungsstile entscheidend sind. - LPC Wert misst die Art des Führungsstils, der entweder Mitarbeiter- oder Aufgabenorientiert sein kann - Es wird angenommen, dass die Orientierung der Führungskraft, nicht veränderbar ist. Kann die FK nicht ausgetauscht werden, muss die Situation verändert werden, damit diese zum Führungsstil der FK passt.
  • Erläutern Sie das Konzept von Fertigungsteams (Toyotismus) Fertigungsteams sind Arbeitsgruppen, die neben der Arbeitsteilung zusätzliche Aufgaben als Team übernehmen Regeln: -> Jeder MA kann mindestens 3 Stationen übernehmen -> Anleitung durch einen Teamleiter, der selbst durch Werkstattleiter angeleitet wird 
  • Erläutern Sie den Einfluss von Gruppenkohäsion auf Leistung an Hand der megaanalytischen Befunde von Beal et al. - Kohäsion beschreibt die durchschnittliche Attraktiviät einer Gruppenzugehörigkeit für ihre Mitglieder Befunde: - positiver Zusammenhang zwischen Leistung und Gruppenkohäsion (.31) -> mit höherer Gruppenkohäsion gibt es bessere Leistung und weniger Varianz in der Leistung
  • Erläutern Sie, was in Fiedlers Kontingenztheorie unter dem LPC Wert verstanden wird. LPC = Least preferred Coworker  - beschreibt die Einstellung der Führungskraft zum unbeliebtesten Mitarbeiter - LPC Wert gibt Aufschluss über den Führungsstil der FK -> hoher LPC Wert - Mitarbeiterorientierter Führungsstil -> niedriger LPC Wert - Aufgabenorientierter Führungsstil 
  • Erläutern Sie, was Nerdinger, Blickes und Scharper unter Arbeit verstehen. Arbeit ist jede auf ein wirtschaftliches oder organisationales Ziel ausgerichtete Tätigkeit bei der physische/psychische Ressourcen auf die Erreichung eines Ziels angewendet werden.
  • Erläutern Sie, was man unter dem Begriff "Job-Crafting" versteht und nennen Sie das Menschenbild, welches diesem Gestaltungsansatz zugeordnet ist. Job-Crafting beschreibt das aktive und individuelle Gestalten der eigenen Arbeit, bei der aus einer inneren Motivation die Arbeit umgestaltet und verbessert wird. Menschenbild: Complex-Man 
  • Im Modell zum Transferprozess nach Baldwin und Ford werden Faktoren nach Trainingsoutput, Prozess und Transfer unterschieden. Nennen und erläutern Sie Einflussfaktoren, die in dem Modell dem Trainingsoutput zugewiesen werden. Transferprozess = das, was im Training gelernt wurde, soll in den Arbeitsalltag übertragen werden. a) Trainee-Charakteristika: persönliche Merkmale der Teilnehmenden b) Eigenschaften des Trainings: theoretische Konzeption, Praxisnähe, Relevanz c) Eigenschaften der Organisation: Transferklima, Unterstützung durch FK
  • Nennen Sie die Phasen der Gruppenbildung nach Tuckman und Jensen. Forming, Storming, Norming, Performing, Adjourning
  • Nennen Sie die zentralen Trends der Arbeit von Morgen. - demografischer Wandel - Digitalisierung - Globalisierung - Wandel von Industriegesellschaft zu Dienstleistungsgesellschaft
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  • Nennen und erläutern Sie zwei alternative Arbeitszeitmodelle. - flexible Arbeitszeiten: MA entscheiden selbst über Arbeitsbeginn und -Ende, unter der Beachtung der vereinbarten Kernarbeitszeiten (z.B. Gleitzeit) - Vertrauensarbeitszeit: Erledigung der Aufgaben im Vordergrund, nicht die zeitliche Anwesenheit der MA
  • Was versteht man in Bruggemans Modell unter stabilisierter und pseudo Arbeitszufriedenheit? - verschiedene Formen von Arbeitszufriedenheit entstehen durch einen Vergleich zwischen dem eigenen Anspruchsniveau und der Erwartung Stabilisierte AZ: Anspruchsniveau = Erwartung -> Ansprüche werden stabilisiert  Pseudo AZ: Anspruchniveau ≠ Erwartung -> Wahrnehmung wird verzerrt, es kommt zu einer pseudp-Arbeitszufriedenheit
  • Nennen Sie drei Ebenen der Organisationskultur nach Schein und je ein Beispiel. a) Grundlegende Annahmen -> z.B. Gegenseitige Hilfe b) Werte -> z.B. Ehrlichkeit c) Schöpfungen/Artefakte -> z.B. Unternehmensleitbild
  • Erläutern Sie das Prozessmodell zum Auftreten dysfunktionalen Verhaltens. Individuum, Arbeitsplatz, Arbeitsgruppe, Organisation beeinflussen die Wahrnehmung, Einstellungen und das Verhalten der Mitarbeiter Wahrnehmungen, Einstellungen und Verhalten beeinflussen das Auftreten und die Ausprägung dysfunktionalen Verhaltens Individuum, Arbeitsplatz, Arbeitsgruppe, Organisation beeinflussen das Auftreten und die Ausprägung dysfunktionalen Verhaltens
  • Vergleichen Sie die Arbeitsanalyse mit der Kompetenzmodellierung. AA: - bezieht sich auf die Vergangenheit, in welcher typisches Verhalten im Arbeitskontext beschrieben werden soll KM: - bezieht sich auf die Zukunft, in der maximales Verhalten in der Organisation beeinflusst werden soll