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Testtheorie und Testkonstruktion (Fach) / Evaluation des Testverfahrens (Lektion)

Validität

Diese Lektion wurde von ameliekunow erstellt.

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  • Was bedeutet Validität? -        Unter Validität versteht man die Übereinstimmung der Testergebnisse mit dem, was der Test zu messen vorgibt-        Maß der Genauigkeit, mit dem der Test dasjenige Merkmal misst, das er messen soll.
  • Definiere die Inhaltsvalidität Wie repräsentativ ist der Inhalt eines Tests (sind die Items) für das zu messende Merkmal? -> ist gegeben, wenn der Inhalt eines Tests (bzw. der Items) tatsächlich das interessierende Merkmal erfasst
  • Was ist Konstruktvalidität? Und welche Arten davon gibt es= -        ist ein empirischer Belege dafür, dass der Test das Konstrukt misst, das er zu messen vorgibt – und nicht ein anderes-        Cronbach und Meehl (1955): Die Idealvorstellung - Das nomologische Netz -        Konvergente Validität liegt vor, wenn hohe Korrelationen mit Test vorliegen, die dasselbe oder ähnliche Konstrukte erfassen -> Ähnlichkeit (Überlappungen)-        Diskriminante Validität liegt vor, wenn geringer oder kein Zusammenhang zu Konstrukten vorliegt, zu denen theoretisch kein Zusammenhang angenommen wird à Abgrenzung von anderen, mit denen es keine Überschneidungen gibt (will kleine Korrelation)
  • Was macht die Minderungskorrektur? -        Testungenauigkeiten werden rausgerechnet, Reliabilität wird nach oben korrigiert-        Mit Korrektur kann ich Werte über 1 erreichen -> Messfehler wird geschätzt
  • Definiere die Kriteriumsvalidität -        liegt vor, wenn von einem Testergebnis (z.B. Einstellungstest/Leistungstest) erfolgreich auf ein als relevant erachtetes Außenkriterium, nämlich auf ein Verhalten außerhalb der Testsituation, geschlossen werden kann. Zum Beispiel:-        Schuleignungstest -> Schulerfolg-        Studieneignungstest -> Studienerfolg
  • Welche Arten der Kriteriumsvalidität gibt es? -        Vorhersagevalidität (predictive validity) -> Testwerte werden zeitlich vor dem externen Kriterium erhoben (z.B. Berufseignung vor Einstellung ermittelt und später mit Berufserfolg korreliert/ Studieneignungstest mit Bachelornote) -        Übereinstimmungsvalidität (concurrent validity) -> Testwerte und externe Kriterien werden zeitlich parallelerfasst, z.B. nach der Entscheidung in einer intakten, vorselektierten Population-        Retrospektive Validität -> Zusammenhänge mit zwischen Testwert und zeitlich vorher ermittelten Kriterium (Studieneignungstest wird mit bereits zurückliegendem Bachelorabschluss korreliert)  -        Inkrementelle Validität .> Beitrage eines Tests zur Verbesserung der Vorhersage eines Kriteriums über einen anderen Test hinaus. -> wie stark der Test zu meinem vorhandenen Wissen darüber hinaus/zusätzlich noch bei Vorhersage helfen kann->Hier mehr praktischer Nutzen im Vordergrund
  • Was besagt die Basisrate? -        Basisrate (base rate) beeinflusst das Ergebnis der Entscheidung-        Basisrate = Häufigkeit potentielle Erfolgreicher in der Population-        Je höher die Basisrate desto höher die Anzahl angenommener erfolgreicher Bewerber / desto höher aber auch, die Anzahl potentiell erfolgreicher Bewerber, die abgelehnt werden
  • Was besagt die Selektionsrate? -        Selektionsrate (selection ratio) Anzahl der Stellen im Verhältnis zur Anzahl der Bewerber-        Selektionsrate = je geringer die Selektionsrate, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit erfolgreiche Bewerber anzunehmen
  • Nehmen Sie kritisch Stellung zur Minderungskorrektur. Gehen Sie dabei auf Vorzüge aber auch Probleme ein. wenn bei der Minderungskorrektur Werte über 1 rauskommen, dann hatte man am Anfang eine zu geringe Reliabilität und das führt zu einer Überkorrektur.  Hilft dabei den messfehler rauszurechnen und dadurch wird die Reliabilität (auch die Validität) erhöht 
  • Wie kann bei der Minderungskorrektur ein Wert über 1 herauskommen? - zu geringe Reliabilität führt zu Überkorrektur 
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