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Testtheorie und Testkonstruktion (Fach) / Evaluation des Testverfahrens (Lektion)

Reliabilität

Diese Lektion wurde von ameliekunow erstellt.

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  • Welche Methoden gibt es zur Bestimmung der Reliabilität 1.     Retestmethode2.     Paralleltestmethode3.     Konsistenzmethode
  • Definiere Retestreliabilität Korrelation der Testwerte (z.B. Summenscore) aus Testdurchführung 1 mit den Testwerten aus Testdurchführung 2 -        Erhalte für jede Person 2 Werte à 1 Stichprobe, 1 Test, 2 Durchführungen-        Verzerrungen, weil kann nicht immer unter konstanten, identischen Bedingungen messen
  • Definiere Retestreliabilität o   Wird auch als Stabilität bezeichneto   Stabilität des Merkmals über die Zeit Korrelation der Testwerte (z.B. Summenscore) aus Testdurchführung 1 mit den Testwerten aus Testdurchführung 2 -        Erhalte für jede Person 2 Werte à 1 Stichprobe, 1 Test, 2 Durchführungen-        Verzerrungen, weil kann nicht immer unter konstanten, identischen Bedingungen messen
  • definiere Paralleltestmethode -        1 Stichprobe, 2 Tests, je 1 Durchführung
  • definiere die Testhalbierungsmethode -        Test wird in 2 Teile geteilt & korreliere diese miteinander à müssen möglichst gleich sein-        Aufteilungstechniken:o   Odd-Even Methode (gerade  /ungerade Itemnummer)o   Halbierung nach laufender Nummero   Zufallsaufteilungo   Itemzwillinge (Schwierigkeit/Trennschärfe)o   Halbierung nach Testzeit (bei Speedtests)->  Situationsabhängig
  • Was besagt die interne Konsistenz? -        Vereinfachung der Testhalbierung-        Test wird in so viele Teile zerlegt, wie er Items hat à korreliere die Items untereinander (z.B. 6 Items, 15 Interkorrelationen)-        1 Stichprobe, 1 Test, 1 Durchführung
  • Wie hoch sollte die Reliabilität sein? -        So hoch wie möglich, doch tatsächlich hängt die Höhe von vielen Bedingungen ab, weshalb keine allgemeingültige Antwort gegeben werden kann.-        Arte des Merkmals (Intelligenz versus Einstellung)-        Einsatzbereich: Individual- versus Kollektivdiagnostik-        niedrig  < .80 (in Forschung Grenze .70)-        mittel .80 - .90-        hoch > .90
  • Welche Faktoren können die Reliabilität beeinflussen? 1.     Homogenität oder Heterogenität der Testitems (Trennschärfe) -> Alphaanalyse, schmeiße die Items mit geringer Trennschärfe raus, aber dadurch oft auch Verdünnung des Konstruktes (messe dann nicht mehr das was ich messen wollte) -> Reliabilität steigt, Validität sinkt 2.     Varianz und Verteilungsmerkmale der Testwerte -> wenn Varianzen möglichst groß, dann werden Korrelationen auch größer -> möglichst heterogene Stichproben 3.     Verschiedene Arten von Messfehlern-        unsystematische / vorübergehende (z.B. situationsbedingtes Antwortverhalten),-        systematische (z.B. Übung, Antworttendenzen) -> nicht jeder kann in gleichem Maße Übungseffekt auf anderen Test transferieren -> versuche ich durch Reliabilitätsschätzungen zu relativieren
  • Was besagt der Standardmessfehler? -        Der Standardmessfehler gibt an, wie stark die Messfehler um die wahren Werte der Person(en) streuen
  • Was ist ein Konfidenzintervall und was gibt es an? -        Das Konfidenzintervall (Vertrauensintervall) gibt den Bereich an, in dem der wahre Testwert einer Person bei einer zuvor festgelegten Irrtumswahrscheinlichkeit liegt-        Bekommen durch Standardabweichung unser Konfidenzintervall-        Mit einer WSK von X% liegt der wahre Wert in diesem Bereich-        Meist 95%iges Vertrauensintervall -> 1,96-        Für 99% -> 2,54; für 90% = 1,64
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  • Wie funktioniert die Testhalbierungsmethode? Vorgehen + Besonderheiten - Es wird die Korrelation der Testwerte der einen Hälfte mit den Testwerten der anderen Testhälfte berechnet. Macht aber nur Sinn, wenn Testhälften homogen genug um Vergleich zuzulassen.- Möglichkeiten für Testhalbierungen: Odd-Even Methode (gerade/ungerade Itemnummern), Halbierung nach laufender Nummer, Zufallsaufteilung, Itemzwillinge (Schwierigkeit/Trennschärfe)- Halbierung nach Testzeit (bei Speedtests)- Problem: Korrelation der Testhälften unterschätzt Reliabilität des Gesamttests-> Korrektur mit Spearman-Brown-Formel