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Sozialpsychologie (Fach) / Einstellungen und Einstellungsänderungen (Lektion)
- Einstellung Gesamtbewertung eines Stimulusobjekts
- Einstellung - Gesamtbewertung eines Stimulusobjekts - eine psychische Tendenz, die dadurch zum Ausruck kommt, dass man ein bestimmtes Objekt mit Zuneigung oder Abneigung bewertet.
- Komponenten der Einstellung - affektiv: - Gefühle (evauluative Konditionierung, operante Konditionierung, mere exposure effekt) - kognitiv: - Gedanken, Überzeugungen, Merkmale (Salienz) verhaltensbezogen: - frühere, gegenwärtige Verhaltensweisen (kognitive Dissonanz, Selbstwahrnehmung, Persuasion
- Struktur von Einstellungen - eindimensional: Skala von sehr negativ-sehr positiv (entweder-oder, keine Einstellungambivalenz möglich) - zweidimensional: negativ und positiv zwei Achsen (Einstellungsambivalenz möglich)
- Funktion von Einstellungen - Einschätzungsfunktion - Wertausdruckfunktion - utilitaristische Funktion - soziale Anpassungsfunktion - Selbstüberwachung - Ich-Verteidigungsfunktion • Energiesparen • Steuerung des Verhaltens durch starke Einstellungen • stärkeres Bedürfnis Einstellungen zu bilden bei hohem need for cognitive closure
- Faktoren bei Verhaltensvorhersage durch Einstellungen - Korrespondenz zwischen Einstellung und Verhaltensmaß - Einstellungsstärke - Verhaltensbereich - Persönlichkeitsvariablen
- Theorie des überlegten Handelns - Prädiktor für Verhalten ist Verhaltensintention - Prädiktoren für Verhaltensintention sind subjektive Norm und Einstellung zum Verhalten
- Theorie des geplanten Handelns - Prädiktor für Verhalten ist Verhaltensintention - Prädiktoren für Verhaltensintention sind subjektive Norm und Einstellung zum Verhalten - zusätzlich werden Verhalten und Verhaltenintention noch durch wahrgenommene Handlungskontrolle beeinflusst (bspw. macht das Verhalten überhaupt einen Unterschied)
- MODE- Modell - Motivation and Opportunity as Determinants of Behaviour - Überlegtes Verhalten: bei ausreichender Gelegenheit und Motivation für Berücksichtigung aller Informationen - Spontanes Verhalten: bei unausreichender Gelegenheit und Motivation zur Berücksichtigung aller Informationen
- RIM-Modell - reflective impulse Modell - zwei interagierende Systeme: - impulsives System (immer aktiv) - reflexives System (bei Bedarf aktiv)
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