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Sozialpsychologie (Fach) / Einstellungen und Einstellungsänderungen (Lektion)

Skript 5

Diese Lektion wurde von Pyrocock erstellt.

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  • Einstellung Gesamtbewertung eines Stimulusobjekts 
  • Einstellung - Gesamtbewertung eines Stimulusobjekts  - eine psychische Tendenz, die dadurch zum Ausruck kommt, dass man ein bestimmtes Objekt      mit Zuneigung oder Abneigung bewertet.
  • Komponenten der Einstellung - affektiv:            - Gefühle (evauluative Konditionierung, operante Konditionierung, mere exposure effekt) - kognitiv:            - Gedanken, Überzeugungen, Merkmale (Salienz) verhaltensbezogen:           - frühere, gegenwärtige Verhaltensweisen (kognitive Dissonanz, Selbstwahrnehmung,                  Persuasion
  • Struktur von Einstellungen - eindimensional: Skala von sehr negativ-sehr positiv (entweder-oder, keine                                                        Einstellungambivalenz möglich) - zweidimensional: negativ und positiv zwei Achsen (Einstellungsambivalenz möglich)
  • Funktion von Einstellungen - Einschätzungsfunktion - Wertausdruckfunktion - utilitaristische Funktion - soziale Anpassungsfunktion - Selbstüberwachung - Ich-Verteidigungsfunktion • Energiesparen • Steuerung des Verhaltens durch starke Einstellungen • stärkeres Bedürfnis Einstellungen zu bilden bei hohem need for cognitive closure
  • Faktoren bei Verhaltensvorhersage durch Einstellungen - Korrespondenz zwischen Einstellung und Verhaltensmaß - Einstellungsstärke - Verhaltensbereich - Persönlichkeitsvariablen
  • Theorie des überlegten Handelns - Prädiktor für Verhalten ist Verhaltensintention - Prädiktoren für Verhaltensintention sind subjektive Norm und Einstellung zum Verhalten
  • Theorie des geplanten Handelns - Prädiktor für Verhalten ist Verhaltensintention - Prädiktoren für Verhaltensintention sind subjektive Norm und Einstellung zum Verhalten - zusätzlich werden Verhalten und Verhaltenintention noch durch wahrgenommene                        Handlungskontrolle beeinflusst (bspw. macht das Verhalten überhaupt einen Unterschied)
  • MODE- Modell - Motivation and Opportunity as Determinants of Behaviour - Überlegtes Verhalten: bei ausreichender Gelegenheit und Motivation für Berücksichtigung aller    Informationen - Spontanes Verhalten: bei unausreichender Gelegenheit und Motivation zur Berücksichtigung        aller Informationen
  • RIM-Modell - reflective impulse Modell - zwei interagierende Systeme:           - impulsives System (immer aktiv)          - reflexives System (bei Bedarf aktiv)
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