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AEVO - Fachgespräch (Fach) / Fachgespräch (Lektion)

Diese Fragen dienen zur Vorbereitung auf das Fachgespräch zur AEVO-Prüfung.

Diese Lektion wurde von klaudusia erstellt.

Lektion lernen

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  • Was bedeutet Didaktik und Methodik? Das Wort Didaktik stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt: lehren oder lernen. Daher bedeutet es für uns: die Wissenschaft der Lehre und des Lernens. Methodik hingegen beschreibt die Wissenschaft zu systematischen Vorgehensweisen zum Ziel. Man kann sagen: die Didaktik beschreibt das Ziel, welches erreicht werden soll und die Methodik den Weg dorthin.
  • Was ist die didaktische Grundlage für die Ausbildungsinhalte? Der Ausbilungsrahmenplan
  • Wie bezeichnet man die Lernziele aus dem Ausbildungsrahmenplan? Im Ausbildungsrahmenplan finden sich einmal die Richtlernziele als auch die Groblernziele. Die Richtlernziele geben die Richtung vor, in denen das Lernen erfolgen soll. Sie bilden die Basis für die Groblernziele. Die Groblernziele leiten sich aus den Richtlernzielen ab und sind konkretisiert. Das heißt, es ist bereits eine Beschreibung des Endverhaltens inkludiert, dass der Auszubildende zu etwas Bestimmten in der Lage sein soll. Beide Ziele benötigen wir für eine Operationalisierung des Feinlernziels.
  • Worin unterscheidet sich der Ausbildungsrahmenplan vom betrieblichen Ausbildungsplan? Der Ausbildungsrahmenplan ist für den jeweiligen Ausbildungsberuf eine Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Fertigkeiten und Kenntnisse des Auszubildenden. Der Ausbildungsrahmenplan ist Bestandteil der Ausbildungsordnung und dort festgelegt. Im betrieblichen Ausbildungsplan hingegen steht, wie die allgemeinen Vorgaben des Ausbildungsrahmenplans konkret im Betrieb umgesetzt werden sollen. Der Ausbildungsplan enthält sowohl den inhaltlichen als auch den zeitlichen Aufbau der Ausbildung.
  • Warum müssen Sie einen betrieblichen Ausbildungsplan erstellen? Der betriebliche Ausbildungsplan gibt Auskunft darüber, wer wann für die Ausbildung zuständig ist, wie lange der oder die Auszubildende an bestimmten Orten, wie z.B. in der Personalabteilung, im Einkauf oder in der IT-Abteilung im Unternehmen ausgebildet wird und was dort gelernt werden soll.
  • Wer definiert die Feinlernziele und wie? Welchen Nutzen haben sie? Die Feinlernziele werden von dem jeweiligen Ausbilder definiert und orientieren sich an den Groblernziele aus dem Ausbildungsrahmenplan. Ein Feinlernziel beschreibt das genaue Verhalten, welches der Auszubildende am Ende der Ausbildungseinheit aufweisen soll, und lässt dabei keinen Interpretationsspielraum bei der Zielerreichung mehr zu. Dies nennt man auch Operationalisierung der Feinlernziele.
  • Wieso haben Sie sich für diese Methode entschieden? In der vorliegenden Unterweisung wird die Methode des fragend-entwickelnden Lehrgesprächs angewendet, da dies insbesondere für die Vermittlung kognitiver Kenntnisse geeignet ist. Das Ziel liegt darin, dass der Auszubildende neue Informationen aufnimmt und neue Erkenntnisse selbst erarbeitet und herleitet.
  • Welchen Lernbereich sprechen Sie an? Den kognitiven Lernbereich. Also Vermittlung von Wissen und Kenntnissen in einem bestimmten Bereich,
  • Was vermitteln Sie in den jeweiligen Lernbereichen? Kognitiv: Gemeinsam mit dem Auszubildenden erarbeiten wir uns den Aufbau und Inhalt einer Stellenanzeige. Außerdem erlangt er Hintergrundwissen, weshalb es wichtig ist. Affektiv: Während der Ausbildungseinheit werden dem Auszubildenden Selbstständigkeit und Eigenverantwortung übermittelt. Der Azubi wird im Rahmen der Kontrolle eigenverantwortlich die Prüfung der Stellanzeigen übernehmen und bearbeiten. Psychomotorisch: Der psychomotorische Bereich wird in dieser Lerneinheit nicht angesprochen.
  • Was ist eine Adressatenanalyse? Die Adressatenanalyse ist ein Profil des Auszubildenden und sie enthält wichtige Informationen zum Namen, Alter, Ausbildungsberuf, Lernhemmnissen, dem Schulabschluss und vielem Mehr. Die mitwirkenden Fachkräfte (auch Ausbildungsbeauftragten genannt) können sich somit besser auf den Auszubildenden einstellen.
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  • Wie haben Sie Ihren Azubi motiviert? - an Vorheriges anzuknüpfen - Ziel der Ausbildungseinheit zu nennen - seine extrinsische Motivation zu wecken, indem er zukünftig diese Tätigkeit eigenverantwortlich übernimmt - intrinsisch, um seine Neugier zu wecken - viel Lob und ein positives Erlebnis am Ende der Einheint mit der Lernerfolgskontrolle
  • Wie haben Sie (im Lehrgespräch) Ihren Azubi aktiviert? Indem ich an seinen Berufsschultag angeknüpft habe, das Ziel der Ausbildungseinheit fomuliert und seine zukünftige Tätigkeit überschrieben habe,
  • Welche Arten von Fragen kennen Sie? Alternativfrageart: A oder B? Offene Fragen: Gegenfragen Kontrollfragen geschlossene Fragen: ja oder nein
  • Nennen Sie den Ablauf der vollständigen Handlung 1. Informieren 2. Planen 3. Entscheiden 4. Ausführen 5. Kontrollieren 6. Bewerten
  • Welche Führungsstile kennen Sie? Autoritär: Ausbilder hält Abstand zu Azubis, lässt keine eigenen Ideen zu, kritisiert und lobt sehr persönlich, sieht sich als übergeordene Leitung, bestraft wenn man sich gegen stellt und Anweisungen nicht folgt, demotiviert Azubis Angebracht bei Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit - Tätigkeiten Laissez Fair: Der Ausbilder greift nicht in die Ausbildung ein und lässt Azubis selbstständig halnden. Dies fördert die Kreativität und Selbstständigkeit, jedoch wirkt der Ausbilder zu weich .. Angebracht bei der Führungs eines Berichtshefts Kooperativ: Ausbilder ist auf Augenhöhe mit Azubis, legt großen Wert auf gemeinsame Lösungsfindung und Entscheidungen, gibt Feedback, lobt Angebracht bei offenen Kommunikation bei Feedbackgesprächen
  • Wann endet das Berufsausbildungsverhältnis? Mit der im Ausbildungsvertrag vereinbarten Ausbildungszeit. Falls vorher Prüfung abgelegt wurde, mit Bekanntgabe des Ergebnisses
  • Worin unterscheidet sich das einfache vom qualifizierten Zeugnis? Das einfache Zeugnis muss mindestens Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit enthalten. Der Arbeitnehmer kann verlangen, dass sich die Angaben darüber hinaus auf Leistung und Verhalten im Arbeitsverhältnis (qualifiziertes Zeugnis) erstrecken.
  • Welche Beurteilungsfehler können Ihnen unterlaufen? Halo-Effekt: Ein Merkmal des Auszubildenen überstrahlt alle anderen Merkmale und fällt stärker zur Wertung. Zudem schließt man gleichzeitig auf andere Merkmale. Kontrastfehler: Azubi wirkt bei schwächeren Azubis stark und bei starken Azubis schwach. Nikolaus-Effekt: Leistungen, die vor kurzem geleistet wurden, fallen stärker zur Wertung.