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Str. Management (Fach) / Management (Lektion)
strategisches Management
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- Zweck eines Unternehmens Unternehmensstrategie Begriff Zweck eines Unternehmens sei das Streben nach Gewinn und Profit, Geld zu verdienen, Arbeitsplätze zu schaffen, eine Idee oder sich selbst zu verwirklichen oder Steuern zu zahlen. Aber vor allem: Zweck eines Unternehmens ist es, Kundenbedürfnisse zu befriedigen. Der Gewinn ist ein Indiz dafür, wie erfolgreich das Unternehmen Kundenbedürfnisse befriedigen kann Unternehmensstrategie: Die Unternehmensstrategie legt den Einsatz von Ressourcen zur Erreichung von Zielen fest. (für 2-5 vorausgeplant vom Geschäftsführer (gmbH) oder Vorstand (Aktiengesellsch)) Der Ressourceneinsatz und somit die Strategie haben sich nach den Vorgaben des/der Eigentümer(s) zu richten. Die Eigentümer sind bei Aktiengesellschaften die Aktionäre, in GmbHs die Gesellschafter. Das Format, in dem diese Vorgaben dargestellt und erfasst werden, ist das Mission Statement. Das Mission Statement kann somit als die übergeordnete Norm gesehen werden, welche die Unternehmensleitung determiniert.
- Unterschied Vision und Mission und Bedeutung Vision bzw. Ziel Mission Unterschied Vision und Mission: Die Mission vermittelt den konkreten Unternehmenszweck – wie und womit soll welches Kundenbedürfnis befriedigt werden (Zweck und Unternehmenssteuerung – die Vision vermittelt ein Fernziel des Unternehmens. Sie ist manchmal Sloganhaft.Auch im Umfang unterschiedlich: Mission ist häufig zwei bis zehn Seiten. Die Vision ist kurz, ein Satz, ein paar Wörter. Mit der Mission, der Festlegung von Zielen und des Ressourceneinsatzes sind nicht alle Rahmenbedingungen für die operative Umsetzung einer Strategie beschrieben. Zusätzlich muss die Zusammenarbeit organisiert – welche Struktur gewählt wird – und es muss ein Verständnis der Werte gegeben sein, welche die Mitarbeiter des Unternehmens verbinden (Unternehmenskultur) MISSION: Die Unternehmensmission ist der Auftrag, den der Eigentümer dem „Verwalter" / dem Manager (Geschäftsführer, Vorstand) erteilt, welcher Zweck mit dem überantworteten Vermögen / den Ressourcen zu erfüllen ist und nach welchen Grundsätzen Vermögen / Ressourcen einzusetzen sind. Mission ist essentiell für Strategie Die „Corporate Governance" – die Beaufsichtigung des Unternehmens, mit der sichergestellt werden soll, dass das Management die Ressourcen im Sinne des Eigentümers zum Einsatz bringt. Außerdem soll die Mission als Dokument auch die Öffentlichkeit und die „Stakeholder" darüber informieren, was von einem Unternehmen zu erwarten ist. Sie umschreibt den Geschäftszweck, die Grenzen der Geschäftstätigkeit und gibt damit dem Unternehmen eine Daseinsberechtigung, die mit den Erwartungshaltungen und Wertvorstellungen der Stakeholder übereinstimmen sollte.
- Bedeutung Stakeholder „Stakeholder" sind Personen oder Organisationen, die ein Interesse an der Entwicklung eines Unternehmens haben und einen Einfluss auf das Unternehmen haben, wie z. B. Lieferanten oder die Gemeinde, in der das Unternehmen seinen Sitz hat.
- Inhalte einer Mission Statement: Inhalte einer Mission Statement: • Marktleistung, • Qualitäten, • Geographie, • Stellung, • Marktverhalten, • Gewinnerzielung / -verwendung • Staat • Gesellschaft • Handlungsprinzipien • Mitarbeiter, • Führung, • Technologie. Es ist im Einzelfall zu entscheiden, welche der Punkte für das jeweilige Unternehmen relevant sind • Marktleistung = Leistungen das Unternehmen (für den Markt) erbringen will – welches Kundenbedürfnis befriedigt werden soll. • Qualitäten = Qualitätsansprüche (bsp. Werkzeugehersteller = dauerhaften einsatz) • Geographie = wo die Marktleistungen angeboten werden sollen. • Stellung = welche Stellung am Markt das Unternehmen anstrebt. Dies erfordert auch eine präzise Definition des relevanten Marktes • Marktverhalten = klare Verhaltensregeln für die Außenbeziehungen der Wertschöpfungskette (Lieferanten – Kunden) und zum Mitbewerb definiert werden. • Gewinnerzielung / -verwendung = wie gewinnorientiert das Unternehmen ist und wie mit Gewinnen umgegangen werden soll. • Staat = das angestrebte Verhältnis zu den staatlichen Organisationen festgelegt werden. • Gesellschaft = wie in Gesellschaft verhalten will. Eine klare Position, als Anweisung für das Management und als Zeichen nach außen, ist erforderlich, um Spendenansuchen zu lenken Mit der zunehmenden Forderung nach Corporate Social Responsibility (CSR) gewinnt dieser Punkt des Mission Statements an Bedeutung • Handlungsprinzipien = wirtschaftlichen Handlungsprinzipien festzulegen. Das kann zum Beispiel ein Bekenntnis zum „unternehmerischen Handeln“, zum „ökologischen Handeln“ oder zur „Nachhaltigkeit“ sein • Mitarbeiter = Grundsatzpositionen für die Auswahl von Mitarbeitern, deren beruflichen Entwicklung, deren Gehaltsfestlegung etc. • Führung = Grundsätze der Mitarbeiterführung festzuhalten. Ein gelebtes Führungsleitbild ist eine wichtige Manifestierung der (internen) Unternehmenskultur bspw. Vorbildwirkung (positive Lösungsorientierung, Verbindlichkeit von Vereinbarungen, Teams zusammenarbeiten, Akzeptanz etc.) • Technologie = technische Orientierung (Produktion, F&E, Distribution, Kommunikation,…) festzulegen, die abhängig sein wird von den Kundenbedürfnissen der Zielgruppe. Muss nicht unbedingt das Neueste angestrebt werden, auch „biologische“ Produktmethoden o.ä. können hier festgelegt werden. Ressourcen Ausdruck fasst Menschen und Maschinen etc. zusammen ohne diese natürlich gleich zu stellen. Und Mission und Leitbild wird oft als selber Begriff verwendet bspw. Führungsleitbild Das Mission Statement soll das Verhältnis zwischen Unternehmenseigentümer und „beauftragtem“ Management regeln und den Stakeholdern vermitteln, was sie vom Unternehmen erwarten können. Die Unternehmensvision soll eine für Mitarbeiter motivierende kurze, griffige Aussage sein, die für ein fernes, vielleicht sehr ehrgeiziges Ziel begeistern soll. Ein Führungsleitbild ist nur ein Teil eines Mission Statements, der festlegt, wie in einem Unternehmen Mitarbeiter geführt werden.
- Unternehmens VISION: Details Unternehmens VISION: Die (Unternehmens-) Vision ist ein ambitioniertes Fernziel. Die Vision drückt ein erwünschtes Zielbild aus, das aus derzeitiger Sicht: • zwischen Utopie und ambitionierter Realität liegt, • Wünsche und Emotionen bei den MitarbeiterInnen, Mitgliedern, Beteiligten, Betroffenen i.e. Zielpersonen weckt, • handlungsauslösend wirkt, • tatsächlichen Inhalt darstellt, • „sinnstiftend" sein kann, • eine Geschichte, ein Bild darstellt, dass unterscheidbar und wahrnehmbar ist. Auch stellt die Formulierung „arm-length reach of every person on earth“ ein starkes und anschauliches Bild dar. (Coca Cola Beispiel) - Beat Benz (Toyota Beispiel) Inhaltlich stellt eine Unternehmensvision ein Fortführen des Handlungsauftrages des Mission Statements in eine ferne Zukunft dar. Somit darf die Vision nicht im Widerspruch zum Mission Statement stehen Zeitlich ca. 15 Jahres Achse für Vision / 5-10 Jahre für Mission / 1-3 Jahre für Strategie Visionen sind keine Zauberformeln, die Unternehmen zum Erfolg führen. Sie sind eine wirkungsvolle Unterstützung um das gemeinsame Ziel begeisternd zu kommunizieren für Managementmaßnahmen. Für den Unternehmenserfolg ist eine Vision nicht zwingend erforderlich und es ist besser, keine Vision zu haben als eine plumpe, triviale Selbstverständlichkeit oder einen unspezifischen, austauschbaren Slogan (z. B.: „Wir werden die Größten!“).
- Managementaufgaben: Bedeutung Strategie – Kultur – Struktur Managementaufgaben: Strategie – Kultur – Struktur Strategie= Legt den Einsatz von Ressourcen zur Erreichung von Zielen fest (Was machen wir womit / mit welchen Maßnahmen welche Ziele erreichen / Welche Ressourcen brauchen wir wann wo?) Kultur = Werte die die Organisation verbindet (Wie arbeiten wir zusammen/Welche Werte leben wir) Struktur = Legt die Organisation fest (Wer macht was – wie stellen wir die Abläufe ein um strategische Intention effektiv und effizient zu vollziehen?)
- Hirachie Unternehmen / Strategiebeteiligung Hirachie ist hier wie folgt: 1. Erst Unternehmensleitung, Eigentümer, Aufsichtsrat (Normatives Management) mit der Vision und Mission (Rahmen für Strategie) 2. Darunter das Strategische Management mit der Strategie, der Kultur und Struktur 3. Das operative Management, Division, Abteilungsleiter mit Budgets, Jahresplanungen, Management bei Objectives etc.
- Die Relation Unternehmensstrategie – Unternehmensstruktur (Ablauf- und Aufbauorganisation Man spricht von Aufbauorganisation, in der im Wesentlichen die hierarchischen Ebenen und die Führungsverantwortungen festgelegt werden. Ablauforganisation, in der die Prozesse der Leistungserbringung festgelegt werden: Wer erbringt welchen Beitrag zur Gesamtleistung und an wen übergibt er seinen Beitragsteil. „Structure follows Strategy“. (A. Chandler) Das bedeutet, dass sich die Aufbau- und Ablauforganisation an der Unternehmensstrategie zu orientieren hat. D. h. in der Konzeption einer Unternehmensstrategie muss die Frage gestellt werden, ob die künftige Strategie eine Veränderung der Unternehmensstruktur erfordert oder ob die Struktur beibehalten werden kann. ggf. Reorganisation zu berücksichtigen in Strategie, um Kunden im Zentrum zu halten: „An organisation has to be organised that the customer is in the centre of attention und stays there.“ (Peter Drucker) In der Aufbauorganisation werden die hierarchischen Ebenen und die Führungsverantwortungen festgelegt. In der Ablauforganisation werden die Prozesse der Leistungserbringung festgelegt: Wer erbringt welchen Beitrag zur Gesamtleistung und an wen übergibt er seinen Beitragsteil.
- Die Relation Unternehmensstrategie – Unternehmenskultur: berücksichtigt werden, welche Auswirkungen eine neue Unternehmensstrategie auf die Unternehmenskultur hat und wie durch die neue Unternehmensstrategie die bestehende Unternehmensstruktur beeinflusst werden könnte. Also auch kulturelle Voraussetzungen berücksichtigen für neue Strategie. (Siehe Beispiel nur Führungspositionen aus eigenen Reihen und Fusionierung mit anderem Unternehmen = Übernahme von Managern und Mitarbeitern) Die Unternehmenskultur ist die gelebte Werteordnung, welche die Mitarbeiter eines Unternehmens verbindet und ihre Zusammenarbeit bestimmt. Sie manifestiert sich im Wesentlichen im Verhalten der Mitarbeiter zueinander und in der praktizierten Art der Mitarbeiterführung Wenn Kultur nicht richtig gelebt wird = Verfehlung des Managements zu sehen, welches die Ansprüche des Mission Statements nicht durchsetzen kann oder will Gibt keine richtige Kultur: eine autoritäre kann genauso richtig sein wie eine kollegiale, wenn es zur Aufgabenstellung des Unternehmens passt. Gemeinsam ist erfolgreichen Unternehmenskulturen nur eines: eine konsequente Kundenorientierung. Kundenorientierung bedeutet, dass ALLE MitarbeiterInnen wissen, welchen Kundenutzen das Unternehmen erbringt und was ihr eigener Beitrag dazu ist und dass die MitarbeiterInnen damit die Bedeutung und den Zweck ihrer Arbeit und ihres Beitrags erkennen können. Eine starke, kundenorientierte Unternehmenskultur kann daher auch strukturelle Schwächen einer Organisation überwinden, indem sich die MitarbeiterInnen aus ihrem Pflichtbewusstsein, Kundennutzen zu stiften, über hinderliche strukturelle und organisatorischen Grenzen hinwegsetzen.
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