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Wirtschaftsethik (Fach) / Wirtschaftsethik - Begriffsbezeichnungen Lek 2 (Lektion)
Wirtschaftsethik - Begriffsbezeichnungen Lek 2
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- Deskriptive/Empirische Ethik beschreibt und analysiert die vielfältigen Ausprägungen herrschender Moral und Sitten von Individuen, Institutionen und Völker --> Was wird für das Gute gehalten
- Metaethik sprachanalytische Analyse der Bedeutung moralischer Begriffe wie „gut“ & „richtig“ kritische Überprüfung & Weiterentwicklung ethischer Methoden
- Methodenlehre Untersuchung der Implementierung von Ethik à Wie kann man Menschen dazu bringen das Gute zu verwirklichen?
- Normative Ethik prüft die herrschende Moral kritisch und formuliert Normen, an denen sich das Handeln orientieren soll --> Was ist das Gute? Problem der Letztbegründung
- formale Ethik Identifikation von Regeln nach denen eine Handlung unter moralischen Gesichtspunkten betrachtet werden kann
- materiale Ethik inhaltliche Konkretisierung des Guten bspw. in Form von Ge- und Verboten
- monologische Ethik die Entscheidung was als das Gute erachtet wird und welche moralischen Regeln gelten, findet im Reflexionsprozess des Einzelnen statt
- Diskursethik Entstehung moralischer Regeln durch das moralische Argumentieren
- Individualethik im Mittelpunkt steht der einzelne Mensch mit seinen Werten und Normen
- Institutionenethik im Mittelpunkt stehen die Institutionen. Individuen schließen sich der Institution an, die den eigenen Bedürfnissen am nächsten kommen. Die Institutionen versuchen sich bei den Bedürfnissen der Mehrheit der Individuen anzupassen
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- Systemethik im Mittelpunkt steht ein institutionenübergreifendes Beziehungsgeflecht
- Teleologische Ethik die Richtigkeit einer Handlung wird durch das eintretende Ergebnis beurteilt
- Deontologische Ethik die Richtigkeit einer Handlung wird danach beurteilt, ob die ihr zugrundeliegende Einstellung richtig ist --> es zählt der Wille
- Lehrtraditionen der Gesinnungsethik typischer Vertreter der deontologischen Argumentation; unterteilt ist handlungsdeontologische Theorien und regeldeontologische Theorien
- handlungsdeontologische Theorien ethische Urteile sind reine Einzelurteile, die vorgeben wir in einer bestimmten Situation gehandelt werden soll; das Individuum soll in jeder Situation neu entscheiden
- regeldeontologische Theorien allgemeine Regeln in unterschiedlichem Abstraktionsgrad haben gegenüber jedem unbedingte Gültigkeit und müssen unabhängig der Folgen herangezogen werden um zu entscheiden was richtig ist
- kategorischer Imperativ nach Kant populäres deontologisches Prinzip --> Handle nach einer Maxime welche zugleich als allgemeines Gesetz gelten kann auch: Pflichtenethik
- Verantwortungsethik teleologische Ansicht, nach der Handlungsnormen hinsichtlich eines guten Zwecks relativiert werden dürfen (z.B. Notlügen)
- utilitaristische Ethik Konkretisierung der Verantwortungsethik durch das Konsequenzprinzip, das Utilitätsprinzip (Mehrung des Guten), das Hedonismusprinzip (Befriedigung menschlicher Bedürfnisse) und das Sozialprinzip (größtmögliches Glück für alle)
- Handlungsutilitarismus situative Klärung moralischer Maßstäbe durch einen individuellen Abwägungsprozess
- Regelutilitarismus Konkretisierung, welche Folgen die allgemeines Ausführung bestimmter Handlungen in vergleichbaren Situationen haben wird (damit sind Regelabweichungen die Ausnahme)
- Gesinnungsethik Motivation eines Individuums bildet die Bewertungsgrundlage für dessen Sittlichkeit -> abhängig von der Einstellung des Individuums -> und dem unbedingten Befolgen von Normen
- Handlungskonflikte in der Gesinnungsethik Verweis goldene Regel: Was du nicht willst das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu
- Systematisierung ethischen Argumentierens normative Ethik -> Entscheidungsmethoden: Materiale Ethik und Formale Ethik Formale Ethik unterteilt in monologische Ethik und Diskursethik -> Bewertungsgrundlage: Deontologische Ethik und Teleologische Ethik
- Ort der Moral Individualethik, Institutionenethik, Systemethik