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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / 1. Einführung (Lektion)
Allgemeine Grundlagen der Psychologischen Diagnostik
Diese Lektion wurde von ameliekunow erstellt.
- Was sind wichtige Aspekte der Definition der psychologischen Diagnostik? - breites Spektrum an Merkmalsträgern, nicht nur Einzelpersonen - Diagnostik ist ein initiierter Handlungs- und Entscheidungsprozess (wie in z.B. der Personalauswahl, Schullaufbahnberatung, klinischen Diagnostik)
- Wie lauten die Autoren der Studie, die untersucht hat, wie groß der Anteil an psychologischer Diagnostik in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Psychologie ist? - Roth & Herzberg (2008)- am meisten in Verkehrspsychologie (44%), am wenigsten in Klinischer Psychologie (24%)
- Nennt 3 Bereiche, in denen Psychologische Diagnostik verwendet wird, ihren Zweck und den gesellschaftlichen Nutzen (Vorteile). - pädagogische Psychologie (Schullaufbahnberatung —> höhere Lebenszufriedenheit richtig platzierter Schüler, bessere Berufschancen, etc.) - klinische Psychologie (Erkennen/genaue Bestimmung psych. Erkrankungen —> Therapiemöglichkeiten, diverse Gesundheitsvorteile) - forensische Psychologie (Straftäter erkennen —> Prävention & Schutz vor Verbrechen)Personalpsychologie (Potenzialanalyse —> Schwächen werden behoben, erfolgreicheres Arbeiten ist vorteilhaft für Unternehmen und Arbeitszufriedenheit des Arbeitnehmers) - Verkehrspsychologie (Überprüfung der Verkehrseignung —> Prävention von Autounfällen)
- Welche beiden Diagnostik-Typen gibt es für Berufsbereiche und was untersuchen sie? - Selektions- (Person/Bedingung) und Modifikationsdiagnostik (Verhalten/Bedingung) Selektionsdiagnostik: Auswahl Personen/Bedingungen —> Ziel= Optimierung eines Kriteriums (bspw. berufliche Leistung) a. Personenselektion: Bedingungen vorgegeben (Auswahl von Werkstudent an Erfahrungen im Studium in Fachgebiet, Personalauswahl) b. Bedingungsselektion: Personen vorgegeben (Berufsberatung, der passende Studiengang soll für einen Abiturienten rausgesucht werden) Modifikationsdiagnostik: Ziel= Veränderung des Erleben/Verhaltens oder der Bedingungen a. Verhaltensmodifikation: Ziel ist Veränderung einer Person (Auswahl adäquater klinischer Interventionen zur Therapie) b. Bedingungsmodifikation: Ziel ist Optimierung der Bedingungen, die eine Person ausgesetzt ist (Neugestaltung des Arbeitsplatzes, bessere Stühle/Materialien) Beispiele: —> Ein Trainee-Programm wäre was? - zuerst eine Personenselektion (Selektionsdiagnostik) und dann eine Verhaltensmodifikation (Modifikationsdiagnostik) —> Eine Renovation des Pausenraumes wäre was? - Bedingungsmodifikation (Modifikationsdiagnostik)
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