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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Vorlesung 2 (Lektion)

historische Entwicklungslinien

Diese Lektion wurde von ameliekunow erstellt.

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  • Nennen Sie wichtige Pioniere der psychologischen Diagnostik. Galton: Systematische Erforschung interindividueller Unterschiede, Interesse an Gesetzmäßigkeiten der Vererbung kognitiver Fähigkeiten  James McKeen Cattell: Hat Mental Tests als Begriff eingeführt, Individuelle Differenzen als "Störfaktor"  Binet: kritisierte die Erfassung der Intelligenz über die Messung einfacher sensorischer Funktionen -> man mss komplexer Testen
  • Nenne 3 Arten wie man die Intelligenz bestimmen kann. 1. Binet & Simon (1905-1908): Intelligenzbestimmung über einen Vergleich des Intellgenzalters mit dem Lebensalter 2. Stern (1912): IQ (=Intelligenzalter geteilt durch Lebensalter) -> IQ = 100xIA/LA 3. Wechsler (1939): Abweichungs-IQ (linear transformiertet z-Wert) -> IQ= 100+15xz
  • Nenne eine Studie zu Mental Tests und deren Nachteile. Korrelationsstudie von Wissler (1901) -> zeigte, dass mental Tests nur geringe Interkorrelationen zeigen und nicht mit Außenkriterien der Intelligenz wie Zeugnisnoten korrelieren  Nachteile der Studie:  o   Sehr wenige Messdurchgänge (Aggregationsprinzip!) -> brauche viele Durchgänge, damit Signal durch Rauschen durchkommt, Signal konnte so kaum gemessen werden, man will auf einen für die Person typischen Wert kommen (nur durch mehrfache Durchgänge) o   Schwache Außenkriterien -> Zeugnisnoten & Lehrerbeurteilungen keine guten Kriterien zur Korrelationsbildung! Man sollte bessere Außenkriterien vorschlagen (Akademischer Grad? Berufserfolg?) o   Varianzeinschränkung (homogene Stichprobe -> erniedrigt Korrelation, da kaum unterdurchschnittliche Personen miteinbezogen wurden) o   geringe Zuverlässigkeit der Mental Tests -> haben viele Messfehler (an sich Problem)
  • Welche Projektiven Verfahren gibt es um die Persönlichkeit zu messen? 1. Wortassoziationstest von Jung (1910)  2. Rorschach-Test (1921) 
  • Altklausurfrage: Welche Auswirkungen hat die Homogenität einer Stichprobe? Sie erniedrigt die Korrelation und die Varianz wird eingeschränkt 
  • Wie könnte man die Brauchbarkeit der „Mental tests“ (nach McKeen Cattell) für die Intelligenzmessung erhöhen? Mentaltests können in der Intelligenzmessung eingesetzt werden um beispielsweise die Reaktionszeit, Größenbeurteilungen oder Buchstabenreproduktionen zu erfassen. -> Nachteile der Studie von Wissler -> komplexere Tests: mental tests sollten komplexer und objektiver durchführen
  • Für welchen diagnostischen Zweck könnte die Messung einfacher sensorischer Funktionen (im Sinne von Galton und McKeen Cattell) nützlich sein? - um interindividuelle Unterschiede besonders im Fähigkeitsbereich zu erfassen
  • Nenne 3 Kriterien zu Überprüfung der Güte von Personenbeurteilungen und deren Probleme. 1. Konsensus: Grad, in dem mehrere unabhängige Beobachter in ihren Urteilen über eine Zielperson übereinstimmen Problem: - Unterschiedliche Ideen über Inhalt des Merkmals (shared meaning) -> Beurteilertraining- nur ein (Teil der) Beurteiler urteilt korrekt- gemeinsame Fehlertendenzen: Stereotypie, Halo-Effekt 2. Selbst-Fremdurteil-Übereinstimmung: eine hohe Übereinstimmung bedeutet, dass die Person gut einschätzen kann  Problem: ähnliche Probleme wie bei 1 3. Genauigkeit: !! Übereinstimmung zwischen Urteil und Kriterium = kriteriumsorientierte Validität Problem: shared meaning, Validität des Kriteriums selbst (ist Kriterium das richtige, was ich messen will?)
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