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Feldfutterbau und Bioenergie (Fach) / Maisanbau (Lektion)
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- Nutzung o Grünmais (Grünfutter) o Silomais (Ganzpflanzensilage) o Körnermais o Liesch-Kolben Schrot o CCM: Energiereiche Stoffutterkomponente o NaWaRos (stofflich und energetisch)
- Aussaat Mais · April/ Mai (im ÖL etwas später, da keine Beizmittel erlaubt außer Elektronenbeize und mit Pflanzenextrakten) · Saattiefe: 4-6 cm, Reihenabstand 75 cm · Ernte: September – Oktober
- Klimaansprüche · Keimung: 8 – 10 °C · C4 Pflanze: PS Spaltöffnung muss nicht so weit geöffnet werden und verlieren somit weniger Wasser · Hoher Wasserbedarf während der Blüte · Transpirationskoeffizient: 300 – 400 l/ kg TM
- Sorteneinteilung nach FAO · Sehr frühreifende Sorten 190 – 200 FAO · Frühreifende Sorten 220 – 250 FAO · Mittelfrühreifende Sorten 260 – 300 FAO · Siloreifezahl · Körnerreifezahl
- Besonderheiten · Quantitative Kurztagespflanze bis Tagneutral · C4 Pflanze: Ausnutzung der Lichtenergie · CO2 Aufnahme um den Faktor 2-3 höher als bei Getreide · Ökonomische Nutzung des Wasserangebotes · Flach- und Tiefwurzler · Guter Verwerter von organischem Dünger
- Futterqualität · Hoher Stärkeanteil: 32 – 38 % · Energiegehalt: 6,2 – 6,8 MJ NEL/ kg TM · XP: 6,5 – 8,5 % · Rohfasergehalt: 19 – 22,5 %
- Umweltgefährdungen und Probleme im Maisanbau · Bodenerosion vor und nach der Aussaat · Nitratverlagerungen vor und nach der Maissaat · Hohe Reststoffgehalte nach der Maisernte · Herbst N-Min Gehalte: höchsten Werte bei Mais · Richtwert NMin: 50 kg NMin N · Probleme Öko Landbau o Unkrautregulierung à mechanische: Hacken, Striegeln, Abflammen o Häufelnde mangelnde N-Versorgung à geringe Erträge o Vogelfraß
- Nährstoffbedarf Silomais · P: 35 – 100 kg/ ha: Unterfußdüngung à Phytate notwendig für Keimung à Nährstoff geht schnell in Bodenlösung ein (Nachgucken bei Phosphorbedarf bei Mais) · N: 200 – 250 kg/ ha · K: 200 -250 kg/ ha · Ca: 60 – 75 kg/ ha · Mg: 45 – 60 kg/ ha
- Silomais im Zweikulturnutzungssystem · Erstkultur: Wintererbsen oder Wintererbsen-Roggen Gemenge à Ernte als Ganzpflanze Ende Mai, Nutzung: Futter, Biogasanlage, N-Dünger · Zweitkultur: Silomais à Direkt- oder Mulchsaat Ende Mai; Nutzung: Futter, Biogasanlage · Ausnutzung der Vorfruchtwirkung: Unkrautregulierung · Mischanbau Mais/ Stangenbohne
- Photoperiodischer Einfluss des Aussaattermins auf den Ertrag von Silomais · Je Später der Saattermin, desto … ... Höher die Pflanzenlänge ... Höher die Blattanzahl je Pflanze ... Höher die Kornzahl je Kolben · Silomaiserträge nach den Vorfrüchten Wintererbsen (WE) und Wintererbsen/ Roggengemenge bzw. in Hauptfruchtstellung bei unterschiedlicher N- Düngung
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- Zusammenfassung: Direkt- und Spätsaat von Silomais nach Wintererbsenvorfrucht · Ganzjähriger Erosionsschutz · Reduzierter Aufwand für Unkrautregulierung · Optimale N- Versorgung · Reduzierte Gefahr des N-Austrages · 2 Ernten pro Jahr · Zusätzliche Wertschöpfung: Erhöhung des Deckungsbeitrags
- Maisvarietäten Zahnmais Hartmais Puffmais Zuckergehalt Stärkemais Wachsmais Spelzmais
- Besonderheit Zahnmais liegt zwischen den hornigen Seiten weiches Nährgewebe. Diese mehlige Stärke trocknet bei der Abreife rasch ein, was zu der charakteristischen Einsenkung an der Kornspitze führt: Höchste Erträge mit besten Eigenschaften
- Besonderheit Hartmais weist ein rundes und härteres Korn auf. Der weiche Mehlkörper ist rings von einer hornigen Schicht umgeben. Hartmais besitzt in der Jugendentwicklung eine größere Kältetoleranz als Zahnmais: Höchste Erträge mit besten Eigenschaften
- Besonderheit Puffmais Nährgewebe stark hornig, Wird das Korn erhitzt, platzt die Samenschale und der Korninhalt tritt explosionsartig nach außen
- Besonderheit Zuckermais Umwandlung von Zucker in Stärke wird unterbrochen
- Besonderheit Stärkemais Ursprungsmais
- Besonderheit Spelzmais Körner sind von Lieschen umgeben
- Besonderheit Wachsmais Hoher Gehalt an glasiger Stärke (Amylopektin)
- Jugendphase beim Bio Mais: Welche Probleme entstehen beim Anbau? - Umweltfaktoren: unpassende Temperatur für Keimung, Trockenstress, Wassermangel - Unkrautdruck im frühen Jugendstadium: Gänsefuß, Melde, Ackerfuchsschwanz - Schädlingsdruck: Fraßschäden durch Krähen, Wühlschäden durch Mäuse, konv. Landbau Maiszünsler - Erosionsgefahr: durch Maismonokulturen --> schlechter Bodenhalt - Klimawandel: obwohl C4 Pflanze, Wasser limitierender Faktor - N-Auswaschung: hauptsächlich im konv. Landbau durch unangepasste Düngung
- Mais als C4 Pflanze - Bei C4-Pflanzen ist das erste Produkt der Fotosynthese ein Kohlenstoffkörper mit vier Kohlenstoff (C)-Atomen - Bei C4-Pflanzen ist die Fotosynthese arbeitsteilig in zwei verschiedenen Zelltypen organisiert. In den Zellen des Blattgewebes, den Mesophyllzellen, wird CO2 aufgenommen und gespeichert - Vorteile: auch unter Bedingungen extremer Trockenheit und Hitze, wenn die Pflanzen ihre Spaltöffnungen schließen, um Wasserverluste zu vermeiden, ist genug CO2 vorhanden, um Fotosynthese zu betreiben. C4-Pflanzen können bei hoher Lichteinstrahlung und Temperatur in kürzerer Zeit mehr Biomasse aufbauen als C3-Pflanzen und sind damit an Standorte mit viel Sonne und Wärme angepasst.
- Anbausysteme im Vergleich: Exkursion - Mais als Direktsaat - Mais als Mulchsaat - Mais im Gemenge (Wicken, Winterroggen, Erbse) - Reinsaat mit Saatbettbereitung - Mit oder ohne Walzen --> schnellerer Bodenschluss - Parameter: Saatzeitpunkt