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Finanzmanagement (Fach) / Grundlagen (Lektion)
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- Begriffsbestimmung des Controlling > Das Controlling überwacht und kommuniziert Unternehmenszahlen an das Management und liefert damit eine Entscheidungsgrundlage. > Zu den wichtigsten Aufgaben gehören: Budgetierung, Liquiditätsplanung, Soll-Ist-Vergleich und die Entwicklung von Gegensteuerungsmaßnahmen
- Definition des Controllings als Subsystem > Controlling ist ein Subsystem der Unternehmensführung, das insb. Planung und Kontrolle sowie Informationsversorgung koordiniert und dadurch Anpassungs- und Koordinationsfähigkeiten des Unternehmens unterstützt. > Controlling ist eine Koordinationsfunktion im Unternehmerischen Führungssystem und wirkt somit Führungsunterstütztend. > Controlling besteht in der Ergebnisorienierten Koordination aus Planung, Kontrolle, Informationsversorgung. > Es umfasst die Elemente: Planung, Information, Analyse, Steuerung
- Unternehmensführung als Subsystem des Unternehmens > Das Unternehmen ist ein komplexes System, welches in die Subsysteme Führungs- und Ausführungssystem differenziert wird: > Ausführungssystem: Erfasst den werschöpfeneden Kreislauf sachlicher und finanzieller Elemente, den Prozess der Leistungsentstehung und -verwertung. > Führungssystem: Premanente Zieldefinition, Steuerung und Regelung zur Erfüllung der Ziele. > Planung, Kontrolle und Information bilden hier Subsysteme des Führungssystems
- Was für Führungsstile im Unternehmen gibt es? > Autoritärer Führungsstil : bei dem der Mitarbeiter klare Anweisungen erhält und in Entscheidungsprozesse nicht mit einbezogen wird. > Vorgesetzte trifft allein Entscheidungen > kooperativer Führungsstil: Führungskraft und Mitarbeiter ergänzen sich in der Entwicklung von Ideen, als auch in der Umsetzung von Projekten mit Zusammenarbeit.
- Was sind die Grundsätze des Controllings? 1. Die Unternehmensleitung hat eine klare, verbindliche und realisitische Zielsetzung in Form einer konkreten, möglichst schriftlichen Zielformulierung vorzugeben. 2. Aufgabe des Controllers ist die Überprüfung, Realisierung und Kontrolle dieser Zielvorgabe. 3. Die Ziele geben uns Verhaltensweisen des Controllers vor. 4. Die fomulierten Ziele gelten als verbindliche Vorschriften, können aber auf Vorschlag des Controllers abgeändert werden. 5. Unternehmensziele müssen optional (messbar) sein, kann durch genaue Ferstlegung von Kosten und Terminen erreicht werden.
- Was sind Problemfelder die die Funktion des Controllings als Subsystem erschwert haben? 1. Dynamik und Komplexität der Unternehmensumwelt ist stark gestiegen (Unternehmensexterne Entwicklung) Bspw. Politik, Wirtschaft, Technologie, Gesellschaft 2. Differenzierung in den Unternehmen hat stark zugenommen. (Unternehmensinterne Entwicklung) -> Ist die Folge der wachsneden Dynamik und komplexität der Unternehmenswelt.
- Wie äußert sich das Leitbild eines Controllers? > Controller sorgen für Ergebnis-, Finanz-, Prozess- und Strategietransparenz und tragen somit zu hoher Wirtschaftlichkeit bei. > Sie koordinieren Teilziele und Teilpläne, organisieren zukunftsorientiertes Berichtswesen. > Sie moderieren Controllingprozesse und sichern die dazu erforderlichen Daten. > Sie gestalten und pflegen Controllingssysteme > Controller sind betriebswirtschaftliche Berater aller Entscheidungsträger und wirken als Navigator zur Zielerreichung.
- Woraus besteht die Controllingphilosophie? > Sie analysiert, welches grundsätzliche Verständnis und welche grundlegende Einstellung zum Controlling vorliegen. > Controlling ist eine Denkweise, es hat eine Führungsbildende Wirkung. > Controlling ist eine Arbeitsweise und muss funktional auch in den Köpfen der Mitarbeiter stattfinden. > Controlling ist als Managementfunktion und Führungskonzeption zu verstehen. >Controlling ist eine Führungsphilosophie, eine Grundauffasung, auf deren Basis das prasktische Führungs- und Steuerungshandeln im Unternehmen beruht.
- Was sind die Bestandteile einer Controllingkonzeption? > Das Controllingkonzept ist die konkrete Ausgestaltung des Controllingssystems > Sie beinhaltet: 1. Aus den Unternehmenszielen abgelitetete Controllingziele 2. Die Zielsetzung durch konkrete Controllingaufgaben 3. Eine zur Aufgabenerfüllung optimierte Controllingorganisation und 4. Die Festlegung Nutzenbringend anzuwendender Controllinginstrumente
- Was beinhalten die Controllingziele? > Controllingziele bestehen in der Sicherung und Erhaltung der Koordinations-, Reaktions- und Adaptionsfähigkeit der Führung damit diese die Ergebnis- und Sachziele der Unternehmung realisieren kann. > Der Controller wirkt bei der Zielerarbeitung und -abstimmung mit. Er bestimmt und verantwortet diese Ziele aber nicht. > Controlling soll eine koordinationsfunktion hinsichtloch der Ergebnisziele des Unternehmens wahrnehmen.
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- Was sind Controllingaufgaben? > Handlungen und Aktivitäten die zuer Erreichung der Ziele notwendig sind. Die Aufgaben umfassen alle einzelenen Aktivitäten im Hinblick auf die Realisierung der Controllingziele.
- Controllingaufgaben im Hinblick auf die Unternehmensziele: > operatives Controlling: Ergbnis- und Steuerungsorienziert, kurzfristig -> Liquiditätssicherung: Sicherung der Lebensfähigkeit des Unternehmens -> Rentabilität: Erzielung einer angemessenen Verzinsung des eingesetzten Kapitals -> Wirtschaftlichkeit: Erreichen des optimalen Kosten-Leistungsverhältnisses > strategisches Controlling: beobachtet die Unternehmensumweltz z.b Veräderungen des Kundenverhaltens, Entwicklung des Maraktes, politische und religötse Verhältnisse, langfristig.
- Controllingaufgaben im Hinblick auf den Verrichtungsaspekt? > Systembildender Koordination: Ausbildung fester Koordinationsstrukturen und -regeln zur Lösung und vermeidung von Koordinationsproblemen sowie die Schaffung eines Planungs- und Kontrollsystems sowie das verstehen eines Informationssystems. > Systemkoppelnde Koordination: umfasst die Sicherung der kooperation der verschiedenen Untersysteme bei gegebener Systemstruktur.
- Controllingaufgaben im Hinblick auf den Objektaspekt? Planungs- und Kontrollsysteme durch folgene Eigenschaften charakterisiert: > Zielorientiertheit/Koordination > Gleichwertigkeit von Planung und Kontrolle > Bewältigung von Störungen
- Controllinginstrumente > Dienen der Erfüllung der Controllingaufgaben und sind folgerichtig ebenso Unternehmensspezifisch zu konzeptionieren. Zu den Instrumenten gehören die betriebswirtschaftluchen Planungs-, Kontroll- und Informationsinstrumente. > Planungsinstrumente: Operativ: Zieldokumentation, Budgetierung, KLR. Strateigsch: Brainstorming, Bilanzen > Kontrollinstrumente: operativ: Wertanalysen, checklisten, Erfolgsrechnung. Strategisch: GAP-Analyse, Frühwarnsysteme > Imformationsinstrumente: operativ: Kennzahlen, BErichtswesen. Strategisch: Protfolioanalyse, Marktanalyse
- Womit befasst sich der Controller? > Kontrolle > Planung > Steuerung > Information > Analyse > alle betrieblichen Vorgänge
- Was gehört zu einer Situationsanalyse? > GAP Analyse > Poertfolio Analyse > Konkurrenz Analyse > Chancen-Risiken-Analyse > Ressourcen Analyse
- Was gehört zu den Frühwarnsystemen? > Benchmarking > Prognosen > Zeitreihenanalysen > Kausalmodelle
- Was versteht man unter der Portfolio-Analyse? > Grundgedanke ist, dass Geschäfte in unterschiedlichen Wettbewerbssituationen bzw. Marken strategisch anders gesteuert werden müssen. > Sie dienen zur anschaulichen Darstellung Charakterisierung von strategischen Alternativen > hierbei sind alle unternehmerischen Aktivitäten und die Tätigkeit eines Unternehmens ablesbar. > Ziel der Analyse: Überblick über die Ist-Situation gewähren (aktuelles Produktsortiment und dessen Lebenszyklen z.b). Ergebnisse dienen als Basis für strategische Entscheidungen.
- Vier-Felder-Matrix der Boston Consulting Group (Portfolioanalyse) > Analyse der stärken und schwächen mit Handlungsempfehlungen > reihenfolge entspricht einem typischen Produktzyklus und ist jeweils mit einer Handlungsstrategie verknpüft. > Auf horiziontaler Ebene: Relativer Marktanteil > auf vertikaler Ebene: Marktwachstum > vier felder unterteilt in: Question Marks -> Selektieren (oben links), Stars -> Investieren (oben rechts), Poor Dogs -> Desinvestieren (unten links), Cash Cows -> abschöpfen (unten rechts).
- Was bedeutet Question Marks (4-Felder-Analyse) > geringer Marktanteil, hohes Marktwachstum > Produkte/Dienstleistungen bergen Potential und bringen aufgrund ihres geringen Marktanteils nicht viel umsatz > Einstellen oder Investieren?
- Was bedeutet Stars (4-Felder-Analyse)? > hoher Marktanteil, hohes Marktwachstum > Produkte bringen Einnahmen und versprechen wachstum. > Um Deckungsbeiträge zu erhöhen und wirtschaftliches potential auszuschöpfen sind Investitionen notwendig.
- Was bedeutet Cash Cow (4-Felder-Analyse)? > hoher Marktanteil, geringes Marktwachstum > erfolgreiche Produkte durch hohen Bekanntheitsgrad erfordern kein besonderes Investment.
- Was bedeutet Poor Dogs (4-Felder-Analyse)? > geringer Marktanteil, geringes Marktwachstum > Einnahmen und Investitionen sind nicht Nennenswert. > Produkte können vorteilhaft sein und verursachen keinen Aufwand und Kosten > z.B. Auslaufmodelle
- Was ist die 9-Felder-Matrix der McKinsey Group? > Vertikale Achse: Marktattraktivität: - Marktwachstum und -größe - Marktqualität - Umweltsituation - Energie- und Rohstoffversorgung > horizontale Achse: Wettberwerbsvorteil: - relative Marktposition/anteil/Finanzkraft - relatives Produktpotential - Finanzielle Situtation
- Was sind Frühwarnsysteme? > Spezielle art von Informationssystemen, die ihren Benutzen latente, d.h. verdeckt bereits vorhandene Gefährdungen in Form von Reizen, Impulsen oder Informationen mit zeitlichem Vorlauf vor deren Eintritt signalisieren.