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Entspannungstraining (Fach) / PROFESSIONELLE GESPRÄCHSFÜHRUNG, Entspannungstipps für den Alltag I (Lektion)

Studienbrief 3

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  • EINSENDEAUFGABE: Wie vermittelt eine Ausbilderin den Trainierenden, dass sie diese in ihren Gefühlen annimmt und sie in ihrem Streben nach Selbstorganisation unterstützen kann? Indem die Ausbildering - zuhört - Verständnis zeigt - Dialoge führt - paraphrasiert, d.h. das was die Trainierenden sagen, mit eigenen Worten wiederholt um sicherzugehen, alles richtig verstanden zu haben - die Gefühle der Trainierenden verbalisiert - Zusammenfassung und Zustimmung, so gut die Ausbilderin kann
  • EINSENDEAUFGABE: Nennen Sie die vier Grundformen der Kommunikation 1. Lesen,2. Schreiben,3. Sprechen und4. Zuhören.
  • EINSENDEAUFGABE: Welche beiden Formen von Gesprächsmöglichkeiten lassen sich grundsätzlich unterscheiden? Dialog = Zwiegespräch, Wechselgespräch Monolog = Selbstgespräch
  • EINSENDEAUFGABE: Was geschieht, wenn wir versuchen, einander wirklich zu verstehen? - ein verständnisvolleres Miteinander - Probleme/Konflikte werden gemeinsam besser gelöst - Missverständnisse werden vermieden - wir konzentrieren uns aufeinander
  • EINSENDEAUFGABE: Beschreiben Sie den Unterschied zwischen pro-aktiven und reaktiven Menschen Proaktiv: - optimistisch - reagiert auf seine Gefühle und sucht Lösungen - übernehmen Verantwortung für ihr Fühlen, Denken und Handeln Reaktiv: - pessimistisch - lässt sich von seinen Gefühlen/Umständen beeinflussen und gibt sich ihnen hin - sucht nicht (selbstständig) nach Lösungen - lehnt Verantwortung ab
  • EINSENDEAUFGABE: Was ermöglicht eine partnerzentrierte Haltung bei der Gesprächsführung? . der Teilnehmer hat Vertrauen - öffnet sich und redet über Gefühle und Ängste - so kann die Ausbilderin effektiver unterstützen, Probleme selbst zu lösen und sich zu verändern
  • EINSENDEAUFGABE: Nennen Sie Bedingungen, die für ein ideales Gespräch erfüllt sein müssen 1. Offenheit (Akzeptanz) 2. Anteilnahme und Verständnis ohne zu urteilen (Empathie) 3. Echtheit (Kongruenz)
  • EINSENDEAUFGABE: Nennen Sie Reaktionsweisen, die ein partnerzentriertes Gespräch verhindern - Themenwechsel - Blickkontakt abwenden - urteilen - belehren - werten - kritisieren - sich (nebenher) mit anderen Dingen beschäftigen Musterlösung von Korrektur Einsendeaufgaben: Befehlen, Anordnen, AuffordernWarnen, Mahnen, DrohenMoralisieren, Predigen, BeschwörenBeraten, Vorschläge machen, Lösungen liefernDurch Logik überzeugen, Vorträge halten,Urteilen, Kritisieren, Widersprechen, Vorwürfe machenLoben, Zustimmen, SchmeichelnBeschimpfen, Lächerlichmachen, BeschämenInterpretieren, Analysieren, DiagnostizierenBeruhigen, Sympathie äußern, Aufrichten, TröstenForschen, Fragen, Verhören etc.
  • EINSENDEAUFGABE: Nennen Sie die vier Stufen des partnerzentrierten Gesprächs Stufe 1: Verständnisvolles Zuhören Stufe 2: Paraphrasieren (Inhalt mit eigenen Worten wiedergeben) Stufe 3: Verbalisieren (Gefühle wiederholen) Stufe 4: Zusammenfassen und maximale Zustimmen (so gut man es mit sich selbst vereinen kann)
  • EINSENDEAUFGABE: Nennen Sie Signale, mit denen ein Zuhörer einem Gesprächspartner eher eine ablehnende Haltung vermittelt (Kommunikationssperren = hemmende Reaktionsweise) - Themenwechsel - Blickkontakt abwenden - belehren - kritisieren - beschimpfen, beschämen - urteilen - moralisieren - zustimmen / schmeicheln / loben - verhören - Vorträge halten - Arme verschränken - Äußerungen, wie ‚nein’, ‚aber’, ‚ach was’.
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  • EINSENDEAUFGABE: Was bedeutet das Verbalisieren der Gefühlsinhalte für einen Gesprächsverlauf? - dass man die Gefühle des Gesprächspartners richtig verstanden hat - dass der Gesprächspartner sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzt, indem er sie wahrnimmt Musterlösung nach Korrektur der Einsendeaufgabe: Beim Verbalisieren versucht ein/e Zuhörer/in, die Gefühle herauszufinden, die hinter einerAussage stehen könnten. Indem diese Gefühle im Gespräch angesprochen werden, ist eseinerseits der / dem Zuhörer/in möglich zu überprüfen, ob das, was sie / er an Gefühlenwahrnimmt, auch dem entspricht, was die / der Gesprächspartner/in ausdrücken möchte;andererseits werden diese häufig dadurch, dass sie direkt von der / dem Zuhörer/inangesprochen werden, erst in den Blickpunkt gerückt.
  • Eine Tochter sagt zu ihrer Mutter über ihren Freund: "Michael hat immer noch nicht angerufen. Glaubst du, dass er noch anruft?" Gefühle der Tochter / Fördernde Antworten / Hemmende Antworten Gefühle der Tochter: - Angst - Sorge - Unsicherheit Fördernde Antworten: - Vielleicht ist ihm etwas dazwischen gekommen - Wann wollte er anrufen? - Machst du dir Gedanken, warum er noch nicht angerufen hat? Hemmende Antworten: - Das ist typisch Michael - Wahrscheinlich hat er dich vergessen - Warum sollte er denn schon wieder anrufen?
  • Eine Frau sagt zu ihrem Ehemann: "Ich finde, wir sollten nicht zu der Party gehen. WIr kennen die meisten Leute doch gar nicht." Gefühle der Ehefrau / Fördernde Antworten / Hemmende Antworten Gefühle der Ehefrau: - Unsicherheit - Angst vor Fremden Fördernde Antworten: - Fühlst du dich unsicher? Warum? - Wir könnten neue Leute kennenlernen Hemmende Antworten: - Stell dich nicht so an - Sei kein Spaßverderber - Dann geh ich eben allein - Du hast wohl bloß keine Lust
  • Ein Freund sagt zum anderen: "Also mit dem möchte ich nichts mehr zu tun haben, der hat mich nach Strich und Faden belogen" Gefühle des Freundes / Fördernde Antworten / Hemmende Antworten Gefühle des Freundes: - Enttäuschung - Wut - Verletztheit Fördernde Antworten: - Er muss dich sehr enttäuscht haben. Was ist passiert? - Meinst du, ihr könntet euch nochmal versöhnen? Hemmende Antworten: - Du übertreibst maßlos - So schlimm wird es nicht gewesen sein
  • Paraphrasiere und Verbalisiere! Aussage: Gestern war ich mit dem Auto unterwegs zur Arbeit und kam viel zu spät. Ich habe doppelt so lange gebraucht, als ich erwartet hatte, da sich auf der Strecke ein schwerer Unfall ereignet hatte. Offenbar wurden auch Menschen verletzt. Als ich an der Unfallstelle vorbeifuhr, sah ich Blutspuren auf der Straße, und zwei stark demolierte Autos wurden gerade auf Abschleppwagen geladen Paraphrasieren: Du kamst gestern zu spät zur Arbeit, weil sich auf dem Weg dahin ein schwerer Unfall ereignet hat. Es wurden wohl auch Menschen verletzt. Du hast Blutspuren auf der Straße gesehen und zwei stark demolierte Autos. Verbalisieren: Du warst gestern etwas verärgert, dass du zu spät zur Arbeit gekommen bist, warst aber auch traurig darüber, dass Menschen verletzt wurden.
  • Paraphrasiere und Verbalsiere! Aussage: Ich möchte dich zu einem Kinobesuch einalden und anschließend mit dir essen gehen, weil ich das Gefühl habe, dass wir lange nichts mehr zusammen unternommen haben und es langsamt Zeit wird, dies wieder einmal zu tun. Paraphrasiere: Du möchtest mit mir ins Kino und anschließend etwas Essen gehen, weil du das Gefühl hast, dass wir lange nicht miteinander unternommen haben und es jetzt wieder Zeit wird. Verballisiere: Du hast das Gefühl, dass wir uns in letzter Zeit etwas vernachlässigt haben und freust dich, wieder was mit mir zu unternehmen
  • Paraphrasiere und Verbalisiere! Aussage: Ich bin in letzter Zeit sehr angespannt und daher wurde mir von meiner Freundin dieser Kurs empfohlen. Ich hoffe, dass ich danach ruhiger sein werde und auch schneller einschlafe. Paraphrasiere: Dieser Kurs wurde Ihnen von einer Freundin empfohlen, weil Sie sehr angespannt sind und Sie sich dadruch erhoffen, wieder ruhiger zu sein und schneller einschlafen zu können. Verbalisiere: Sie sind unzufrieden mit Ihrer jetzigen Situation und hoffen durch den Kurs wieder innere Ruhe zu finden.
  • Entspannungstipps für den Alltag Genügend Schlaf: Im Schlaf regeneriert sich unser Körper und das Gehirn verarbeitet die Eindrücke des Tages und speichert sie ab. Zeitmanagement: Zielprioritäten und einen Zeitplan erstellen Dringende geschäftliche Erledigungen - dringende private Erledigungen Private Ruhepausen einplanen!! Tagesaufgaben übersichtlich gestalten, so wird auch nichts vergessen genügend Puffer für unvorhergesehene Aufgaben Zeitplan regelmäßig überprüfen, ggf. überarbeiten - Erledigtes abhaken Bewegung: Abstand vom Alltag gewinnen Den Kopf frei machen Sport / Fitness (optimal 30-34 Min. / 3x wöchentlich - wenn dies jedoch überfordert, reicht auch 1x pro Woche, etwas für die Fitness zu tun) Entspannung Frische Luft Lachen: Lachen stärkt das Immunsystem es vermindert Stress und die daraus resultierenden Folgen Sauerstoffaufnahme erhöht sich beim Lachen regt die Verdauung an Musik hören:je nach Stimmung kann Musik entspannen, die Laune verbessern, motivieren oder eine traurige Situation verarbeiten man kann Musik auch selber machen (ein Instrument spielen oder singen) Farben: seine Umgebung farblich gestalten kann positiv auf die Stimmung wirken (Blau = entspannend / Grün = beruhigend, konzentrationsfördernd / Rot = aktiviert Körper und Geist, zuviel fördert aber Aggresion / Gelb = optimistisch, regt geistige Aktivität an) Entspannende Düfte: - bei Entspannungsübungen, jedoch sollte man bei Kursen darauf achten, dass jeder auch die Düfte mag oder verträgt - Saunaaufguss - Massageöle - beim Bad Optimismus: die positive Einstellung macht Menschen entspannter. Sie warten oftmals nicht ab, sondern gehen ihre Ziele motiviert an, engagieren sich stärker und haben öfter Erfolgserlebnisse. Doch auch mit Misserfolgen gehen sie entspannter um, denn aus den Fehlern lernen sie und sehen es als Erfahrung. Bei Pessimisten ist das Ergebnis oftmals eine sich selbsterfüllende Prophezeiung = self fulfilling prophecy. Genussfähigkeit: Der Alltag ist oft geprägt mit Aufgaben und Terminen, Stress und manchmal auch Lärm. Wenn man sich jedoch genügend Freiräume und Pausen gönnt, kann man auch diesen Alltag genießen, denn er gehört zum Leben dazu. Wer insgesamt die Dinge, die er tut, auch genießen kann, verfällt weniger in Verärgerung und negativen Stress.