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Interkulturelles Management (Fach) / Lektion 5 Innovationsmanagement in internationalen Unternehmen (Lektion)
Lektion 5 Innovationsmanagement in internationalen Unternehmen
Diese Lektion wurde von JuliaReichl erstellt.
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- Was wird unter Innovationsmanagement verstanden? Innovationsmanagement Was wird unter Innovationsmanagement verstanden? Innovationen sind ...ein steuerbarer Prozess....nicht nur die Idee, sondern auch die Umsetzung der Idee. Innovationsmanagement ist ...eine erlernbare Fachdisziplin und folgt einer systematischen Methodik. ...die zielgerichtete Gestaltung und Steuerung von Innovationsprozessen, also der Überführung von Ideen in Innovationen, sowie die Gestaltung der Institution, in der diese Prozesse ablaufen sollen (Schuh et.al., 2012) ...die Gestaltung von Innovationsprozessen und der zugehörigen Institutionen.Forschungs- und Entwiklungsmanagement (F&E) ...sind tein Teilbereich des Innovationsmanagement Internationales Innovationsmanagement ...berücksichtigt zusätzlich grenzüberschreitende Besonderheiten. Innovationen werden nicht in jedem Land funktionieren, oder akzeptiert, bzw. müssen häufig an landesspezifische Gegenheiten und kulturell bedingte Vorlieben angepasst werden.
- Wie können Innovationen differenziert werden? Wie können Innovationen differenziert werden? Differenzierung von Innovationen: Das Wort Innovation kommt vom lateinischen Wort "innovatio" und bedeutet Erneuerung, sich neuem hingeben. Innovationen können sein (Disselkamp/Kohlert, 2017)...neue Entwicklungen...Weiterentwicklungen von bereits existierenden Produkten/Prozessen/Modellen...Wiederaufnahmen von bereits existierenden Produkten/Prozessen/Modelln I. Innovationen lassen sich differenzieren anhand...des Bereiches...des Auslösers...des Grades und ...des Veränderungsumfanges II. Differenzierung anhand für wen und durch wen die Innovation eine Neuheit ist (Hauschild et al, 2016) III. Differenzierung von Innovationen nach Disselkamp/Kohlert, 2017: Innovationsbereich:ProduktinnovationProzessinnovationGeschäftsmodellinnovationSozialinnovation Innovationsauslöser:Pull-Innovation: zweckinduziertPush-Innovation: mittelinduziert Innovationsgrad:BasisinnovationVerbesserungsinnovationAnpassungsinnovationImitationsinnovationScheininnovation Veränderungsumfang:InkrementalinnovationRadikalinnovation
- Wie kann aus einer einfachen Idee eine komplexe Innovation werden? 5.2. InnovationsorganisationInnovationsprozessIdeengenerierung Wie kann aus einer einfachen Idee eine komplexe Innovation werden? Methoden zur Ideengenerierung: I) Brainstorming...Methode der intiutiven Assoziation (Verknüpfung) 3 Phasen: Vorbereitungsphase, Hauptphase, Nachphase Grundvoraussetzung: Ideenfindung und Bewertung nicht vermischen, damit auch Ideen genannt werden können, deren Umsetzung zunächst nicht möglich erscheint. II) Benchmarking...Methode bei der die Leistung des eigenen Unternehmens mit den besten Unternehmen auf dem Gebiet verglichen werden, wobei Verbesserungspotentiale identifiziert werden können. ...Orientierung an den besten/erfolgreichsten Wettbewerbern III) Experten-Workshops...Methode, die Personen mit umfassenden Kenntnissen des entsprechenden Innovationsbereiches einbezieht. Die Resultate dieser Diskussionen können neue Ideenanstöße hervorrufen.
- Wie können Innovationen in internationalen Unternehmen an Gestalt gewinnen? Große Unternehmen Inkrementalinnovationen vs. Radikalinnovationen:...für große Unternehmen ist es oft nicht günstig, Risiken einzugehen und in etwas vollkommen Ungewisses zu investieren. ... wenn ein neues Produkt erfolgreich und profitabel erscheint, wird versucht durch eine eigene verbesserte Version in den Markt einzusteigen. ...Kundenbindung durch zusätzliche Dienstleistungen - dadurch wird das Produkt attraktiver ...Nutzung eines großen Netzwerkes von Lieferanten, Partnern - insbesonders bei multinationalen Unternehmen ...Konkurrenzverringerung durch Schutzrechte wie Patente
- Wie kann eine innovationsfördernde Unternehmenskultur geschaffen werden? 5.2. InnovartionsorganisationInnovationskultur Wie kann eine innovationsfördernde Unternehmenskultur geschaffen werden? Innovationskultur: ... spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung und den Erfolg von Innovationen. ...nicht jede Unternehmenskultur ist in der Lage eine Innovationskultur zu leben....besonders in einem internationalen Kontext ist durch das Zusammentreffen verschiedener Kulturen die Entwicklung einer einheitlichen und innovationsförderlichen Unternehmenskultur schwierig. A) Merkmale innovationsfeindliche Unternehmenskulturen (Vahs und Brem, 2015):1. Ressortdenken...starke Abgrenzung von Bereiche und Mangel an bereichsübergreifender Kommunikation 2. Risikoscheu...Innovationen werden aus Angst vor dem Scheitern abgelehnt 3. Hierarchiedenken...durch mangelndes Vertrauen werden den untergeordneten Mitarbeitern nur geringe Freiräume gelassen. B) Merkmale innovatinsfördender Unternehmenskulturen (Vahs und Brem, 2015): 1. Hoher Stellenwert von Innovationen*Innovationen sind in den Leitsätzen des Unternehmens fest verankert *neue Ideen und deren Umsetzung werden hoch angesehen.2. Sicherheit und VertrauenDas Unternehmensumfeld muss den MA eine klare Orientierung geben, wie sich sich verhalten sollen, berufliche Sicherheit geben und ertrauen entgegenbringen. 3. Kooperative Arbeits- und FührungskonzeptePartnerschaftliche Zusammenarbeit, paritzipatives Management und die Einbindung von MA4. Umfassende Aus- und Weiterbildung der MAzB. durch Job-Rotation bei denen die MA uunterschiedliche Bereiche des Unternehmens kennenlernen, hre Fachkenntnisse ausbauen und Barrieren abbauen. 5. Unterstützung von Innovations-ChampionsFörderung kreativer und motivierter Personen, die nicht nur Ideen entwickeln, sondern auch umsetzten. 6. Verfügbarkeit von InformationenWissen sollte für alle MA vorhanden sein, denn Wissen ist die Basis für die Entwicklung von Innovationen7. zielgerichtete Kommunikationhohe Kommunikationsdichte im Unternehmen, die durch formale (die Form betreffend) aber auch durch informale (zwanglos) Kommunikationssysteme unterstützt wird. 8. unternehmerische FreiräumeEin Teil der Arbeitszeit und genügend Ressoruchen sollen zur Realisierung erfolgsversprechender Projekte im Rahmen eines internen Wettbewerbs zu Verfügung stehen. 9. FehlertoleranzMisserfolge sollen als Lernchancen gesehen werden und dürfen keine persönlichen Folgen für den Verursacher haben. C) Gestaltungsprozess einer innovationsfördernnden Kultur (Vahs und Brem, 2015):Die Entwicklung einer innovationsfördernden Unternehmenskultur sollte systematisch und schrittweise erfolgen.1. Analyse und Diagnose des Ist-Zustands:...durch die Kulturanalyse und Kulturbewertung kann der Veränderungsbedarf erfasst werden. 2. Definition des Soll-Zustandes und Einleitung von Veränderungsmaßnahmen:...aus den Unternehmenbsgrundsätzen und -zielen können Veränderungsmaßnahmen erarbeitet werden und in den Unternehmensalltag eingebunden werden. 3. Überprüfung und Weiterentwicklung: ...um nicht wieder in die alte Kultur zurückzufallen, müssen regelmäßige Überprüfungen und Korrekturen stattfinden.
- Innovationsmanagements - Grundlagen 5.1. Innovationsmanagement - Grundlagen Innovationen sind ein bedeutender Bestandteil des alltäglichen Lebens. Wenn Unternehmen in einem internationalen Kontext mitwirken wollen, ist es von Beduetung immer wieder neue Innovationen zu entwicklen und auf den Markt zu bringen. Globalisierung und Internationalisierung haben die Innovationsgeschwindigkeit um ein Vielfaches erhöht....zwingen Unternehmen zu einem effizienten Innovationsmanagement und einer innovationsförderlichen Unternehmenskultur. Um erfolgreich zu sein müssen Unternehmen entweder Kostenführer oder Kostennutzer sein und diese Position durch ständige Innovaitonen verteidigen. KostenführerUnternehmen bieten ihre Leistungen zu niedrigen Preisen an und machen dennoch Profit daraus....haben geringe Produktionskosten und niedrige Verkaufspreise.zB. Produkte bei denen die Qualität nicht bedeutsam ist, wir jedoch wenig Geld ausgeben möchten - Zahnbürste, BüroklammernNutzenführer Unternehmen bieten Leistungen mit einem qualitativen und/oder emotionalen Wert an, für die Kunden bereit sind mehr Geld auszugeben....bieten dem Kunden einen Mehrwert, für den der höhere Preis akzeptiert wird.zB. Bevorzugung eines Produktes weil es, ... Freunde oder Familie ebenfalls besitzen (Handy einer bestimmten Marke)...bessere Funktionen hat (kostenpflichtige App vs. kostenlose Version) Kosten- und Nutzenvorteile unterliegen einem rapiden Wandel und müssen immer wieder neu errungen werden. Aus diesem Grund sind ständig Innovationen nötig, die sicherstellen, das Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Innovationesvorteile: ... Zunahme des Unternehmenserfolges...die Verbesserung der Marktposition und...die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Innovationsnachteile und -Risiken:Instabilität wirtschaftlicher Systeme (ständige Veränderungen)Fehlinvestitionen Das Verhältnis zwischen Innovationsgrad und Innovationserfolg ist ein komplexes Wechselspiel aus Nutzen und Gefahren von Innovationen (Hauschild et al, 2016). Organisationen fehlt zur Umsetzung von Innovationen oft die Risikobereitschaft, die notwendigen Strukturen,das Budget und das Wissen über Strategien des internationalen Innovationsmanagements.
- Ziele des Innovationsmanagements 5.1. Ziele des Innovationsmanagements: Ziele: (Schuh, 2012)* Überleben des Unternehmens nachhaltig sichern* Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhalten* Steigerung des Unternehmenswertes Maßnahmen: ....das Innovationsmanagement muss sich an Kundenbedürfnissen orientieren...die Synchronität von Prozessen verbessern... eine effektive Innovationsplanung haben...Kreativität organisieren... Normen und Standars wahren... eine Innovationskultur schaffen
- Herausforderungen des Innovationsmanagements 5.1. Herausforderungen des Innovationsmanagements Innovationsmanagement muss sich externen und internen Herausforderungen stellen und mit Widerständen umgehen können (Schuh, 2012). I. externe Herausforderungen: ...kommen von außerhalb des Unternehmens. stark zunehmende Komplexität durch Globalisierung zunehemender Preis- und Zeitdruck - aufgrund einer steigenden Vielzahl von Angeboten und verminderter Produktlebenszyklen. ständig wechselnde Kundenbedürfnisse und Marktgegebenheiten führen zur Austauschbarkeit von Innovationen II. interne Herausforderungen: ...entstehen innerhalb des Unternehmens. ...geht es um eine Balance zwischen Freiheit und Kreativität sowie Stabilität und Strukturiertheit zu schaffen. Förderlich: ausreichende Qualifizierung von MA geeignete Organisationsstrukturen und Orientierung an wirtschaflitchen Bedingungen III. Widerstand: Widerstand gegen Innovationen kann sich unterschiedlich äußern:aktiv oder passivoffen oder verdecktdestruktiv (zerstörend) oder konstruktivdirekt oder indirektloyal oder opportunistisch (angepasst)Widerstand gegen Innovationen können positive Wirkungen haben. Innovationen werden von Beteiligten oft als Störung, Ärgernis, Umbruch oder sinnlose Turbulenz gesehen.Grund: Konflikt zwischen Veränderungswunsch und Beibehaltungsstreben. Vier Widerstandsarten gegen Innovationenb (Schuh/Bender, 2012) 1. Innerbetrieblicher Widerstand...entsteht durch Missbillligungen von Übergeordneten, Gleichrangigen oder Untergeordneten, wodurch Konflikte von Ressourchenverteilung, Rollenverteilung, sowie Macht ausgelöst werden können. 2. Zwischenbetrieblicher/marktspezifischer Widerstand...kann von Geschäftspartnern, Kunden oder Zustellern kommen. 3. Widerstand von Behörden und Prüfungsinstitutionen...kann sich herausbilden, wenn gegen Gesetze oder Rechte verstoßen wird. 4. Widerstand von Protestgruppen...wird von Personen angeleitet, die mit der Veränderung nicht einverstanden sind ... ist häufig schwer, in Dauer und Intensität einzuschätzen und zu überwinden. zB. aus Gründen der Umweltschädlichkeit Widerstand stellt einen bedeutenden Teil des Innovationsprozesses dar, da ua. * falsche Richtungen der Entwicklung aufgedeckt werden* das Ausmaß des Projektes angepasst werden* Projekt nicht unnötig lange aufrechterhalten werden
- Differenzierung von Innovationen 5.1.Differenzierung von Innovationen nach Disselkamp/Kohlert, 2017: Innovationen können nicht kategorisch zugeordnet werden, sondern bewegen sich auf einem Kontinnum (lückenlos Zusammenhängendes). 1. Innovationsbereich:Die Arten Produkt-, Prozess-, Geschäftsmodell- und Sozialinnovation können auch in Kombinationen auftreten. zB. im Rahmen eines innovativen Geschäftsmodells können neue Produkte und Prozesse erschlossen werden.A) Produktinnovation...sind Waren und Dienstleistungen, die einen Nutzen für den Kunden mit sich bringen.Produktkern - technisch konstruktive Eigenschaften und FunktionenProduktäußeres - Styling des Produktes oder VerpackungZusatzleistungen - Leistung vor/während des Kaufes sowie während/nach der NutzungB) Prozessinnovation...beziehen sich auf die Optimierung von Abläufen und Verfahren im Unternehmen.zB. Sicherheit, Produktivität, Kundenzufriedenheit oder Umweltfreundlichkeit verbessernbekannte Beispiele: *Einführung des Fließbandes in der Automobilindustrie, *Online-Check-in bei Flugreisen, *E-Banking...bedürfen einer guten Zusammenarbeit zwischen Kunden und Lieferanten um Zeitverzögerungen zu sparen. fundamentales Ziel der Optimierung:...Vermeidung von Verschwendung, die der Kunde nicht bereit ist zu bezahlen. sieben Arten von Verschwendung (Taiichi Ohno, Erfinder des Toyota-Produktionssystems):Überproduktionüberflüssige BewegungenBeständeÜberfüllungTransporteWartezeitenFehlerC) Geschäftsmodellinnovation:...sind Veränderungen der Konstruktion und Funktionsweise eines Unternehmens. Drei Arten:Unternehmensmodellinovationen: Spezialisierung und Umstrukturierung der Aufgaben eines UnternehmensUmsatzmodellinovationen: Veränderung der EinnahmequellenBranchenmodellinnovation: Etablierung oder Umstellung eines WirtschaftszweigesBekannte Beispiele:*IKEA: Kunde ist für den Transport und den Zusammenbau zuständig*Ebay: Online-Marktplatz auf dem sowohl gebrauchte Artikel von Privatpersonen als auch neue Artikel von Händlern und Herstellern angeboten werden können D) Sozialinnovation...bezeichnen Veränderungen, die soziale Auswirkungen haben.zB. Steigerung der Arbeitsplatzzufriedenheit und ArbeitsplatzsicherheitBeispiel: * Einführung von Gruppenarbeit in der Produktion, durch die Beschäftigte mehr Verantwortung übernehmen. Dies kann eine erhöhte Arbeitsmotivation der MA zur Folge haben und einer Veränderung der Unternehmenskultur. 2. Innovationsauslöser:A) Pull-Innovation: ... zweckinduziert ..market-pull: werden vom Markt ausgelöst, wenn die Nachfrage der Kunden steigt. Ausgangslage sind die Kundenbedürfnisse. B) Push-Innovation:...mittelinduziert ...technology-push: werden durch neue Technologien ausgelöst, wodurch neue Möglichkeiten bestehen, neue Leistungen zu entwicklen, für die allerdings erst die Nachfrage erzeugt werden muss. zB. Digitalisierung und 3D-Druck - Suche nach Kunden für die diese Technologisierung von Nutzen ist. 3. Innovationsgrad: ...erfasst das Ausmaß der Neuartigkeit der Innovation. ... erfasst, wie neu die Innovationen wirklich sind. Abstufungen nach Granig und Perusch, 2012: A) Basisinnovation...sind wirklich neue, fundamentale und einschneidende Innovationen aus denen meistens Folgeinnovationen resultieren....zB. aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, BiotechnologieB) Verbesserungsinnovation...stellen qualitative Optimierungen von Basisinovationen dar, die jedoch ihre ursprüngliche Funktion beibehalten.C) Anpassungsinnovation...passen die ursprüngliche Innovation, überwiegend in Form von Modifiaktionen (Abänderungen) an einen spezifischen Kunden an. C) Imitationsinnovation...modifizieren (abändern) eine bereits vorhandenen Innovation für den Gebrauch im eigenen Unternehmen.E) Scheininnovation...bieten dem Kunden keinen innovativen oder ergänzenden Wert.zB. neue Verpackung bei Medikamenten. 4. Veränderungsumfang:...beschreibt wie viel Aufwand es kostet, eine Innovation zu realisieren. A) Inkrementalinnovation... stellen nur Verbesserungen bereits vorhandener Produkte oder Leistungen dar. Vorteile gegenüber Radikalinnovationen:...beeinflussen den industriellen Wandel signifikanter ...sind für Unternehmen meist vorteilhafter (weniger Risiko).... kleine Verbesserungen können den Kunden zu einem erneuten Kauf motivieren.zB. eine bessere Kamera bei einem Mobiltelefon oder ein neues DesignB) Radikalinnovation...tragen ein erhöhtes wirtschaftliches Risiko, da sich durch ihre vollständige Neuheit neue Märkte erschließen.zB. * Uber, als Internet-basierter Taxi-Service* Onlineshopping
- Innovationsprozess 5.2. InnovationsorganisationProzesse einer Innovation ...wird aus einer einfachen Idee eine fertige Innovation....bezeichnet den Ablauf von der Idee bis hin zur Markteinführung... kein einheitlicher Prozess, aufgrund der Komplexität und Heterogenität (Verschiedenartigkeit) einer Innovation ....unterliegt durch die Internationalisierung ständiger Veränderungen. zB. immer mehr externe Innovationen und Betriebe werden am Innovationsprozess beteiligt um den Zugang zu neuen Märkten, Ressourchen und Ideen zu ermöglichen. Der Innovationsprozess sorgt in systematischer Weise dafür, dass aus einer Vielzahl von Ideen am Ende eine oder wenige Ideen entstehen. Die Phasen des Innovationsprozesses:1.) Fünf-Phasen-Modell* Scoping - Entfaltungsmöglichkeit* Bussines Case/ - Falluntersuchung* Development - Entwicklung* Testing - Testung* Launching - Produkt vorstellen, auf den Markt bringen 2.) Drei-Phasen-Modell/Trichtermodell/Innovation Funnel Das Modell des Trichters ...bezeichnet den Ablauf von der Idee bis hin zur Markteinführung. ...verdeutlicht, dass aus anfängichen vielen Ideen am Ende nur eine oder wenige Innovationen entstehen. Abbildung Seite 90 (Trichter von links nach rechts) 1) Initiierung (Mitte)Ideen/Initiativen (links): Masse statt Klasseaussortiert Initiativen (oben): welche Ideen werden weiter verfolgt, welche aussortiertAlternativen von Kooperationspartnern: Open Innovation (unten)2) Entwicklung (Mitte) abgelehnte Konzepte (oben): unrealistisch, rechtlichrecycelte Initiativen (wieder zu Initierung zurück)3) Implementierung (Umsetzung) (Mitte)Projektabbrücke (oben)Markt (rechts)
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- Strukturen und Prozesse des Inovationsmanagements 5.2. Innovationsmanagement Strukturen und Prozesse des Inovationsmanagements Innovationsmanagement ist die zielgerichtete Gestaltung und Eingliederung der Innovationsfunktionen im Unternehmen. Innovationsmanagement ...besteht aus Innovationsorganisation, -prozess und -kultur....muss vor dem Hintergrund internationaler Unternahmensaktivitäten den interkulturellen Kontext betrachten....soll im Gesamtunternehmen institutionell verankert werden (über Länder- und Kulturgrenzen hinweg).
- Strukturen einer Innovationsorganisation 5.2. InnovationsorganisationStrukturen einer Innovationsorganisation Große und multinationale Unternehmen haben komplexe Strukturen, die zu einer effizienten Arbeitseinteilung und Koordination führen. Organisationsstruktur ist nicht statisch (gleichbleibend), sondern wird ständig hinterfragt und an globale Entwicklungen angepasst. Innovationsorganisation ist von den Auslandstätigkeiten abhängig. zwei Arten von Innovationsorganisationen (Vahs/Brem, 2015):...können in Kombination auftreten. A) zentrales Innovationsmanagement...kann als im Unternehmen als Linienfuktion: gleichwertig neben anderen Funktionen (zB Produktion oder Beschaffung)Stabstelle: Beratung die der Unternehmensleitung unmittelbar unterstellt, oder Gremien: neutrale Lenkung und Beratung B) dezentrales Innovationsmanagement...ist entweder...Teil eines funktionalen Bereichs: zB. in der Produktion oder Beschaffung, oder...in Untereinheiten: in den produktionsorientierten Abteilungen alternative Organisationsformen:...können auch in Kombination auftreten. A) Closed Innovation:Innovationsprozess findet unternehmensintern in den zentralen und/oder dezentralen Strukturen des Unternehmens statt. Vorteile: Unabhängigkeit von InnovationspartnernSchutz vor einer Verbreitung der Ideen Nachteile:eingeschränkte Ressourcen und Fähigkeitenalleiniges Tragen der finanziellen Last B) Open Innovation: ...Innovationsprozess bezieht externe Innovationen und Betriebe ein. a) Erwerb von Lizenzen für Teilinnovationen oder Gesamtinnovationenb) Beauftragung externer Unternehmen mit Teilen der Innovationsentwickung, oderc) Kauf innovatiover Unternehmen ...Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen zB. im Rahmen einer Innovationskooperation, die sich häufig ergibt durch, * Interessensüberschneidungen* inhaltlicher Nähe* geografischer Nähe Vorteile:*Verbreiterung von Innovationen und Skills*müssen finanzielle Last nicht alleine TragenNachteile:*Abhängigkeit von Partner*Verlust Wissen
- Competing Values Framework 5.2. InnovarionsorganisationOrganisationskulturen Competing Values Framework ...erlaubt die Einordnung der eigenen Unternehmenskultur in das Framework und die Planung der Zielrichtung bei der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur. siehe Abblidung Seite 92 (Kreuz) ...unterscheidet anhand der dichotomen (Struktur aus zwei Teilen, die einander ohne Schnittmenge gegenüberstehen) Merkmalsaausprägung vier Typen der Organisationskultur: Flexibilität (oben) vs. Kontrolle (unten)interner Fokus (links) vs. externer Fokus (rechts) Ausprägungen:Clan-Kultur (links oben)Hierarchie-Kultur (links unten): in der Literatur negativ mit Innovationsfähigkeit korreliert (miteinander in einer Wechselbeziehung stehen) - eher als innovationshemmendAdhocracy-Kultur (rechts oben): in der Literatur mit Innovationskommpentz in Verbindung gebracht - eher innovationsförderndMarkt-Kultur (rechts unten) Unternehmen lassen sich nicht immer eindeutig einem Typen zuordnen, sondern können auch Mischtypen sein. Innovationen können in allen Kategorien entstehen, da alle Vor- und Nachteile aufweisen.
- Global Innovation Index 5.2. InnovationsorganisationOrganisations- und Innovationskultur Global Innovation Index (GII) ....ist ein Innovationsindex (Innovationsübersicht) ...in dem letzten Jahrzehnt als führendes Referenzmedium (Referenz: Empfehlung, Medium: vermittelndes Element) im Bereich Innovation etabliert. zwischen 1. der WIPO - World Inntellectual Property Organisation (einer Agentur der Vereinten Nationen)2. INSEAD - einer der angesehensten Wirtschaftshochschulen der Welt mit den Standorten in Fontainebleu Singapur und Abu Dhabi und der3. Cornell University ...untersucht die Innovationsfähigkeit von 126 Ländern, die 90,8 % der Weltbevölkerung und 96,3 des globalen BIP ausmachen. Ziel: durch die kontinuierliche Auswertung von Innovationsfaktoren die multidimensionalen Aspekt von Innovation zu erfassen und langfristiges Produktions-, Produtivitäts- und Beschäftigungswachstum zu unterstützen. ...jährlicher Bericht seit 2007 mit dem aktuellen Index, er sich auf ein Thema spezialisiert, das für die globale Entwicklung von Interesse ist. Von 2013 - 2018 gehörten die Schweiz und Schweden laut diesem Index konstant zu den innovativsten Ländern.
- die 4 Handlungsfelder des Innovationsmanagements 5.1. Innovationsmanagement Vier Handlungsfelder des Innovationsmanagements: 1. Innovationsorganisation: ...strukturiert und verankert den Innovationsbereich im Unternehmen und schafft unternehmensinterne und -übergreifende Strukturen, die optimale Bedingungen für Innovationen bieten. 2. Innovationsprogramme:...legen den Kurs für künftige Innovationen fest, um optimale Marktbedingen zu schaffen. Dabei werden die zeitliche Ausrichtung,die Kompetenzorientierung,die Außenorientierung und die Planungssystematik beachtet. 3. Führungsverhalten: ...hat das Ziel die Innovationsfähigkeiten der MA zu verbessern. MA-Förderung, Einbindung in die Entscheidungsfindung, Leistungsbeurteilung und Kommunikationsverhalten sind dabei ausschlaggebend. 4. Innovationskultur: ...hat das Ziel Rahmenbedingungen zu schaffen, die für eine Entwicklung von Innovationen förderlich sind. zB. Aufrechterhaltung von Offenheit und Förderung von Kreativität