26
Mitarbeiter-und Teamfuehrung (Fach) / 02_04_Personalführung_Führungserfolg (Lektion)
02_04_Personalführung_Führungserfolg
Diese Lektion wurde von dennisz erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
Anzeige
- 02. Was sind die 3 Faktoren die den Führungserfolg am meisten beeinflussen? VorgesetzteMitarbeiterFührungssituation
- 01. In welche 2 Kategorien lässt sich der Führungserfolg aufteilen? Einflussfaktoren Erfolgskriterien
- 03. Welche 5 Merkmale weist ein Vorgesetzter im Bezug auf den Führungserfolg auf? Autorität Eigenschaften Menschenbild Verhalten Disposition/Kondition
- 04. Welche 3 Formen der Autorität kann ein Vorgesetzter besitzen? Die formale Autorität, die vorwiegend aus der Unternehmensverfassung und der Formalstruktur der Organisation abgeleitet wird. Sie erwächst kraft Amtes aus der Tätigkeit selbst heraus, wird aufgrund von Entscheidungs- bzw. Weisungsbefugnissen ausgeübt und stellt damit eine positionale Autorität dar. Die personale Autorität, die in den persönlichen Eigenschaften der Führungskraft begründet ist, z. B. in Ausstrahlungskraft, Reife, Wertschöpfungsverhalten, persönlicher Integrität, Erfahrung, Charisma, Zugänglichkeit. Sie begründet den Einfluss einer Person, auch wenn diese über keine formale Autorität verfügt. Die funktionale Autorität resultiert direkt aus der fachlichen Qualifikation der Führungskraft, d. h. sie betrifft das Wissen und Können einer Person auf einem bestimmten Gebiet. Sie wird deshalb auch als Fachautorität, Expertenautorität oder Sachautorität bezeichnet.
- 05. Welche 6 beeinflussende Eigenschaften sind für den Führungserfolg des Vorgesetzt bestimmend? - Intelligenz - Leistungspotenzial - Selbstvertrauen - Willensstärke - Leistungsmotivation - soziale Aktivitäten Weitere sind: - Ausdrucksfähigkeit - Ausstrahlungskraft - Belastbarkeit - Intelligenz - Reife - Selbstwergefühl - Überzeugungskraft - Temparament - Triebfedern - Begabung/Talent
- 06. Wieso sollte der Vorgesetzte ein positives Menschenbild haben? Diese Einstellung erleichtert die Bewältigung seiner Führungsaufgaben, die u. a. darin besteht, den Mitarbeiter zum Erfolg zu führen. Ein negatives Menschenbild behindert die Erreichung des Führungserfolges.
- 07. Was ist der Verhaltensansatz des Vorgesetzten? Beim Verhaltensansatz wird davon ausgegangen, dass das Verhalten des Vorgesetzten für den Führungserfolg maßgeblich ist. Dieses kommt in seinem Führungsstil zum Ausdruck, der z. B. kooperativ oder autoritär sein kann
- 08. Was ist das Problem bei der Selbsteinschätzung des Verhaltens des vorgesetzten? Mehrere Untersuchungen zeigen, dass die Selbsteinschätzung des praktizierten Führungsverhaltens durch Vorgesetzte teilweise erheblich von der Fremdeinschätzung durch ihre Mitarbeiter abweicht, d. h. der beabsichtigte Führungsstil als Selbstbild unterscheidet sich von dem durch die Mitarbeiter wahrgenommenen Führungsverhalten als Fremdbild.
- 09. Welchen Einfluss hat die Disposition und Kondition auf den Führungserfolg? Die Disposition als Ausdruck der geistigen und seelischen Verfassung des Vorgesetzten, die abhängig von Funktionsstörungen des Organismus (Erkrankungen), biologischen Faktoren (z. B. Schlaf) und Schwankungen des menschlichen Biorhythmus ist. Die Kondition als Ausdruck der körperlichen Verfassung des Vorgesetzten, die die gleichen Abhängigkeiten aufweist, wie sie zuvor genannt wurden.
- 10. Welche Merkmale des Mitarbeiters sind für den Führungserfolg wichtig? Die Mitarbeiter weisen, ähnlich den Vorgesetzten, folgende den Führungserfolg beeinflussende Merkmale auf: Die Fähigkeiten, Eigenschaften, Einstellung Verhalten, Disposition
- Anzeige
- Z11. Was sind die 8 Elemente der Führungssituation? - Aufgabeninhalt - Aufgabenstruktur - Arbeitsplatz - Arbeitszeit - Organisation - Arbeitsklima - Konjukturlage - Marktsituation
- Z12. In welche 2 Kategorien lassen sich die Erfolgskriterien aufteilen? Effektivität der FührungEffizienz der Führung.
- Z13. Was ist die Effektivität der Führung? Die Effektivität ist die Leistungswirksamkeit der Führung. Sie stellt die wirtschaftliche Wirksamkeit dar, die auf die Quantität und Qualität der erbrachten Leistung ausgerichtet ist. Ausgangspunkt ihrer Bestimmung sind die Organisationsziele und der Erfüllungsgrad der unternehmerischen Sach- und Aufgabenziele.
- Z14. Was ist die Effizienz der Führung? Die Effizienz der Führung bezieht sich auf die soziale Wirksamkeit des Führungsverhaltens. Sie bestimmt sich danach, wie die individuellen Ziele der Mitarbeiter erfüllt werden, was wesentlich durch das Führungsverhalten des Vorgesetzten bewirkt wird. Oft wird Effizienz mit Arbeitszufriedenheit gleichgesetzt
- Z15. Durch welche 7 Ausprägungen kann die Effizienz der Führung gemessen werden? - Arbeitszufriedenheit - betriebsklima - Konflikt - Mobbing - Fehlzeiten - Innere Kündigung - Fluktuation
- Z16. Was sind 5 Faktoren die die Arbeitszufriedenheit bzw .das Arbeitsklima beeinflussen? herausfordernde Arbeitsaufgaben Erfolgserlebnisse bei der Arbeit bzw. am Arbeitsplatz Anwendbarkeit und Weiterentwicklung von Wissen und Können angemessenes und gerechtes Anreizsystem Förderung von Selbstvertrauen, Selbstverantwortung, Eigeninitiative.
- Z19. Durch welche 4 Faktoren wird das Betriebsklima beeinflusst? die Zuordnung anspruchsvoller Arbeit die Gewährung von Anerkennung die Übertragung von Verantwortung die Gestaltung des Verhältnisses zum Mitarbeiter.
- Z17. Welche 4 motivierenden Mittel stehen dem Vorgesetzten im Thema Betriebsklima zur Verfügung? die Zuordnung anspruchsvoller Arbeit die Gewährung von Anerkennung die Übertragung von Verantwortung die Gestaltung des Verhältnisses zum Mitarbeiter.
- Z18. Welche 5 Einflussgrößen gibt es im Bezug auf das Arbeitsklima? - Arbeitsplatzsicherheit - Aus/Weiterbildung - Aufstiegsmöglichkeiten - Kollegenbeziehung - Bindung ans Unternehmen
- Z20. Mit welcher Art von Konflikten hat die Personalführung zu tun? Die Personalführung hat es mit Mehrpersonenkonflikten zu tun, die auch als soziale Konflikte bezeichnet werden. Bei den Konflikt beteiligten Personen bewirken Konflikte dabei Veränderungen, die bereits in der Anfangsphase auftreten und sich verdichten bzw. verstärken, je länger ein Konflikt andauert
- Z21. Welche 2 Arten von Mobbing gibt es? Horizontales Mobbing, das auf der gleichen Hierarchieebene erfolgt, also unter Kollegen. Meist sind es mehrere Mobber, die gemeinsam aktiv werden. Es ist aber auch möglich, dass Mobber zwar als Einzelne auftreten, aber von stillschweigenden Kollegen in ihrer Wirkung gefördert werden. Die Gemobbten symbolisieren das Feindbild einer Gruppe, sie werden als Sündenbock benutzt und als Ventil für Aggressionsabbau (Kolodej, 2005). Vertikales Mobbing, das zwischen Personen unterschiedlicher Hierarchieebenen geschieht. Es kann dabei von oben nach unten oder aber von unten nach oben gehen. In der Praxis wird davon ausgegangen, dass die Beteiligungsrate von Vorgesetzten am Mobbing bei 40 % - 50 % liegt.
- Z22. Welche 3 Faktoren beeinflussen Fehlzeiten von Mitarbeitern? Persönliche Faktoren Geschelcht, Alter, Berufliche Belastung Betriebliche Faktoren Unternehmensgröße, Arbetisbedingungen Außerbetriebliche Faktoren Konuunkturlage, Jahreszeit, Wochentage, Wertewandel
- Z23. Welche 2 Umstände könne zur Innerlichen Kündigung führen? Probleme im persönlichen Bereich der Mitarbeiter, z. B. übersteigertes Selbstbewusstsein, unrealistische berufliche Erwartungen, familiäre Probleme. Probleme im betrieblichen Bereich, z. B. durch ungünstige Arbeitsbedingungen, besondere Belastungen, unzureichende Arbeitsmittel oder aber durch Führungsschwächen und Führungsfehler des Vorgesetzten
- Z24. Welche 3 Faktoren beeinflussen die Fluktuation der Mitarbeiter am meisten? die individuelle Einschätzung der Arbeitsplatzsicherheit die individuelle Einschätzung der Arbeitsmarktchancen die Arbeitszufriedenheit als hauptsächlicher Faktor.
- Z25. Welche 4 Arten von Mitarbeitern sind im Bezug auf "Identifikation mit der Arbeit und Arbeitsumfeld" und "Identifikation mit der Unternehmensorganisation im Unternehmen" anzutreffen? Star: Sein ganzes Bemühen gilt dem Unternehmen und seinen Kollegen, er fehlt nur aus (echten) Krankheitsgründen. Eiserner Wolf: Er verlässt das Unternehmen, wenn er bessere aufgabenbezogene Möglichkeiten an einem anderen Ort sieht. Unternehmensbürger: Wichtig ist ihm die Erfüllung von Rollen- und Verhaltenserwartungen, denen er sich ausgesetzt fühlt. Innerer Emigrant: Er bleibt aus schlichtem Nutzenkalkül im Unternehmen.
- Z26. Welche 4 Vorteile können entstehen wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen? Müssen Arbeitsplätze abgebaut werden, hilft die Fluktuation, soziale Härtefälle und Imageverluste zu vermeiden. Frei werdende Arbeitsplätze können mit leistungsfähigeren und/oder erfahreneren Mitarbeitern besetzt werden. Das Klima in der Arbeitsgruppe kann sich verbessern, wenn ein unmotivierter Mitarbeiter ausscheidet. Fluktuieren mehrere Mitarbeiter gleichzeitig, kann dies der Personalplanung größere Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen.