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Mitarbeiter-und Teamfuehrung (Fach) / 02_03_Personalführung_Führungsstile (Lektion)

02_03_Personalführung_Führungsstile

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  • 01. In welchen drei Dimensionen der Integration lässt sich unterscheiden in wie fern der Mitarbeiter integriert wird? die Ausstattung der Mitarbeiter mit Mitwirkungs- und Mitentscheidungsrechten bei Ziel- und Mittelentscheidungen die Gestaltung der Über- und Unterstellungsverhältnisse, vor allem des Weisungssystems im Unternehmen die Teilhabe der Mitarbeiter an Informationen über das Unternehmen, in dem sie beschäftigt sind.
  • 02. In welchen zwei Orientierungen Führungsstil aufteilen? Der aufgabenorientierte Führungsstil, bei dem die zu bewältigende Aufgabe im Mittelpunkt steht. Der personenorientierte Führungsstil, bei dem die Mitarbeiter mit ihren Bedürfnissen und Erwartungen im Mittelpunkt stehen
  • 03. Was sind 3 Probleme oder Herausforderungen des Führungsstils? Die Leistung, die mithilfe des Führungsstils erzielt werden soll, beinhaltet mehrere Komponenten, die nicht ohne weiteres zu einer einheitlichen Zielgröße zusammengefasst werden können. Der Führungsstil wird als Ursache angesehen, mit der eine bestimmte Wirkung – die Leistung der Mitarbeiter – erzielt wird. Dieses Ursachen-Wirkungs-Verhältnis muss nicht zutreffen, vielmehr kann es auch vorkommen, dass die – gute oder schlechte – Leistung bzw. ein bestimmtes Verhalten der Mitarbeiter den Vorgesetzten erst veranlasst, einen speziellen Führungsstil anzuwenden. Die Führungssituation wird als gleich bleibend angesehen. Tatsächlich können die Mitarbeiter jedoch im Zeitablauf unterschiedliche Erwartungen an den Vorgesetzten richten, ebenso ist es möglich, dass der Vorgesetzte seine Einstellung zu den einzelnen Mitarbeitern ändert.
  • 04. Welche 3 Arten von Führungsstilen gibt es? - Eindimensionale Führungsstile - Zweidimensionale Führungsstile - Dreidimensionale Führungsstile
  • 05. Was ist ein Eindimensionaler Führungsstil? Ein Führungsstil ist – in seiner Darstellung – eindimensional, wenn ein einzelnes Beurteilungskriterium betrachtet wird, das mehr oder weniger erfüllt ist. Dabei bilden die beiden Extreme der Beurteilung die Begrenzungen einer Geraden autoritärer Führungsstilkooperativer Führungsstilsonstige Führungsstile
  • 06. Was ist ein Zweidimensionaler Führungsstil? Ein Führungsstil ist – in seiner Darstellung – zweidimensional, wenn zwei Beurteilungskriterien betrachtet werden, wobei für jedes der Beurteilungskriterien eine Dimension vorhanden ist, auf der das einzelne Beurteilungskriterium unabhängig von dem oder den anderen Kriterien variiert. In der Vertikalen des Koordinatensystems wird das personenorientierte Führungsverhalten, in der Horizontalen das aufgabenorientierte Führungsverhalten dargestellt.
  • 07. Was sind die 5 typischen Führungsstile Zweidimensionaler Führungsstile? Der 1.1-Führungsstil, der weder auf hohe Arbeitsleistung noch auf die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen gerichtet ist. Er ähnelt dem Laissez-faire-Führungsstil und kann Apathie und Resignation zur Folge haben. Konflikte werden vermieden. Der 1.9-Führungsstil, bei dem die zwischenmenschlichen Beziehungen eine spannungslose, freundliche Atmosphäre bewirken, die erbrachten Leistungen jedoch gering sind. Konflikte sind solange nicht zu erwarten wie die Mitarbeiter nicht unter Leistungsdruck geraten. Der 5.5-Führungsstil, der auf durchschnittliche Leistungen und durchschnittliche Zufriedenheit der Mitarbeiter gerichtet ist. Er ist konservativ und ermöglicht insgesamt ausreichende Leistungen. Konflikte werden möglichst beigelegt. Der 9.1-Führungsstil, bei dem eine hohe Arbeitsleistung erwartet wird, ohne dass zwischenmenschliche Beziehungen gefördert werden. Er entspricht dem autoritären Führungsstil. Konflikte werden unterdrückt. Der 9.9-Führungsstil, der auf eine hohe Arbeitsleistung und hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter gerichtet ist. Konflikte werden gemeinsam gelöst.
  • 08. Was sind 5 Herausforderungen den 9.9-Führungsstil einzusetzen? Das Ausbildungsniveau der Mitarbeiter ist niedrig. Die Ausbildung der Führungskräfte in Führungsfragen ist mangelhaft. Die Identifikation des Mitarbeiters mit der Aufgabe ist gering. Das betriebliche Informationssystem ist mangelhaft. Das traditionelle Jobdenken bewirkt eine geringe Verantwortungsbereitschaft.
  • 09. Wie unter scheidet sich der Dreidimensionaler Führungsstil von den anderen? Diese zusätzliche dritte Dimension, die sich auf das Umfeld der Führung bezieht, ist die Effektivität(Umfeld). Situative Elemente der Effektivität sind insbesondere: - das Organisationsklima - die Organisationsstruktur - die Arbeitsweise die Aufgabenanforderungen - der nächst höhere Vorgesetzte - die Kollegen und die unterstellten Mitarbeiter.
  • 10. Was sind 4 Stile der Grundstile, Ineffektive Stile und Effektive Stile? Grundstile: BeziehungsstilDer Vorgesetzte betont gute zwischenmenschliche Beziehungen und berücksichtigt Mitarbeiterbedürfnisse. VerfahrensstilDer Vorgesetzte verlässt sich primär auf Verfahren, Methoden, Systeme und bevorzugt stabile Umweltsituationen. IntegrationsstilDer Vorgesetzte strebt nach einer gleichgewichtigen Beachtung von Mensch und Aufgabe. AufgabenstilDer Vorgesetzte betont Leistungsergebnisse und denkt dabei produktivitätsorientiert.Ineffektive Stile, die mit folgenden Verhaltensweisen zu verbinden sind: Ineffektive Stile: GefälligkeitsapostelDer Vorgesetzte glaubt, dass zufriedene Mitarbeiter auch mehr leisten werden und vernachlässigt die Aufgabenerreichung. KneiferDer Vorgesetzte beharrt auf Regeln und Vorschriften, wo die Situation flexible Anpassung erfordert. KompromisslerDer Vorgesetzte meidet die Konfrontation, zeigt entscheidungsscheues Verhalten und versucht, es allen Recht zu machen. AutokratDer Vorgesetzte überfordert die Mitarbeiter und pocht auf seine Amtsautorität.Effektive Stile, bei denen als Verhaltensweisen gezeigt werden: Effektive Ziele: FördererDer Vorgesetzte delegiert, so viel und soweit es die Situation erlaubt und sieht in der Mitarbeiterentwicklung keinen Selbstzweck. Er erwartet langfristig eine bessere Aufgabenerfüllung. VerwalterDer Vorgesetzte beherrscht die Routineprozesse durch straffe Organisation und disziplinierte Regelbeachtung als „Bürokrat“. IntegriererDer Vorgesetzte entscheidet und führt kooperativ, motiviert und fördert seine Mitarbeiter zielorientiert. MacherDer Vorgesetzte setzt realistische und anspruchsvolle Ziele und überzeugt seine Mitarbeiter durch Expertenwissen.
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